Feuer im Keller verhindert Schlimmeres
In der Nacht zum 17. September wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Knieperdamm 47 in Stralsund gerufen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg meldete ein Zeuge gegen 23:15 Uhr Rauch aus dem Kellerbereich des Hauses. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Stralsund konnten das Feuer rasch löschen und ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern.
Personen kamen nach Polizeiangaben nicht zu Schaden; eine Evakuierung war nicht erforderlich. Vor Ort stellten Feuerwehr und Polizei fest, dass offenbar Pappe im Keller angezündet worden war. Ein nahegelegener Müllsack fing ebenfalls Feuer. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100 Euro beziffert.
Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung übernommen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden erbeten.
- Tatort: Knieperdamm 47, Stralsund
- Zeitpunkt der Meldung: ca. 23:15 Uhr am 16. September
- Schaden: ca. 100 Euro, keine Verletzten
„Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur versuchten schweren Brandstiftung“, teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit.
So können Zeugen Hinweise geben
Die Polizei weist darauf hin, dass sachdienliche Hinweise helfen können, die Verantwortlichen zu ermitteln. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831-28900 entgegen. Alternativ können Hinweise auch bei jeder anderen Polizeidienststelle oder online unter www.polizei.mvnet.de gemeldet werden.
| Kontakt | Erreichbarkeit |
|---|---|
| Polizeihauptrevier Stralsund | Telefon: 03831-28900 |
| Polizeipräsidium Neubrandenburg | E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de |
Für Rückfragen nannte das Polizeipräsidium die Einsatzleitstelle sowie die Polizeiführerin vom Dienst. Die Angaben stammen aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, die über den Landesdienst verbreitet wurde.
Kontext für Anwohner
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Knieperdamms ist der Vorfall ein Reminder an die Gefahren im Kellergeschoss: Auch scheinbar kleine Brände in Abstellräumen oder gemeinschaftlich genutzten Kellern können sich schnell ausbreiten. Dass in diesem Fall die Feuerwehr schnell vor Ort war und Schlimmeres verhinderte, zeigt die Bedeutung einer funktionierenden Alarmierungskette und schneller Reaktion.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei werden zeigen, ob es Hinweise auf einen konkreten Tatverdacht gegen namentlich bekannte Personen gibt. Bis dahin bittet die Polizei darum, Beobachtungen zeitnah zu melden, damit die Spurenauswertung möglichst vollständig erfolgen kann.
Für die Nachbarschaft bleibt die Gewissheit, dass kein Personenschaden entstanden ist; die Sachschadenssumme ist gering. Dennoch bleibt das Thema Brandverhütung und Sicherheit in Mehrfamilienhäusern ein wichtiges Thema vor Ort.
— Gelassen, genau und mit Liebe zum Küstennorden.