Nach 23 Jahren Pause kehrte das F.T.C. Nordhausen an diesem Wochenende eindrucksvoll zurück: Auf dem Flugplatz erwartete Besucherinnen und Besucher ein dreitägiges Programm mit Countrymusik, Line Dance, einem großen Treffen von Truckfans und einem vielfältigen Rahmenangebot. Veranstalter und Publikum zeigten sich zufrieden, auch wenn am Abschlusstag Regen das Wetter durchkreuzte.
Tradition wiederbelebt
Das Festival, das erstmals 1996 stattfand und sich in den Folgejahren als fester Termin etablierte, war 2003 zunächst eingestellt worden. In diesem Jahr brachte Sven-Bolko Heck vom Medienhaus Heck das F.T.C. nach Nordhausen zurück. Die Neuauflage zog ein breites Publikum an und machte deutlich, dass die Mischung aus Countrymusik, großen Trucks und Western-Atmosphäre in der Region nach wie vor Anklang findet.
Programm und Besucherzahlen
Musikalisch bot das Festival an allen drei Tagen Programmelemente, die unterschiedliche Facetten des Genres zeigten. Zu den Künstlernamen, die auftraten, zählen Truck Stop, Jonny Hill, Linda Feller, Doug Adkins und die neue Band Buffalo Drive. Besonders hervorgehoben wurde der Auftritt von Jonny Hill, dessen Lieder – darunter sein großer Hit „Teddybär 1–4“ – viele Besucher bewegten und emotional aufnahmen.
- Musikacts: Truck Stop, Jonny Hill, Linda Feller, Doug Adkins, Buffalo Drive
- Fahrzeuge: rund 400 Trucks, etwa 120 Wohnmobile
- Dauer: drei Tage mit vielfältigem Rahmenprogramm
„Die Resonanz zeigte, dass Countrymusik, Trucks und Western-Lifestyle in Nordhausen noch immer bestens zusammenpassen.“
Wetter, Stimmung und regionale Effekte
Das Wetter spielte überwiegend mit: Freitag und Samstag präsentierten sich von ihrer besten Seite, nur am Sonntag mischte sich etwas Regen unter das Festivalgeschehen. Die kurzfristigen Niederschläge konnten der Stimmung auf dem Gelände aber kaum etwas anhaben. Besucherinnen und Besucher beteiligten sich an Line-Dance-Angeboten, schauten die Trucks an oder verfolgten die Konzerte.
Für die lokale Wirtschaft und Gastronomie bedeutete die Veranstaltung zusätzliche Gäste. Die Anwesenheit zahlreicher Trucks und Wohnmobile ließ den Flugplatz zu einem Treffpunkt für Fans aus der Region und darüber hinaus werden. Dass rund 120 Wohnmobile vor Ort waren, unterstreicht das überregionale Interesse.
Ausblick
Die gelungene Neuauflage des Festivals weckte Erwartungen an mögliche Folgejahre. Organisatorische und logistische Herausforderungen, etwa im Hinblick auf Verkehr, Parkflächen und Sicherheitskonzepte, werden maßgeblich dafür sein, wie nachhaltig das F.T.C. wieder in Nordhausen verankert werden kann. Die Beteiligung bekannter Künstler und die hohe Besucherzahl sind jedoch positive Signale, die für eine Fortsetzung sprechen könnten.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Erste Austragung | 1996 |
| Letzte Veranstaltung vor Pause | 2003 |
| Pause | 23 Jahre |
| Anwesenheit Trucks | rund 400 |
| Wohnmobile | ca. 120 |
| Dauer der Neuauflage | drei Tage |
Insgesamt zeigte das Wochenende, dass das Genre und das Lebensgefühl, das mit dem F.T.C. verbunden ist, in Nordhausen noch viele Anhänger hat. Ob das Festival künftig wieder regelmäßig stattfinden wird, hängt nun von den weiteren Planungen der Veranstalter und der Unterstützung durch Partner in der Region ab.
Korrespondentin, Thüringen