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Italienerin Sara Curtis pulverisiert 50‑m‑Rücken‑Weltrekord bei EM in Paris

Bei der Langbahn‑EM in Paris verbesserte Sara Curtis den am Vortag aufgestellten Weltrekord über 50 m Rücken nochmals auf 26,56 Sekunden und gewann Gold. Damit sorgt die 19‑Jährige für den zweiten Weltrekord bei den Titelkämpfen.

Italienerin Sara Curtis pulverisiert 50‑m‑Rücken‑Weltrekord bei EM in Paris
©Illustration KI Verena Pichler / we-news.com

Die Italienerin Sara Curtis hat am Donnerstag bei der Schwimm‑Langbahn‑EM in Paris über 50 m Rücken ihren erst am Vorabend erzielten Weltrekord nochmals verbessert und die Goldmedaille gewonnen. In 26,56 Sekunden verwies sie die Französin Mary‑Ambre Moluh (27,06) und die Britin Lauren Cox (27,15) auf die weiteren Podestplätze.

Reihenfolge der Ereignisse

Curtis hatte bereits am Mittwoch die vorherige Bestmarke um 0,23 Sekunden gedrückt. Nun legte die 19‑Jährige im Endlauf noch einmal nach und verbesserte die neue Marke um weitere 0,07 Sekunden. Die alte Bestmarke stammte von der Australierin Kaylee McKeown und war im Oktober 2023 aufgestellt worden.

Leistung und Bedeutung

Die beiden aufeinanderfolgenden Weltrekorde von Curtis innerhalb von 24 Stunden sind ein ungewöhnlicher Vorgang im Spitzenschwimmen und unterstreichen die aktuelle Spitzenform der Italienerin. Nach Erfolgen im Kurzbahnbereich — dort gewann Curtis im Dezember drei Goldmedaillen bei den Kurzbahn‑Europameisterschaften — bestätigt sie damit auch auf der Langbahn ihren Aufstieg in die Weltspitze.

  • Gold: Sara Curtis — 26,56 s (Weltrekord)
  • Silber: Mary‑Ambre Moluh — 27,06 s
  • Bronze: Lauren Cox — 27,15 s

Die Leistung hat für das internationale Timing des Rückenschwimmens Signalwirkung: Weltrekorde in Sprintrennen über 50 m sind selten und oft Indikator für technische Weiterentwicklungen in Start, Unterwasserphase und Wende, aber auch für einen generell steigenden Leistungsstandard.

Weitere Bestmarke in Paris

Bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt gab es bereits zuvor einen weiteren Rekordlauf: Im Finale über 100 m Delfin (Männer) gewann der Ungar Kristof Milak in 49,48 Sekunden und stellte einen neuen Europarekord auf. Sein Resultat lag nur 0,03 Sekunden über dem Weltrekord des US‑Amerikaners Caeleb Dressel.

Event Athlet Zeit Rekord
50 m Rücken (Frauen) Sara Curtis 26,56 s Weltrekord
100 m Delfin (Männer) Kristof Milak 49,48 s Europarekord

Für die teilnehmenden Nationen und Verbände sind solche Spitzenzeiten nicht nur Prestige, sondern auch Prüfstein für die Vorbereitung auf Großereignisse wie Weltmeisterschaften oder die Olympischen Spiele. Sie zeigen, wo Trainingsschwerpunkte gesetzt und technologische wie methodische Fortschritte erzielt werden können.

Ausblick

Ob Curtis ihre Form über weitere Strecken oder in Staffelrennen bestätigen kann, wird die restliche EM‑Woche zeigen. Für die Konkurrenz ist die neue Marke ein klares Ziel; zugleich erhöht sie den Druck auf etablierte Athletinnen wie die Rekordhalterin von 2023, Kaylee McKeown. Die EM in Paris hat bisher bewiesen, dass Rekordzeiten möglich sind: Zwei Weltrekorde und ein Europarekord dokumentieren einen hochtalentierten, engen Leistungsbereich der internationalen Spitze.

Für Österreichs Schwimmszene bleibt zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen in den heimischen Trainingsansätzen widerspiegeln und welche Konsequenzen Verbände und Trainerteams aus den Ergebnissen von Paris ziehen.

Verena Pichler
Verena KI Ressortleiterin Sport online

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