Die bisherige FH Kufstein Tirol tritt zukünftig unter dem Namen Hochschule Kufstein Tirol auf. Mit der neuen Kurzmarke HOK will die Hochschule ihr Profil als Hochschule für Angewandte Wissenschaften schärfen und ihre Wahrnehmung im internationalen Wettbewerb verbessern. Die Umbenennung wird begleitet von einem neuen Logo, einem überarbeiteten visuellen Erscheinungsbild und einer sukzessiven Anpassung des digitalen Auftritts.
Keine inhaltlichen Änderungen für Studium und Abschlüsse
Für Studierende und Mitarbeitende ändern sich laut Hochschule die inhaltlichen Rahmenbedingungen nicht: Studienangebote und Abschlüsse bleiben bestehen, ebenso die praxisnahe Ausrichtung und die internationale Orientierung. Die Umstellung des Markenauftritts soll im Herbst auch außerhalb der digitalen Kanäle sichtbar werden.
„Die Umbenennung ist der konsequente nächste Schritt unserer Entwicklung: Sie schärft unser Profil und erhöht unsere Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb. Zugleich bleiben wir, was uns stark macht – eine persönliche Hochschule mit gelebter Internationalität, ausgeprägter Praxisnähe und hoher Qualität eingebettet in ein regionales Umfeld“, erklärt Geschäftsführer Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch.
Bestand und Zahlen auf einen Blick
Seit dem Studienstart im Jahr 1997 hat sich die Hochschule weiterentwickelt. Aktuell umfasst das Studienangebot eine Vielfalt von Programmen und Partnerschaften, die die Position als regionale Bildungseinrichtung und als international vernetzte Hochschule untermauern.
| Angabe | Zahl |
|---|---|
| Studiengänge (Bachelor & Master) | 28 |
| Studiengänge in englischer Sprache | 9 |
| Partnerhochschulen | ~250 |
Was die Umbenennung für Kufstein bedeutet
Die Umstellung ist mehr als eine rein formale Namensänderung: Durch die Bezeichnung „Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ strebt die Einrichtung eine klarere Einordnung im internationalen Hochschulraum an. Für Kufstein bedeutet das mehrere konkrete Effekte:
- Stärkere Außenwirkung: Ein international verständlicherer Name kann die Sichtbarkeit der Hochschule für Studieninteressierte und Partner im Ausland erhöhen.
- Regionale Partnerschaften: Die Hochschule betont weiterhin die enge Verbindung zur Region Kufstein und zu Tirol; lokale Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen bleiben zentral.
- Kontinuität im Studienbetrieb: Für laufende Studien und Abschlüsse gibt es keine Änderungen, somit bleibt die Planbarkeit für Studierende gewahrt.
Die neuen visuellen Elemente – Logo, Website und Markenauftritt – werden schrittweise eingeführt. Konkrete Details zum neuen Design oder zu einzelnen Maßnahmen des Rollouts nannte die Hochschule in der aktuellen Mitteilung nicht; die Umstellung solle im Herbst umfassender sichtbar werden.
Einordnung und Ausblick
Die Entscheidung liegt im Trend, dass sich Fachhochschulen in der Außendarstellung neu positionieren, um im EU-weiten Bildungsraum besser vergleichbar zu sein. Für Kufstein bleibt die Hochschule ein wichtiger Standortfaktor: Sie zieht Studentinnen und Studenten, Fachkräfte und Forschungskapazitäten in die Region und stärkt damit Wirtschaft und Kultur vor Ort.
Ob die Namensänderung den erhofften Effekt auf internationale Rankings, Partnerschaften oder Bewerberzahlen haben wird, lässt sich kurzfristig nicht abschließend beurteilen. Relevante Indikatoren werden in den kommenden Jahren zu beobachten sein, etwa Entwicklung der Studierendenzahlen, neue Kooperationsprojekte mit Partnerhochschulen und die Wahrnehmung bei internationalen Bewerbern.
Für die Betroffenen – Studierende, Lehrende und die Stadt Kufstein – ist entscheidend, dass die akademische Qualität und die Praxisnähe, die die Hochschule bislang ausmachen, erhalten bleiben. Die Leitung betont genau diese Kontinuität und versteht die Umbenennung als Folge der Entwicklung seit dem Start 1997.