Großes Teilnehmerfeld und viele Wettbewerbs‑Klassen
Feldbach war am 9. und 10. September 2026 Schauplatz des Landeswasserwehr‑Leistungsbewerbs. Aus sechs Bundesländern traten insgesamt 656 Zillenbesatzungen und rund 730 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Feldbach stellte die Organisation und setzte dafür etwa 120 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ein.
Gefahrenabwehr und sportliches Können standen gleichwertig im Mittelpunkt: Neben der reinen Zeitwertung ging es um das Erlangen der Leistungsabzeichen in den Stufen Bronze, Silber und Gold sowie um die sichere Beherrschung der Feuerwehrzille auf der Flussstrecke der Raab.
Vielfalt der Wertungsklassen und Ergebnisse
Der Landesbewerb zeichnete sich durch eine große Zahl unterschiedlicher Klassen aus. Gewertet wurde in:
- Zillen‑Zweier und Zillen‑Einer
- Frauen‑ und Gästeklassen
- verschiedenen Alters‑ und Meisterwertungen
- unterschiedlichen Gold‑Wertungen
Diese Vielfalt führte zu zahlreichen Entscheidungen und zur Überreichung vieler Siegertrophäen bei der Siegerehrung.
„Schnell und routiniert“ — so beschrieb die Veranstaltung das Teilnehmerfeld, das von sehr schnellen Fahrten bis zu deutlich gemächlicherem Tempo reichte.
Zeiten und Leistungsbreite
Die erzielten Zeiten dokumentieren die große Bandbreite in Erfahrung und Besatzungszusammensetzung. Während die schnellsten regulär gewerteten Fahrten je nach Klasse deutlich unter sieben Minuten lagen, dauerten andere Durchgänge mehr als 15 Minuten und vereinzelt sogar länger. Im Zillen‑Zweier reichten die Zeiten je nach Klasse und Besatzung von rund sechseinhalb Minuten bis zu 20 Minuten. Über alle Zweier‑Wertungsklassen ergab sich eine durchschnittliche Fahrzeit von knapp zehn Minuten für die Bewerbsstrecke.
| Messgröße | Angabe |
|---|---|
| Teilnehmerinnen/Teilnehmer | ~730 |
| Zillenbesatzungen | 656 |
| Helferinnen/Helfer | 120 |
| Durchschnittszeit Zillen‑Zweier | knapp 10 Minuten |
Organisation und Bedeutung für Feldbach
Die Durchführung eines derartigen Landesbewerbs erforderte monatelange Vorbereitung seitens der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Feldbach. Für die Besucherinnen und Besucher bot das zweitägige Programm Einblicke in Ausbildung und Leistungsfähigkeit des Feuerwehr‑Wasserdienstes. Für die Stadt Feldbach bedeutete die Veranstaltung Aufmerksamkeit über die Region hinaus und eine Gelegenheit, die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehr zu präsentieren.
Die Bandbreite der Leistungen – von schnellen Wettfahrten bis zu langsameren, routinierten Fahrten – unterstreicht, dass der Bewerb nicht nur eine sportliche Herausforderung ist, sondern auch Ausbildungscharakter hat: sichere Manöverführung, Teamarbeit und Navigationskompetenz auf dem Fluss sind gefragt.
Für die teilnehmenden Feuerwehren bot der Landesbewerb außerdem die Möglichkeit, Leistungsabzeichen zu erwerben und sich in unterschiedlichen Kategorien miteinander zu messen. Die Veranstaltung bestätigte die Bedeutung des Wasserdienstes innerhalb der Feuerwehrorganisationen und zeigte gleichzeitig das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte.
Die Freiwillige Feuerwehr Feldbach fungierte als Gastgeberin und prägte damit an zwei Tagen das Bild an der Raab – von der Organisation bis zur Durchführung der Siegerehrungen. Für die Region bleibt das Ereignis ein Beleg für gelebtes Ehrenamt und kooperative Einsatzbereitschaft über Bundesländergrenzen hinweg.