Konzept und Besetzung
Am 5. September 2026 um 20:00 Uhr präsentiert das inn.wien ensemble erstmals in Innsbruck das Konzertformat „RISING“ im Haus der Musik Innsbruck. Im Zentrum des Abends steht die Zusammenarbeit mit der international beachteten Geigerin Sueye Park. Das Programm verbindet Werke des etablierten klassischen Repertoires mit zeitgenössischen Kompositionen und einer Uraufführung.
„RISING steht für künstlerischen Aufbruch, Individualität und den Mut, neue Wege zu gehen.“
Programm und Schwerpunkte
Das Programm bringt Kompositionen von Franz Schubert und Peter I. Tschaikowski neben Werken von zeitgenössischen Komponistinnen wie Jessie Montgomery und Grażyna Bacewicz. Ein besonderer Akzent ist die Uraufführung eines neuen Werks der österreichischen Geigerin und Komponistin Marlene Penninger, die damit einen unmittelbaren künstlerischen Dialog zwischen Tradition und Gegenwart ermöglicht.
| Datum | 5. September 2026 |
|---|---|
| Uhrzeit | 20:00 Uhr |
| Ort | Haus der Musik Innsbruck |
| Besondere Programmpunkte | Schubert, Tschaikowski, Jessie Montgomery, Grażyna Bacewicz, Uraufführung von Marlene Penninger |
Format: Konzert trifft Publikumsgespräch
„RISING“ ist nicht nur rein konzertant angelegt: Im Anschluss an das Programm ist ein Publikumsgespräch geplant. Die Musikerinnen und Musiker geben Einblicke in ihre künstlerischen Zugänge und diskutieren Fragen zur Vermittlung und Weiterentwicklung klassischer Musik. Das Publikum erhält dadurch die Möglichkeit, direkt mit den Beteiligten in Austausch zu treten und die programmatischen Entscheidungen zu hinterfragen.
- Verknüpfung von etabliertem Repertoire und zeitgenössischen Werken
- Uraufführung einer Tiroler bzw. österreichischen Komponistin (Marlene Penninger)
- Publikumsgespräch als Teil des Abends zur Reflexion und Vermittlung
Bedeutung für die Innsbrucker Kulturszene
Für die lokale Kulturszene ist das Format insofern relevant, als es den Austausch zwischen internationalen Solistinnen und lokalen oder regionalen Akteurinnen fördert und zugleich Raum für neue Kompositionen bietet. Die Kombination aus bekannten Namen des klassischen Repertoires und jüngeren Stimmen der Gegenwart soll das Interesse eines breiteren Publikums ansprechen — von Kennern bis zu Menschen, die sich erstmals mit klassischer Musik beschäftigen.
Besonders die geplante Uraufführung stärkt die Sichtbarkeit von Komponistinnen im musikalischen Alltag. In Tirol, wo Aufführungen neuer Musik oft einen kleineren, engagierten Kreis anziehen, könnte „RISING“ Impulse für die Programmgestaltung etablierter Häuser geben und Diskussionen über Repertoirepolitik und Vermittlungsformate anregen.
Organisation und Ausblick
Das inn.wien ensemble führt mit „RISING“ ein Format ein, das künstlerische Risiko und Publikumsbeteiligung explizit verbindet. Ob sich dieses Konzept in Innsbruck dauerhaft etablieren kann, hängt neben der künstlerischen Qualität auch von Resonanz und Besucherinteresse ab. Für den 5. September ist das Haus der Musik Gastgeber eines Abends, der klassische Pfade verlässt und die Frage stellt, wie Konzerte heute gestaltet werden müssen, um relevant zu bleiben.
Konkrete Angaben zu Kartenvertrieb und Preisen wurden in der Ankündigung nicht genannt. Interessierte werden gebeten, die Website des Hauses der Musik oder die Bekanntmachungen des inn.wien ensemble zu verfolgen.