Auf der Autobahn A1 bei Kestenholz kam es am Mittwochabend, 2. September 2026, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Eine Frau wurde dabei leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Die Kantonspolizei Solothurn führt Ermittlungen und bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.
Unfallhergang und Beteiligte
Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr gegen 22.50 Uhr ein 29-jähriger Automobilist aus Richtung Luzern in Richtung Bern, als sein blaues BMW X5 auf ein in gleicher Richtung fahrendes Fahrzeug auffuhr. Im Anschluss kam es offenbar zu einer weiteren Kollision des BMW mit einem bisher nicht identifizierten Lastwagen und daraufhin mit der Mittelleitplanke. Das Fahrzeug des 29-Jährigen kam dort zum Stillstand.
Die Lenkerin des vorausfahrenden Autos zog sich leichte Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Beide beteiligten Personen blieben ansonsten nicht schwer verletzt. Die beiden beteiligten Personenwagen mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Mitarbeitende der Nationalstrassen Nordwestschweiz (NSNW) übernahmen Reinigungs- und Instandstellungsarbeiten an der Unfallstelle.
Alkoholtest positiv, Ermittlungen laufen
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Solothurn deutet vieles darauf hin, dass der 29-Jährige sein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss und mit auffälliger Fahrweise gelenkt hat. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Die Polizei hat daraufhin Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
- Datum: 2. September 2026
- Uhrzeit: ca. 22.50 Uhr
- Ort: Autobahn A1, Kestenholz, Fahrtrichtung Bern
- Beteiligte: zwei Personenwagen (u. a. blauer BMW X5), möglicherweise ein Lastwagen
- Verletzte: 1 Frau, leicht verletzt, hospitalisiert
- Aktueller Stand: Ermittlungen durch Kantonspolizei Solothurn, Zeugenaufruf
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Zeit | ca. 22.50 Uhr |
| Ort | A1 bei Kestenholz (Fahrtrichtung Bern) |
| Alkoholtest | Positiv (bei 29-jährigem Lenker) |
Zeugenaufruf und Kontakt
Die Kantonspolizei Solothurn bittet Personen, die Angaben zum Unfallhergang, zu einem möglicherweise beteiligten Lastwagen oder zur Fahrweise der Unfallbeteiligten machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 032 627 81 17 entgegen.
Die Polizei wird den Hergang weiter abklären, um insbesondere die Fragen zur Reihenfolge der Kollisionen und zur möglichen Beteiligung des Lastwagens zu beantworten. Zudem prüfen die Ermittlerinnen und Ermittler, in welchem Ausmass Alkohol und Fahrverhalten die Ursache des Unfalls waren.
Konsequenzen und öffentliche Sicherheit
Auffahrkollisionen auf Autobahnen bergen neben unmittelbaren Verletzungsrisiken auch Gefahren für den fliessenden Verkehr. Reinigungs- und Bergungsarbeiten können zudem zu kurzzeitigen Behinderungen führen; im vorliegenden Fall war NSNW vor Ort aktiv, um die Fahrbahn zu säubern und zu reparieren.
Alkohol am Steuer bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die geltenden Bestimmungen und die Bedeutung rücksichtsvollem Fahrverhaltens zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden.
Weitere Informationen zum Unfall oder zu Ermittlungen veröffentlicht die Kantonspolizei Solothurn nach Abschluss der Abklärungen.