Die Uhrenmarke Maurice Lacroix hat eine neue Variante ihrer klassischen 1975 lanciert, die den Bezug zur Produktionsstätte im Kanton Jura betont. Die auf je 500 Exemplare limitierte 1975 Legacy trägt ein reliefiertes Zifferblattmotiv unter dem Namen «Vagues du Jura», das die Topografie rund um Saignelégier visuell aufgreift.
Gestalterische Rückbesinnung aufs lokale Umfeld
Die Neuheit verbindet die zurückhaltende Formensprache der 1975-Kollektion mit einem Zifferblattdekor, das gezielt Herkunft und Landschaft thematisiert. Das wellenförmige Muster erzeugt je nach Lichteinfall eine plastische Wirkung und hebt die Uhr von einer flachen, glatten Oberfläche ab. Maurice Lacroix bietet die 1975 Legacy in zwei Zifferblattvarianten an: schiefergrau und silberfarben. Beide Ausführungen sind auf jeweils 500 Exemplare limitiert.
Mechanik und klassische Proportionen
Das Gehäuse misst 39 mm, eine klassische Grösse, die auf Alltagstauglichkeit setzt. Im Innern arbeitet das automatische Kaliber ML158. Bei sechs Uhr befindet sich eine kleine Sekunde auf einem separat gestalteten, guillochierten Hilfszifferblatt; das Datum ist bei drei Uhr angeordnet. Goldfarbene Dauphine‑Zeiger und applizierte Stundenindizes akzentuieren das Zifferblatt und verstärken den traditionellen Auftritt der Uhr.
Homage an den Produktionsort
Auch der Gehäuseboden dient als Bezugspunkt: Anstelle eines Blicks auf das Werk wählte Maurice Lacroix einen geschlossenen Boden mit einer Gravur, die Saignelégier sowie die für die Region typischen Franches‑Montagnes‑Pferde zeigt. Damit setzt die Marke ein bewusstes Zeichen der Verbundenheit mit ihrem Standort und der lokalen Handwerkstradition.
Positionierung im Portfolio
Die 1975 zählt bei Maurice Lacroix zu den traditionelleren Modellen. Mit der Legacy‑Variante bringt die Marke nun ein Detail‑ und Finishniveau in diese Linie, das bislang häufiger in höher positionierten Manufakturmodellen zu finden war. Die Kombination aus dezentem Gehäuse und aufwendigem Zifferblatt soll Kunden ansprechen, die Wert auf klassische Gestaltung und diskrete regionale Bezüge legen.
- Modell: Maurice Lacroix 1975 Legacy
- Limitation: Je 500 Exemplare pro Zifferblattvariante
- Gehäuse: 39 mm
- Kaliber: ML158 (automatisch)
- Besonderheiten: «Vagues du Jura»-Motiv, guillochiertes Hilfszifferblatt, gravierter geschlossener Boden
Kurzprofil in Zahlen
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Gehäusedurchmesser | 39 mm |
| Kaliber | ML158 |
| Varianten | Schiefergrau, Silber |
| Stückzahl pro Variante | 500 |
Bedeutung für die Region
Die Modellpflege hat für den Kanton Jura über ästhetische Aspekte hinaus Bedeutung: Maurice Lacroix fertigt seit Jahrzehnten in Saignelégier, und jede Produktneuheit mit lokalem Verweis stärkt die Wahrnehmung des Standorts in der Uhrenbranche. Die Gravur mit regionalen Motiven macht die Herkunft sichtbar und dient gleichzeitig als Markenbotschaft für Handwerk und lokale Identität.
Einordnung für Kundinnen und Handel
Die 1975 Legacy zielt auf Kundinnen und Kunden, die ein klassisches, alltagstaugliches Design mit einem höheren Detaillierungsgrad suchen. Die Limitierung auf 500 Exemplare pro Zifferblattvariante macht die Ausführung restriktiv, ohne die Exklusivität in einen rein luxuriösen Bereich zu heben.
Für Händler und Sammler sind zwei Aspekte relevant: Das dekorative Zifferblatt hebt sich im Portfolio ab, und die geschlossene, gravierte Rückseite betont Herkunft statt Technik. Dies kann sowohl traditionelle Sammler als auch Käufer mit Interesse an regionalen Bezügen ansprechen.
Ob und in welchem Umfang Maurice Lacroix die 1975 Legacy in der Region und im internationalen Handel ausspielt, gab die Marke in der Mitteilung nicht weiter bekannt. Die technische Basis (Kaliber ML158) und die klaren gestalterischen Entscheidungen zeigen jedoch, dass die Marke weiterhin an ihrer Identität als jurassischer Uhrenhersteller anknüpft.