Starker Rauch machte Stiegenhaus unpassierbar
Bei einem Kellerbrand in der Heinrich-Heine-Straße in Eggenberg sind am Dienstagabend mehrere Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses in Sicherheit gebracht worden. Die Alarmierung der Berufsfeuerwehr Graz erfolgte am 27. Oktober gegen 21 Uhr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Bereich des Kellergeschoßes wahrnehmbar.
Nach Angaben der Berufsfeuerwehr hatte sich der Rauch im Gebäude weiter ausgebreitet. Dadurch war der Fluchtweg über das Stiegenhaus nicht mehr benutzbar. Für mehrere Menschen im Haus kam deshalb eine Rettung über die Fenster des Obergeschoßes infrage. Die Feuerwehr setzte dafür eine Drehleiter ein und brachte die Bewohner auf diesem Weg ins Freie. Eine weitere Person wurde über ein Fenster im Erdgeschoß gerettet.
Feuer in Kellerlagerraum vermutet
Der Brand dürfte in einem Lagerraum im Keller ausgebrochen sein. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nach dem Eintreffen in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen.
„rasch gelöscht“Anschließend blieb für die Feuerwehr noch Arbeit: Das Gebäude musste vom Rauch befreit und auf mögliche Gefahren kontrolliert werden. Dazu gehörten Lüftungs- und Sicherungsmaßnahmen im Anschluss an die eigentliche Brandbekämpfung.
Insgesamt standen 24 Kräfte der Berufsfeuerwehr Graz im Einsatz. Für die Arbeiten wurden fünf Fahrzeuge eingesetzt. Der Umfang des Aufgebots zeigt, dass neben der Brandbekämpfung auch die Evakuierung der Hausbewohner und die Kontrolle des verrauchten Gebäudes parallel bewältigt werden mussten.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Ort | Heinrich-Heine-Straße, Eggenberg |
| Alarmierung | Dienstag, 27. Oktober, gegen 21 Uhr |
| Einsatzkräfte | 24 Kräfte der Berufsfeuerwehr Graz |
| Fahrzeuge | fünf |
| Vermutlicher Brandort | Lagerraum im Keller |
Rettung über mehrere Fenster
Die Einsatzsituation war vor allem deshalb anspruchsvoll, weil der übliche Weg aus dem Haus durch den Rauch versperrt war. Die Rettung über die Drehleiter ermöglichte den Bewohnern im Obergeschoß einen alternativen Weg ins Freie. Die zusätzliche Rettung aus dem Erdgeschoß erfolgte über ein Fenster. Angaben zu möglichen Verletzten liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Nach dem Löschen des Feuers konzentrierte sich die Berufsfeuerwehr auf die Nacharbeiten im Gebäude. Eine ausreichende Lüftung war notwendig, um den Rauch aus den betroffenen Bereichen zu entfernen. Mit den Sicherungsarbeiten sollte außerdem gewährleistet werden, dass der Keller- und Hausbereich nach dem Brand kontrolliert werden konnte. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Brand genau ausgelöst wurde, geht aus den Angaben der Berufsfeuerwehr nicht hervor.
Das Wichtigste zum Einsatz
- Der Brand wurde am Dienstagabend in einem Kellerbereich eines Hauses in Eggenberg gemeldet.
- Wegen der Rauchentwicklung war das Stiegenhaus als Fluchtweg nicht nutzbar.
- Mehrere Bewohner wurden mit einer Drehleiter gerettet, eine weitere Person über ein Erdgeschoßfenster.
- Die Berufsfeuerwehr Graz war mit 24 Kräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.
Der Einsatz macht deutlich, wie rasch sich Rauch in einem Wohngebäude ausbreiten und den gewohnten Fluchtweg unpassierbar machen kann. Für die Feuerwehr standen daher nicht nur die Brandbekämpfung, sondern ebenso die sichere Räumung des Hauses und die anschließende Kontrolle der betroffenen Bereiche im Mittelpunkt.