In Dübendorf kam es am späten Sonntagabend zu einem grösseren Feuerwehreinsatz: Die Feuerwehr Dübendorf/Wangen-Brüttisellen löschte eine brennende Wohnung an der Wilstrasse und parallel eine Hecke am Glattweg. Die betroffene Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Die Ursachen des Brandes werden durch die Polizei untersucht.
Einsatzverlauf und Lage
Die Feuerwehr wurde den Angaben zufolge gegen 23.20 Uhr alarmiert, nachdem mehrere Notrufe sichtbare Flammen und starken Rauch aus der betroffenen Wohnung gemeldet hatten. Bereits auf der Anfahrt bestätigten Meldungen die Lage, weshalb die Einsatzleitung einen parallelen Zugriff über das Treppenhaus und den Balkon einleitete. Dabei stellte sich heraus, dass sich zum Zeitpunkt des Einsatzes keine Personen mehr in der Wohnung befanden.
- Ort: Wilstrasse, Dübendorf
- Zeit: Alarmmeldung gegen 23.15–23.20 Uhr (vgl. unterschiedliche Zeitangaben in Medien)
- Einsatzkräfte: Zwei Alarmgruppen der Feuerwehr Dübendorf/Wangen-Brüttisellen, mehrere Rettungswagen, Polizei
- Besonderheit: Parallelbrand einer Hecke am Glattweg, rasch gelöscht
Personen, Schaden, Umstände
Mindestens eine Person wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, da der Verdacht auf eine Rauchgasinhalation bestand. Angaben zu schwereren Verletzungen liegen nicht vor. Gemäss einer Meldung wurde der Sachschaden auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt; andere Quellen geben an, die Höhe des Sachschadens sei noch unbekannt. Fest steht: Die betroffene Wohnung ist zurzeit nicht bewohnbar.
«Der bereits stark ausgedehnte Brand konnte durch die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht und anschliessend gelöscht werden», teilt die Feuerwehr Dübendorf/Wangen-Brüttisellen mit.
Logistische Herausforderungen
Die starke Rauchentwicklung erschwerte den Einsatz. Zusätzlich habe das grosse Interesse unbeteiligter Personen die Einsatzleitung vor Herausforderungen gestellt, teilte die Feuerwehr mit. Während der Arbeiten musste ein zweites Tanklöschfahrzeug an den Glattweg ausrücken, nachdem die Mannschaft auf eine brennende Hecke gestossen war, die jedoch rasch gelöscht werden konnte.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 23.15–23.20 Uhr | Notrufe; Alarmierung der Feuerwehr |
| später Abend | Parallelzugriff über Treppenhaus und Balkon; Löschung des Brandes; Heckenbrand am Glattweg gelöscht |
Weitere Schritte
Die Kantonspolizei Zürich untersucht die Ursache des Brandes. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses bedeutete der Einsatz eine vorübergehende Evakuation; ausser den Bewohnern der betroffenen Wohnung konnten nach der Löschung die meisten Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Feuerwehr ruft dazu auf, Wege und Rettungszugänge freizuhalten und informiert, dass bei grösserem Publikumsinteresse der Zugang zum Einsatzort eingeschränkt werden kann, um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.
Wir halten Sie über mögliche neue Erkenntnisse zur Brandursache und zum Schadenstand in Dübendorf auf dem Laufenden.