Polizeikontrollen in Wohngebieten führen zu Strafverfahren
In zwei nächtlichen Verkehrskontrollen in Schwerin haben Polizeibeamte innerhalb kurzer Zeit jeweils Fahrer aus dem Verkehr gezogen, bei denen Anzeichen auf Alkohol- beziehungsweise Drogeneinfluss festgestellt wurden. Die Einsätze fanden in der Nacht von Donnerstag und in der darauffolgenden Freitagnacht statt, wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilte.
Am Donnerstagabend gegen 22:40 Uhr überprüften Einsatzkräfte einen VW Transporter in der Grevesmühlener Straße. Bei dem Fahrer, einem 56 Jahre alten Deutschen, zeigte ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,39 Promille. Im zweiten Fall, am Freitag gegen 01:00 Uhr, fiel einer Streife in der Hamburger Allee ein PKW durch auffällige Fahrweise auf. Die Fahrerin, eine 41-jährige Deutsche, wies bei den durchgeführten Tests deutliche Auffälligkeiten auf; ein Drogenvortest reagierte positiv auf Betäubungsmittel.
Rechtsfolgen und polizeiliches Vorgehen
In beiden Fällen ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an und stellten die Führerscheine sicher. Den Betroffenen drohen nun strafrechtliche Konsequenzen: "
Sie müssen sich nun nach §316 StGB aufgrund einer Verkehrsstraftat verantworten." Die Polizei wies darauf hin, dass entsprechende Verfahren zur Klärung der genauen Umstände und zur Auswertung der Blutproben eingeleitet wurden.
- Ort: Grevesmühlener Straße / Hamburger Allee
- Zeit: Donnerstag, 22:40 Uhr / Freitag, 01:00 Uhr
- Betroffene: 56-jähriger Mann (Alkohol), 41-jährige Frau (Drogen)
- Maßnahmen: Blutprobenentnahme, Sicherstellung der Führerscheine, Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen
Konsequenzen für die Verkehrssicherheit in Schwerin
Solche Kontrollen sollen akut gefährdende Fahrer aus dem Verkehr ziehen und gleichzeitig eine präventive Wirkung entfalten. Alkohol- und Drogenfahrten bergen ein hohes Risiko für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer. Die Sicherstellung der Führerscheine und die Anordnung von Blutentnahmen gehören zum standardmäßigen Vorgehen, wenn der Verdacht besteht, dass eine Person erhebliche Mengen berauschender Mittel konsumiert hat oder unter dem Einfluss von Drogen steht.
Für die Bürgerinnen und Bürger Schwerins sind zwei Punkte zentral: Erstens die erhöhte Präsenz der Polizei in den Nachtstunden, insbesondere an Wohn- und Ausfallstraßen, und zweitens die damit verbundenen rechtlichen Folgen für die Betroffenen. Die Ermittlungen liegen beim Polizeipräsidium Rostock; weitere Auskünfte gibt die Pressestelle des Präsidiums.
Tabelle: Kurzübersicht der Einsätze
| Datum | Uhrzeit | Ort | Feststellung | Maßnahme |
|---|---|---|---|---|
| Donnerstag | 22:40 | Grevesmühlener Straße | Atemalkoholtest: 1,39 ‰ | Blutprobe, Führerschein sichergestellt |
| Freitag | 01:00 | Hamburger Allee | Drogenvortest positiv | Blutprobe, Führerschein sichergestellt |
Die Polizei betont, dass Alkoholisierung und Drogenkonsum am Steuer nicht nur strafrechtliche Folgen haben, sondern im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden können. Die Ermittlungen in den beiden genannten Fällen dauern an; abschließende Ergebnisse hängen von der Auswertung der Blutproben und der weiteren kriminalpolizeilichen Arbeit ab.