EPFL platziert sich unter den 50 besten Hochschulen weltweit
Die heute veröffentlichte Ausgabe des Shanghai-Rankings 2026 bestätigt die internationale Stellung der Schweizer Hochschulen. An der Spitze der nationalen Rangliste steht weiterhin die ETH Zürich mit dem sehr guten Ergebnis Platz 19. Die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) belegt den 43. Rang und bleibt damit innerhalb der weltweiten Top 50. Für Lausanne ist diese Einstufung ein deutliches Signal an Forschende, Studierende und Partnerinstitutionen.
Das Shanghai-Ranking (Academic Ranking of World Universities) wird jährlich publiziert und beurteilt Universitäten nach Kriterien wie Forschungsleistung, Zitationshäufigkeit und akademischer Reputation. Die aktuelle Liste wird von US-amerikanischen Eliteuniversitäten dominiert: Harvard führt vor Stanford und dem MIT. Auffällig ist, dass die ersten zwölf Positionen erneut ausschliesslich von anglophonen Einrichtungen belegt werden.
«Die ETH Zürich belegt im Shanghai-Ranking 2026 Platz 19 und ist damit erneut die beste Schweizer Hochschule.»
Konkrete Platzierungen Schweizer Hochschulen
Neben ETH und EPFL finden sich weitere Schweizer Hochschulen in der Rangliste der besten 100. Die Universität Genf liegt auf Rang 55, die Universität Zürich auf Rang 65 und die Universität Basel auf Rang 91. Diese Verteilung unterstreicht die Breite der Spitzenforschung in der Schweiz, auch wenn die absolute Spitze weiterhin von institutionellen Schwergewichten aus den USA dominiert wird.
- ETH Zürich: Platz 19
- EPFL (Lausanne): Platz 43
- Universität Genf: Platz 55
- Universität Zürich: Platz 65
- Universität Basel: Platz 91
| Institution | Rang 2026 |
|---|---|
| ETH Zürich | 19 |
| EPFL (Lausanne) | 43 |
| Universität Genf | 55 |
| Universität Zürich | 65 |
| Universität Basel | 91 |
Bedeutung für Lausanne
Für Lausanne und die Region Genferseebecken hat die Platzierung der EPFL mehrere konkrete Folgen: Sie stärkt das Image der Stadt als Forschungs- und Innovationsstandort, beeinflusst die regionale Anziehungskraft für internationale Studierende und Forschende und wirkt sich auf Kooperationsmöglichkeiten mit Industrie und anderen Forschungseinrichtungen aus. Aus Sicht lokaler Unternehmen bleibt die EPFL eine wichtige Quelle hochqualifizierter Talente und technologischer Impulse.
Gleichzeitig zeigt die Rangliste, wie intensiv der internationale Wettbewerb um Spitzenplätze ist. Die Dominanz anglophoner Universitäten an der Spitze des Rankings macht deutlich, dass Reputation, Ressourcen und langjährige Forschungsnetzwerke nach wie vor eine grosse Rolle spielen. Für EPFL und andere Schweizer Hochschulen wird es künftig darum gehen, ihre Nischenkompetenzen weiter auszubauen und internationale Vernetzung gezielt zu fördern.
Für Studierende und Eltern bleibt das Shanghai-Ranking ein von vielen Indikatoren. Neben globaler Sichtbarkeit zählen auch Studieninhalte, Betreuung, Infrastruktur und regionale Verankerung. Die Position von EPFL in den Top 50 bestätigt aber ihre Rolle als eine der führenden technischen Hochschulen Europas und stärkt Lausanne im internationalen Hochschulwettbewerb.
Weitere Details zur Methodik und zu internationalen Platzierungen veröffentlicht das Shanghai Ranking Consultancy jedes Jahr in einer umfassenden Auswertung; die hier verwendeten Daten stammen aus der aktuellen Veröffentlichung 2026.