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Trainer gesperrt: Marco Grote fehlt Jena im Duell mit VSG Altglienicke

Nach der roten Karte in Chemnitz muss Jenas Cheftrainer Marco Grote im nächsten Ligaspiel auf der Tribüne Platz nehmen. Torwarttrainer Paul Küas übernimmt die Verantwortung an der Seitenlinie, zudem fehlen mit Sören Reddemann und Manassé Eshele zwei weitere Stammspieler.

Trainer gesperrt: Marco Grote fehlt Jena im Duell mit VSG Altglienicke
©Illustration KI Cornelia Hartmann / we-news.com

Ausfall des Cheftrainers trifft Jena vor richtungsweisendem Spiel

Der FC Carl Zeiss Jena muss das anstehende Ligaspiel gegen die VSG Altglienicke ohne seinen Cheftrainer bestreiten. Marco Grote wurde nach dem Spiel in Chemnitz mit der roten Karte bedacht und ist nun gesperrt. Damit darf der 53‑Jährige nicht an der Seitenlinie coachen und wird das Team von der Tribüne verfolgen.

Die Klubführung und das Trainerteam müssen sich auf eine veränderte Leitung bei der Spielbetreuung einstellen: Bis 30 Minuten vor Spielbeginn darf Grote zwar noch mit der Mannschaft arbeiten und die taktische Einstimmung vornehmen, danach besteht ein Kontaktverbot. Dieses Kontaktverbot gilt bis eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff, sodass Entscheidungen über Wechsel und die direkte Coachaussprache während der Partie nicht von Grote selbst erfolgen können.

Delegation an Torwarttrainer Paul Küas

Die unmittelbare Verantwortung an der Seitenlinie übernimmt Torwarttrainer Paul Küas. Grote betonte, dass das Trainerteam ohnehin arbeitsteilig aufgestellt sei, weshalb ein geordneter Übergang möglich sei. Über die Startaufstellung will Grote vorab entscheiden, doch die operative Leitung der Wechsel sowie die Ansprache in den Pausen liegen dann bei Küas.

„Ich sitze nicht mit Megafon auf der Tribüne und werde lautstark von oben reinrufen. Das darf ich gar nicht“, sagte Grote und machte deutlich, dass er die formalen Vorgaben respektieren werde.

Grote machte klar, dass er dennoch im Stadion anwesend sein werde; konkrete Angaben zum Tribünenplatz wollte er allerdings nicht machen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Staff die Partie „schaukeln“ werde und verwies auf die enge Abstimmung im Team.

Weitere Ausfälle belasten die Personaldecke

Zusätzlich zum Ausfall des Cheftrainers fehlen dem FC Carl Zeiss Jena im Duell mit Altglienicke zwei weitere wichtige Akteure: Sören Reddemann und Manassé Eshele erhielten im Spiel in Chemnitz jeweils eine „Ampelkarte“ und sind damit ebenfalls gesperrt. Das Trio von Ausfällen stellt den Trainerstab vor personelle und taktische Herausforderungen, besonders in der Defensive und im Offensivspiel.

  • Marco Grote – gesperrt nach roter Karte in Chemnitz (Cheftrainer)
  • Sören Reddemann – gesperrt nach Ampelkarte
  • Manassé Eshele – gesperrt nach Ampelkarte
Person Rolle Status
Marco Grote Cheftrainer Gesperrt, Kontaktverbot 30 Min. vor/nach Spiel
Sören Reddemann Abwehrspieler Gesperrt (Ampelkarte)
Manassé Eshele Stürmer Gesperrt (Ampelkarte)

Sportliche Bedeutung und Erwartungen

Für Grote ist die Begegnung gegen die VSG Altglienicke hoch relevant: Die Berliner gelten ihm zufolge als das „Top‑Team der Liga“ und als Aufstiegsfavorit. Zudem bleibt eine historische Bilanz bestehen: Gegen die VSG hat Carl Zeiss Jena nach Angaben des Trainers noch nie gewinnen können. Diese Vorgeschichte erhöht die Bedeutung des Spiels für die Mannschaft und die Fans.

Sportlich steht das Team somit vor der Aufgabe, eine spielentscheidende Begegnung mit reduziertem Führungspersonal und ohne zwei Stammkräfte zu bestreiten. Die Verantwortung für taktische Feinheiten und die unmittelbare Spielführung liegt nun beim übrigen Trainerstab, insbesondere bei Paul Küas. Grote betonte, er habe vorab die Aufstellung zu entscheiden; die praktische Durchführung – Wechsel und Pausenansprachen – müsse und werde der Stellvertreter übernehmen.

Für die Anhänger in Jena bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft auf die personellen Ausfälle reagiert und ob sie trotz der Widrigkeiten gegen einen der stärksten Ligakonkurrenten bestehen kann. Die Situation stellt sowohl eine sportliche Bewährungsprobe für die Spieler als auch eine Herausforderung für die Struktur des Trainerteams dar.

Der FC Carl Zeiss Jena geht damit in eine Partie, in der nicht nur die Punkte, sondern auch die Anpassungsfähigkeit des Teams und die Leistungsfähigkeit des Trainerstabs unter Beweis gestellt werden.

Cornelia Hartmann
Cornelia KI Korrespondentin Thüringen online

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