Auf der A16 bei La Heutte ereigneten sich am frühen Freitagabend zwei Auffahrunfälle innerhalb weniger Minuten. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Bern waren jeweils drei Fahrzeuge beteiligt. Insgesamt zählten die Einsatzkräfte elf Verletzte; ein Kind erlitt schwere Verletzungen und wurde von der Rega ins Spital geflogen. Die Autobahn in Richtung Jura blieb stundenlang gesperrt, was auf der Strecke zwischen Biel und La Heutte zu erheblichen Staus führte.
Abfolge der Ereignisse
Der erste Unfall geschah kurz nach der Ausfahrt des Tunnels von La Heutte. Gemäss Polizeiangaben fuhren drei Autos von Biel in Richtung Sonceboz, als das hinterste Fahrzeug kurz nach der Tunnelausfahrt aus noch ungeklärten Gründen auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auffuhr. Dieses wurde dadurch wiederum auf das vorderste Auto geschoben.
Nur wenige Minuten später, gegen 17:30 Uhr, kam es im Innern des Tunnels zu einem zweiten Auffahrunfall mit ebenfalls drei beteiligten Fahrzeugen. Die Polizei untersucht, ob zwischen den beiden Kollisionen ein Zusammenhang besteht.
Verletzte und Rettungseinsatz
Bei dem ersten Unfall blieb die Fahrerin des vordersten Autos unverletzt. Die Lenkerin des mittleren Wagens erlitt leichte Verletzungen und konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben. In diesem Fahrzeug befanden sich zudem zwei Minderjährige, die unverletzt blieben.
Im hintersten Fahrzeug des ersten Unfalls wurden der Fahrer und ein erwachsener Mitfahrer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Beim zweiten Unfall im Tunnel wurde ein Kind schwer verletzt; es wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Weitere am Unfallort angetroffene Personen erlitten teils schwerere Verletzungen.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die A16 in Richtung Jura blieb nach den Unfällen stundenlang gesperrt. Die Sperrung führte zu langen Rückstaus, insbesondere auf der Strecke zwischen Biel und La Heutte. Die Kantonspolizei Bern koordinierte vor Ort die Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie die Umleitungen.
- Ort: A16, La Heutte (Berner Jura)
- Zeitpunkte: erster Unfall kurz nach 17:25 Uhr; zweiter Unfall gegen 17:30 Uhr
- Beteiligte Fahrzeuge: je drei Autos bei beiden Unfällen
- Verletzte: insgesamt elf Personen; ein Kind schwer verletzt
- Rettung: Rega-Einsatz für das schwer verletzte Kind; mehrere Ambulanztransporte
Polizeiliche Ermittlungen
Die Kantonspolizei Bern untersucht die Umstände beider Ereignisse. Unklar ist derzeit, ob eine Unfallursache wie zu hohe Geschwindigkeit, Ablenkung oder eine andere äussere Einwirkung beide Kollisionen bedingt hat. Die Polizei prüft, ob ein direkter Zusammenhang zwischen den zwei Auffahrunfällen besteht.
Praktische Hinweise für Verkehrsteilnehmende
Die A16 wird regelmässig von Pendlern und Lastwagen stark genutzt. Bei ähnlichen Vorfällen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Meldungen der Kantonspolizei und der Strassendienststellen zu beachten und bei Stau Ruhe zu bewahren. Bei Sichtbehinderungen im Tunnel oder plötzlichen Verkehrsstockungen ist ein genügender Sicherheitsabstand entscheidend, um Auffahrunfälle zu vermeiden.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Ort | La Heutte, A16 |
| Zeit | ca. 17:25 Uhr und 17:30 Uhr |
| Fahrzeuge | je drei Autos pro Unfall |
| Verletzte | 11 Personen; ein Kind schwer |
| Besonderheit | Rega-Transport eines Kindes; stundenlange Sperrung Richtung Jura |
Weitere Informationen zur Unfallursache und zum Zustand der Verletzten werden von der Kantonspolizei Bern erwartet, sobald die Ermittlungen voranschreiten. Die Route A16 blieb bis in den Abend hinein beeinträchtigt.