In Dornach ist am Dienstagabend auf dem Kriselmannshollenweg ein Feuer ausgebrochen, bei dem ein Baum sowie angrenzendes Wiesland in Brand gerieten. Angehörige der Feuerwehr Dornach löschten die Flammen rasch, verletzt wurde niemand, teilte die Kantonspolizei Solothurn mit.
Feuer rasch unter Kontrolle
Die Meldung über den Brand erreichte die Kantonspolizei am Dienstagabend. Die Einsatzzentrale schickte die Feuerwehr Dornach zum Einsatzort; die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig eindämmen und endgültig löschen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Polizei keine Angaben.
Ursache noch ungeklärt – Feuerwerkskörper als Verdacht
Die Behörde prüft den genauen Hergang. Als mögliche Ursache wird derzeit der unsachgemässe Umgang mit einem Feuerwerkskörper in Erwägung gezogen, wie die Kantonspolizei mitteilte. Spezialisten der Kantonspolizei führen Abklärungen vor Ort und werten Spuren aus.
Die Polizei betont, dass die Ermittlungen noch andauern. Bis zum Abschluss der Untersuchungen gibt es keine definitiven Aussagen zur Brandentstehung.
Zeugenaufruf und Kontakt
Personen, die vor oder nach dem Brand verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu Personen oder Fahrzeugen am Einsatzort machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn zu melden. Die betreffende Telefonnummer lautet 032 627 81 17.
| Was | Details |
|---|---|
| Ereignis | Brand an Baum und Wiesland |
| Ort | Kriselmannshollenweg, Dornach |
| Zuständige Behörde | Kantonspolizei Solothurn |
| Kontakt Zeugen | 032 627 81 17 |
| Verdächtigte Ursache | Unsachgemässer Gebrauch eines Feuerwerkskörpers (Verdacht) |
| Personenschaden | Keine Verletzten |
Weiterer Kontext: Feuerverbot und Gefahrenstufe
Die Polizei erinnert daran, dass im Kanton Solothurn derzeit ein absolutes Feuerverbot sowie ein grundsätzliches Verbot für Feuerwerk gilt. Wegen lang anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen hat der Kanton die Gefahrenstufe 5 – Sehr gross ausgerufen. In dieser Lage kann bereits ein kleines Funkenflugereignis rasch zu grösseren Bränden führen.
- Feuerstellen, Grillfeuer und offene Flammen sind untersagt.
- Feuerwerk ist grundsätzlich nicht erlaubt.
- Beim Auffinden von Brandherden sofort Feuerwehr/Polizei informieren.
Praktische Hinweise für Bewohnerinnen und Bewohner
Die Behörden empfehlen, in den betroffenen Gebieten besonders aufmerksam zu sein. Bewohnerinnen und Bewohner sollen:
- Brennbares Material vom Haus und Trottoir fernhalten und Schnittgut sicher entsorgen.
- Rauch oder offene Flammen sofort der Feuerwehr melden.
- Verdächtige Beobachtungen über Personen oder Fahrzeuge umgehend der Kantonspolizei melden (032 627 81 17).
Die schnelle Reaktion der Feuerwehr verhindert in diesem Fall Schlimmeres. Die Behörden weisen jedoch darauf hin, dass bei anhaltender Trockenheit jede leichte Fahrlässigkeit erhebliche Folgen haben kann. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort und prüft Spuren vor Ort.
Weitergehende Informationen zur aktuellen Gefahrenstufe und zum geltenden Feuerverbot veröffentlicht die Kantonspolizei Solothurn beziehungsweise der Kanton regelmäßig auf ihren offiziellen Kanälen.