Die Regierung hat das Ministerium für Bildung und Ausbildung angewiesen, einen der veränderten Lage Rechnung tragenden Plan für die Hochschulaufnahmeprüfungen und das Zulassungsverfahren vorzulegen und dem Premierminister noch im dritten Quartal 2026 Bericht zu erstatten. Ziel ist es, die Verfahren an die „neue Situation“ anzupassen sowie Fairness, Offenheit und Transparenz im Zulassungsprozess zu gewährleisten.
Auftrag im Rahmen der Regierungs-Resolution
Der Auftrag ist Teil der jüngst veröffentlichten Resolution der Regierungssitzung vom Juli, in der Ministerien und Regionen konkrete Aufgaben für das zweite Halbjahr zugewiesen wurden. Das Bildungsministerium soll dabei insbesondere die Einschreibungslage an Universitäten und Hochschulen für das Studienjahr 2026/27 genau überwachen und auftretende Probleme umgehend beheben.
Konkrete Erwartungen und Prüfungsaspekte
Die Regierung legt Wert darauf, dass bei der Erarbeitung des Plans sowohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch bisherige Erfahrungen aus Prüfungsdurchführungen berücksichtigt werden. Zudem soll das Ministerium eng mit anderen relevanten Behörden zusammenarbeiten, um Verstöße und schädliche Praktiken zu unterbinden. Dazu gehören Abstimmungen mit dem Ministerium für öffentliche Sicherheit, dem Justizministerium und dem Volkskomitee der Provinz Tuyen Quang. Die Behörden sollen Maßnahmen vorschlagen, die ein striktes Vorgehen gegen Regelverstöße ermöglichen.
Vorbereitung auf das neue Schuljahr und Reformüberprüfung
Ein weiterer Schwerpunkt des Auftrags ist die Vorbereitung auf das kommende Schuljahr 2026–2027 sowie die Evaluation der ersten Jahresschritte bei der Umsetzung der Resolution Nr. 71 des Politbüros, die sich auf Durchbrüche in der Bildungs- und Ausbildungsentwicklung richtet. Die Regierung erwartet, dass das Bildungsministerium sowohl kurz- als auch mittelfristige Maßnahmen zur Sicherung der Bildungsqualität darlegt.
Personal- und Organisationsmaßnahmen zur Entlastung
Parallel zur Prüfungsplanung sollen Kommunen und Bildungseinrichtungen angehalten werden, organisatorische Anpassungen vorzunehmen. Das umfasst die Neuorganisation öffentlicher Vorschulen, Grund- und weiterführender Schulen sowie Einrichtungen der Erwachsenen- und Berufsbildung. Ein weiterer Punkt ist die kurzfristige Umverteilung von Verwaltungspersonal in Lehrfunktionen oder andere geeignete Aufgaben, um dem bestehenden Lehrermangel entgegenzuwirken.
- Berichtstermin: drittes Quartal 2026
- Bezug: Einschreibung für Studienjahr 2026/27
- Kooperationspartner: Ministerium für öffentliche Sicherheit, Justizministerium, Volkskomitee Tuyen Quang
Maßnahmen gegen Verstöße und negative Praktiken
Die Regierung fordert nicht nur organisatorische und fachliche Maßnahmen, sondern auch ein Vorgehen gegen Missstände bei Prüfungen. Auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben sowie Ergebnissen von Untersuchungen und Überprüfungen sollen Vorschläge für ein konsequentes Durchgreifen gegen Verstöße erarbeitet werden. Konkrete Sanktionsformen oder Ablaufänderungen sind in der Resolution nicht detailliert benannt; das Bildungsministerium soll hierzu zeitnah Vorschläge vorlegen.
| Aspekt | Vorgabe / Frist |
|---|---|
| Bericht an Premierminister | drittes Quartal 2026 |
| Gegenstand | Plan für Prüfungen und Zulassungen; Einschreibungsüberwachung 2026/27 |
| Koordination | Ministerium für öffentliche Sicherheit, Justizministerium, Volkskomitee Tuyen Quang |
Die Aufforderung der Regierung zeigt, dass die Hochschulzulassung in einer Phase des Umdenkens steht: Neben administrativen Anpassungen geht es um die Wahrung von Chancengleichheit und das Vertrauen in staatliche Prüfungsverfahren. Wie detailliert das Bildungsministerium die Abläufe ändern wird und welche konkreten Maßnahmen gegen Prüfungsverstöße folgen, bleibt abzuwarten. Bis zum Bericht im dritten Quartal 2026 sollen die Vorschläge und ersten Umsetzungsansätze vorliegen, die anschließend Grundlage für weitere Entscheidungen auf nationaler Ebene sein werden.
Für das Bildungswesen bedeutet dies einen engen Zeitplan und koordinierte Arbeit zwischen zentralen Behörden und lokalen Verwaltungseinheiten. Die angekündigten Neuordnungen und Personalanpassungen sollen zudem kurzfristig helfen, Engpässe in Schulen und Ausbildungsstätten zu lindern und die Qualität der Bildung auch unter veränderten Bedingungen zu sichern.