Stadt Olten würdigt freiwilliges Engagement
Die Stadt Olten lobt 2026 zum zweiten Mal den «Prix Engagement Olten» aus. Ziel der Auszeichnung ist es, die Freiwilligenarbeit in der Stadt sichtbarer zu machen und die Wertschätzung gegenüber den Menschen auszudrücken, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen. Bereits wurden diverse Projekte, Organisationen und Einzelpersonen nominiert; weitere Eingaben sind noch möglich.
Das Engagement muss gemeinnützig sein und vollständig oder mehrheitlich in der Stadt Olten wirken. Als nominierbar gelten drei Kategorien:
- Projekte: kürzlich abgeschlossene oder laufende Vorhaben, die von oder mit Freiwilligen umgesetzt werden.
- Organisationen: Institutionen, die durch den Einsatz von Freiwilligen getragen werden.
- Personen: Einzelne, die sich freiwillig engagieren oder engagiert haben; langjährige Tätigkeit ist nicht zwingend erforderlich.
«Die Stadt möchte damit die Freiwilligenarbeit stärken und fördern, indem deren Sichtbarkeit erhöht und Wertschätzung gegenüber Freiwilligen ausgedrückt wird.»
Wer kann nominiert werden — und wie?
Nominiert werden können sowohl kleine als auch grosse Projekte, professionelle Organisationen sowie reine Freiwilligenvereine. Personen, die sich vor Kurzem besonders intensiv engagiert haben, mit guten Ideen aufgefallen sind oder einen speziellen Anlass erfolgreich durchgeführt haben, sind ausdrücklich erwünscht. Auch bereits 2025 eingereichte Kandidaturen können erneut vorgeschlagen werden.
Die Frist für Nominierungen läuft bis Montag, 31. August 2026. Die Stadt Olten stellt dazu ein Eingabeformular zur Verfügung; Angaben dazu sind auf der städtischen Webseite verlinkt.
| Wichtige Daten | Termin |
|---|---|
| Letzter Nominationstag | 31. August 2026 |
| Preisverleihung | Montag, 2. November 2026, 18:15 Uhr in der Pauluskirche |
Jury und Auswahl
Eine vielfältig zusammengesetzte Jury bewertet die eingereichten Beiträge und entscheidet über die Vergabe des Prix Engagement. Folgende Personen gehören der Jury an:
- Monique Rudolf von Rohr (Kirchen)
- Thomas Müller (Sport)
- Andrea Leonhardt (Soziales)
- Fabian Muster (Medien)
- Theresa Späni (Kultur)
- Raphael Schär-Sommer (Stadt Olten)
Die Zusammensetzung der Jury aus Vertretern verschiedener Bereiche soll sicherstellen, dass unterschiedliche Formen des Engagements beurteilt und gewürdigt werden.
Konsequenzen für die Freiwilligenarbeit in Olten
Die Auslobung des Prix Engagement trägt dazu bei, das Thema freiwilliges Engagement in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Die Nominierung und Auszeichnung können für Organisationen und Projekte bedeuten, dass sie mehr Sichtbarkeit und damit potenziell bessere Chancen auf Unterstützung, freiwillige Helfende oder Sponsoring erhalten. Für einzelne Engagierte bietet die Anerkennung eine Form der öffentlichen Wertschätzung, die Motivation und Bindung stärken kann.
Die Stadt betont, dass sowohl neue Initiativen als auch bewährte Angebote Gelegenheit zur Nominierung haben. Damit soll ein breites Spektrum an gemeinnützigen Aktivitäten in Olten abgebildet werden — von einmaligen Aktionen bis zu langfristigen Programmen.
Weitere Informationen, die Nominationsformulare und Angaben zur Teilnahme an der Preisverleihung sind auf der Webseite der Stadt Olten verfügbar.