Der Bodensee-Radmarathon geht in seine 53. Ausgabe: Am 12. September fällt der Startschuss für die bewährte Grossveranstaltung, die seit Jahrzehnten Renn- und Breitensportler aus der ganzen Region anzieht. Für Markus Gähwiler, Präsident des Organisationskomitees des ausrichtenden Radfahrvereins Altenrheins, beginnt nun die heisseste Phase der Vorbereitung.
Kontrollen der Strecke und letzte Vorbereitungen
Gähwiler überprüft derzeit die Streckenposten und erkundet mögliche Gefahrenstellen. Im Fokus steht vor allem die längste Strecke, die vom Veranstalter als Platin-Tour bezeichnet wird und rund 300 Kilometer um Obersee, Untersee und Überlinger See führt. Solche langen Etappen erfordern intensive Abklärungen vor dem Start, etwa zu Verkehrsführungen, Baustellen und Stellen mit erhöhtem Unfallpotenzial.
Der Organisationschef zeigt sich dennoch gelassen: Er betreut das Event seit 23 Jahren und ist mit den wiederkehrenden Unabwägbarkeiten vertraut. Insbesondere auf dem deutschen Abschnitt der Route habe man in den vergangenen Jahren schon mit spontanen Tagesbaustellen zu kämpfen gehabt, die kurzfristige Umleitungen nötig machten.
„Der grösste Teil der Probleme, die jetzt und auch am Tag des Marathons anfallen, sind aber schnell zu regeln. Und ein bisschen Gottvertrauen braucht es ohnehin.“
Beliebtheit des Velosports und organisatorische Folgen
Gähwiler betont, dass ihn auch die gestiegene Popularität des Radsports beruhigt. Mehr Teilnehmende bedeuten gleichzeitig erhöhte Anforderungen an Logistik, Sicherheit und Kommunikation. Organisatoren müssen nicht nur die Route sichern, sondern auch Helfer koordinieren, Verpflegungsstellen betreiben und mit Behörden in mehreren Ländern zusammenarbeiten, wenn die Strecke nationale Grenzen tangiert.
Für Teilnehmende bedeutet das konkret: Gute Vorbereitung, angemessene Ausrüstung und die Beachtung der Hinweise des Veranstalters. Die längste Strecke stellt hohe Anforderungen an Kondition und Material; die Möglichkeit, unterwegs auf veränderte Streckenführungen zu stossen, sollte bei der Planung mitberücksichtigt werden.
- Datum: 12. September (53. Ausgabe)
- Längste Strecke: Platin-Tour, rund 300 km
- Organisator: Radfahrverein Altenrheins, Präsident Markus Gähwiler
Koordination über Ländergrenzen hinweg
Da die Route um den Bodensee Abschnitte in mehreren Ländern berührt, ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden ein zentraler Teil der Vorbereitung. Temporäre Verkehrsbehinderungen, Bauarbeiten oder lokale Veranstaltungen können kurzfristig Änderungen erzwingen. Der Hinweis des Organisationschefs auf Tagesbaustellen zeigt, wie wichtig direkte Absprachen und flexible Einsatzpläne sind.
Für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende entlang der Strecke bedeutet das: Auf Bekanntmachungen des Veranstalters achten und gegebenenfalls alternative Routen in Erwägung ziehen. Für Freizeitsportlerinnen und -sportler, die kleinere Distanzen wählen, bleiben zudem zahlreiche kürzere Varianten des Marathons attraktiv, auch wenn die Platin-Tour mit ihren 300 Kilometern besondere Aufmerksamkeit beansprucht.
| Element | Angabe |
|---|---|
| Ausgabe | 53. (Start 12. September) |
| Platin-Tour | Rund 300 km |
Gähwiler und sein Team werden in den verbleibenden Tagen vor dem Start vor allem Streckenposten schulen und Absicherungen prüfen. Die Abschlussphase einer solchen Grossveranstaltung zeigt sich oft in vielen kleinen Details: Wegweiser, Verpflegungsstationen, medizinische Präsenz und die Kommunikation von kurzfristigen Änderungen.
Für Teilnehmende, Helferinnen und Helfer sowie Anwohnende gilt in den kommenden Tagen, die Hinweise des Veranstalters zu beachten und bei Unsicherheiten direkt Informationen einzuholen. Die Hoffnung der Organisatoren steht: eine sichere, gut organisierte und stimmungsvolle Durchführung der 53. Ausgabe des Bodensee-Radmarathons.