Ein ausgedehnter Feldbrand zwischen Hohenleuben und Loitsch im deutschen Landkreis Greiz hat am Samstag einen grossen Einsatz der Feuerwehren ausgelöst. Nach Angaben des Landratsamtes standen am Ende insgesamt 27 Hektaren in Flammen. Zahlreiche Einsatzkräfte konnten verhindern, dass ein nahe gelegener Kuhstall mit etwa 2'000 Tieren und angrenzender Wald in Brand gerieten.
Alarm und Einsatz
Die ersten Einsatzkräfte wurden kurz vor halb eins am Nachmittag alarmiert. Zunächst brannte auf rund 20'000 Quadratmetern ein Feld, später wuchs die betroffene Fläche auf 27 Hektaren an, wie das Landratsamt mitteilte. In der Folge wurden insgesamt zwölf Feuerwehren zum Einsatzort beordert. Die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig; ein Pendelverkehr zum Wassertransport aus Hohenleuben musste eingerichtet werden.
- Betroffene Fläche: 27 Hektaren (anfangs rund 20'000 m2)
- Eingesetzte Kräfte: 12 Feuerwehren
- Gefährdete Tiere: Stall mit rund 2'000 Kühen
- Verletzte: Zwei Feuerwehrleute (leichte Verletzungen)
Gefährdung von Stall und Wald verhindert
Der Zeulenrodaer Stadtbrandmeister Steffen Jubold sagte auf Anfrage, man habe fast alle Feuerwehren im Kreis hinzugezogen, die Tanklöschfahrzeuge hätten vor Ort geholfen. Er betonte, dass Stall und der angrenzende Wald erfolgreich abgeschirmt werden konnten; die Flammen seien bis fast an die Strohmiete des Stallgebäudes herangekommen und hätten beinahe den Wald erreicht.
„Wir haben fast alle Feuerwehren im Kreis hinzugezogen, die Tanklöscher haben“, sagte der Zeulenrodaer Stadtbrandmeister Steffen Jubold.
Aus dem zuständigen Landratsamt Greiz wurde mitgeteilt, dass die beiden verletzten Feuerwehrleute mit Rettungswagen ins Spital gebracht worden seien. Es handele sich um leichte Verletzungen; nähere Angaben zu den Personen wurden nicht gemacht.
Ursache und Folgearbeiten
Die Brandursache ist bisher ungeklärt. Jubold erklärte, auf dem Feld seien keine aktuellen Arbeiten durchgeführt worden, so dass das Entstehen des Feuers nicht nachvollziehbar sei. Die Brandursachenermittler der Polizei sollen nun versuchen, die Ursache zu klären.
Bei Grossbränden dieser Art folgen in der Regel noch Nachkontrollen, um Wiederaufflammungen zu verhindern, und Ermittlungen der Behörden zur Schadensabschätzung. Laut den verfügbaren Informationen wurden keine weiteren Angaben zu Sachschäden oder Kosten gemacht.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Betroffene Fläche | 27 Hektaren (anfangs ~20'000 m2) |
| Eingesetzte Wehren | 12 Feuerwehren |
| Gefährdeter Stall | rund 2'000 Tiere |
| Verletzte | 2 Feuerwehrleute (leichte Verletzungen) |
Für die Bevölkerung gab es nach den vorliegenden Informationen keine Evakuierungsanordnungen; der Einsatz beschränkte sich auf die direkte Brandbekämpfung und Sicherungsmassnahmen rund um Stall und Wald. Konkrete Angaben zur Dauer des Einsatzes machte das Landratsamt nicht.
Der Vorfall zeigt erneut die Herausforderung bei der Bekämpfung von Flächenbränden: Wind, Trockenheit und schwierige Wasserversorgung können das Ausmass rasch vergrössern. In Regionen mit landwirtschaftlicher Nutzung und grossen Viehbeständen haben Einsatzkräfte zusätzlich die Aufgabe, Tiere und Futtervorräte zu schützen. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.