Das ZDF bringt in seiner seit 2010 produzierten Reihenproduktion „Stralsund“ größere personelle Veränderungen: Nach dem Abschied der Figur Karl Hidde und dem überraschenden Tod des Schauspielers Alexander Held wird das Ermittlerteam neu aufgestellt. Der Sender kündigte an, die letzte Folge mit Held in der Rolle des Kriminalhauptkommissars werde im Oktober 2026 ausgestrahlt und „soll ausdrücklich an den verstorbenen Schauspieler erinnern“.
Langjährige Figur verlässt die Reihe
Alexander Held prägte die Reihe über mehr als ein Jahrzehnt. Bereits vor seinem Tod hatte der Schauspieler aus persönlichen Gründen beschlossen, sein Arbeitspensum zu reduzieren und die Serie zu verlassen. Seine Figur, Karl Hidde, wird daher mit der kommenden Folge verabschiedet. Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Stralsund und der Region bedeutet das Ende einer vertrauten Ermittlerpersönlichkeit in einem Format, das stark mit der Stadt verbunden ist.
Neues Führungs-Duo und veränderte Ermittlerkonstellation
Zur kommenden Staffel stellt das ZDF die Besetzung der Kripo-Stralsund neu zusammen. Als neuer Chefermittler ist künftig Samuel Weiss vorgesehen. Parallel endet die Mitarbeit von Jakub Gierszal, der seit 2025 den Ermittler Tomasz Nowak spielte. Um die Teamdynamik neu auszurichten, treten folgende Schauspielerinnen und Schauspieler in den Vordergrund:
- Samuel Weiss – übernimmt die Leitung des Ermittlerteams.
- Torben Liebrecht – spielt den neuen Kollegen Stefan Witt.
- Sophie Pfennigstorf – bleibt als Kommissarin Jule Zabek und bildet künftig ein neues Duo.
- Sebastian Jakob Doppelbauer – verstärkt als Tom Grunow.
- Trigal Sandberger Cañas – fungiert weiterhin als IT-Forensikerin Elena Delgado.
Was ändert sich für die lokale Produktion?
Die Neubesetzung bringt nicht nur neue Gesichter in den Vordergrund, sondern könnte auch dramaturgische Anpassungen mit sich bringen. Die Serie ist eng mit der Kulisse Stralsunds verbunden; Änderungen in der Teamstruktur bieten Gelegenheit, andere Aspekte der Stadt und der regionalen Polizeiarbeit stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Das ZDF kündigte bereits an, die Abschiedsfolge mit Held würdig zu gestalten.
„soll ausdrücklich an den verstorbenen Schauspieler erinnern“
Diese Formulierung unterstreicht, dass der Sender die Bedeutung des Schauspielers und seiner Figur für die Reihe anerkennt. Für die Fans bleibt offen, wie die Autoren den Übergang erzählerisch gestalten: Ob Hiddes Abgang abschließend aufgearbeitet wird oder offenbleibende Fragen in späteren Folgen aufgegriffen werden, hat das ZDF bislang nicht detailliert mitgeteilt.
Tabelle: Übersicht der personellen Änderungen
| Vorher | Nachher / Neu |
|---|---|
| Alexander Held als Karl Hidde | Ausgeschieden (letzte Folge: „Dunkle Tiefen“) |
| Jakub Gierszal als Tomasz Nowak | Nicht mehr Teil des Teams |
| — | Samuel Weiss als neuer Chef |
| — | Torben Liebrecht als Stefan Witt |
| Bestehende Rollen | Sophie Pfennigstorf, Sebastian Jakob Doppelbauer, Trigal Sandberger Cañas |
Ausblick für Zuschauerinnen und Zuschauer in Stralsund
Die Produktion bleibt ein bedeutender Medienbezugspunkt für die Hansestadt: Als Namensgeberin und wiederkehrender Drehort sorgt Stralsund regelmäßig für Aufmerksamkeit im bundesweiten Fernsehen. Für die lokale Zuschauerschaft stellt sich nun die Frage, wie die neue Teamchemie angenommen wird und ob die Neuaufstellung das Serienformat erneuern kann, ohne die vertraute Atmosphäre zu verlieren.
Die Abschiedsfolge „Dunkle Tiefen“ soll im Oktober 2026 ausgestrahlt werden; sie wird für viele der vorläufige Schlusspunkt unter eine Ära, die Alexander Held und seine Figur prägten. Im Anschluss beginnt eine neue Phase der Reihe, in der frische Figuren an die Stelle gewohnter Gesichter treten sollen. Die Produktionsentscheidung könnte zudem Einfluss auf künftige Drehorte und thematische Schwerpunkte haben — Aspekte, die für Stralsund als Kulisse und Marke weiterhin von Bedeutung sind.
Für die Fans der Krimireihe bleibt zunächst abzuwarten, wie die neue Besetzung die Serie tragen wird und welche inhaltlichen Akzente die Autoren setzen. Das ZDF hat die personalpolitische Neuausrichtung bestätigt; konkrete Details zu Plotverläufen und weiteren Gastrollen will der Sender zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.