Der GAK hat in der zweiten Runde der Admiral Bundesliga den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Grazer bezwangen Aufsteiger Austria Lustenau am Samstag im Stadion Graz‑Liebenau mit 2:1 vor 6.767 Zuschauern. Die Tore erzielten Donovan Pines (18.) und Alexander Hofleitner (66.) per Kopf, für Lustenau traf Dion Kacuri in der 51. Minute.
Frühe Führung, Ausgleich nach der Pause, Entscheidung per Standard
Die Hausherren legten einen aktiven Beginn hin und gingen nach einer Standardsituation in Führung: In der 18. Minute köpfte der 1,96 Meter große Donovan Pines eine Flanke von Kapitän Christian Lichtenberger zum 1:0 ein. Der GAK war vor allem in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft und hatte früh weitere Chancen.
Nach dem Seitenwechsel gelang Lustenau der schnelle Ausgleich. Dion Kacuri tankte sich in der 51. Minute zentral vor dem Strafraum durch und ließ GAK‑Tormann Cican Stankovic keine Chance. Die Partie blieb offen, doch in der 66. Minute sorgte Alexander Hofleitner per Kopf nach einem Eckball für die Entscheidung zugunsten der Grazer.
Aufstellungen, Wechsel und Karten
Schiedsrichter der Begegnung war Barmaksiz. Die Startformationen und Wechsel beider Teams waren wie folgt:
- GAK (Startelf): Stankovic – Owusu, Pines, Vraa – Anderson (60. Gragger), Michorl, Hermesh (85. Mandey), Klassen – Lichtenberger (70. Koch), Grosse (60. Smits), Hofleitner (85. Maderner)
- Austria Lustenau (Startelf): Schierl – Gmeiner, Maak, Pertlwieser, Soares – Afrifa (71. Gashi), Delaye (79. Chukwu), Kacuri – Weixelbraun (71. Jastremski), Benjamin (46. Verinac), Diarra (79. Grabher)
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Endergebnis | GAK – Austria Lustenau 2:1 |
| Tore | 18. Pines, 51. Kacuri, 66. Hofleitner |
| Zuschauer | 6.767 |
| Schiedsrichter | Barmaksiz |
Gelbe Karten sahen aufseiten des GAK Peter Michorl; bei Lustenau wurden Verinac und Chukwu verwarnt.
Konsequenzen und Ausblick
Der Sieg bringt dem GAK nach der deutlichen Auftaktpleite beim Meister LASK erste Ruhe und Selbstvertrauen. Vor heimischem Publikum zeigte die Mannschaft eine klare Steigerung, vor allem in der Luft präsentierte man sich souverän: Beide Treffer fielen per Kopf nach Flanke bzw. Ecke. Lustenau zeigte nach dem Seitenwechsel Offensivdruck, blieb aber insgesamt zu selten zwingend, um Zählbares mitzunehmen.
Für Lustenau bedeutet die knappe Niederlage eine verpasste Chance, nach dem Punktgewinn gegen Ried weiter Boden zu gutzumachen. Die Vorarlberger hatten nach dem Ausgleich Glücksmomente, konnten daraus aber kein weiteres Kapital schlagen.
Sportlich bringt der GAK das Momentum des Heimsieges in die weiteren Aufgaben der Saison; die Mannschaft muss nun Konstanz entwickeln, um in der Tabelle weiter Boden zu gewinnen. Lustenau wird an der Chancenverwertung und an Ideen im letzten Drittel arbeiten müssen, um in den kommenden Runden punkten zu können.
Die Partie steht für klassische Bundesliga-Merkmale: intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, spielentscheidende Standards und Wechsel, die über den Spielverlauf hinweg Wirkung zeigten. Der Heimsieg dürfte in Graz als gelungene Reaktion auf die Auftaktniederlage gewertet werden.