Störung durch Kabelbrand: Notstrom hielt Betrieb aufrecht
In der Universitätsmedizin Mainz hat ein technischer Defekt an Samstagnachmittag zu einem kleinen Kabelbrand geführt. Das gesamte Klinikum wurde daraufhin auf Notstromversorgung umgestellt, die Brandstelle konnte jedoch schnell gelöscht werden. Nach Angaben der Behörden stand die Versorgung der bereits im Haus befindlichen Patienten zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Kurz nach Mitternacht teilten die Verantwortlichen mit, dass der Normalbetrieb wieder aufgenommen worden sei und die Klinik wie gewohnt aufgesucht werden könne.
Vorübergehender Aufnahmestopp und Patientenverlegungen
Aus Vorsorgegründen wurden zeitweise keine neuen Patienten in die Unimedizin aufgenommen, betroffen war auch die zentrale Notaufnahme. Drei Personen mussten vorsorglich in andere Krankenhäuser verlegt werden; darunter befanden sich nach offiziellen Angaben zwei schwangere Frauen. Über mögliche weitere Verlegungen wurde nichts berichtet.
- Ursache: Technischer Defekt mit kleinem Kabelbrand
- Stromversorgung: Umstellung auf Notstrom
- Patientenverlegungen: 3 Personen (darunter 2 Schwangere)
- Wiederaufnahme Normalbetrieb: kurz nach Mitternacht
Einsatzlage und Vorsorgemaßnahmen
An der Klinik waren nach Angaben der Feuerwehr zeitweise rund 80 Einsatzkräfte im Einsatz. Zur Unterstützung und als Vorsichtsmaßnahme wurde die Schnelleinsatzgruppe Sanität alarmiert und mit Ärzten, Rettungssanitätern sowie technischem Gerät in Bereitschaft gehalten. Diese Einheit positionierte sich an der Mewa-Arena in Mainz, um im Bedarfsfall schnell vor Ort sein zu können.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Verlegte Patienten | 3 |
| Einsatzkräfte vor Ort | Rund 80 |
| Standby-Standort | Mewa-Arena (Schnelleinsatzgruppe Sanität) |
| Versorgungsstatus | Keine Gefährdung der Patienten, Normalbetrieb wiederhergestellt |
„Die Versorgung der Patienten sei nicht in Gefahr gewesen“, teilten die Behörden mit.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte zwischenzeitlich eine Warnmeldung herausgegeben. Konkrete Angaben darüber, ob und wann die Warnung aufgehoben wurde, lagen zu Redaktionsschluss nicht vor.
Folgen für Mainzer Rettungs- und Versorgungsnetz
Die kurzzeitige Umstellung auf Notstrom und der Aufnahmestopp an der größten Klinik der Region hatten auch Auswirkungen auf das regionale Rettungswesen: Die Bereitschaft an der Mewa-Arena sollte sicherstellen, dass zusätzliche Patienten notfalls unmittelbar versorgt oder verteilt werden konnten. Für Mainz bedeutet das, dass in vergleichbaren Situationen die Koordination zwischen Klinik, Feuerwehr, Rettungsdiensten und überregionalen Behörden rasch greifen muss, um die Versorgungssicherheit zu garantieren.
Die Unimedizin Mainz arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Ursache des technischen Defekts genau zu klären und die betroffenen Systeme zu überprüfen, damit ähnliche Störungen künftig vermieden werden können. Sobald weitere Informationen vorliegen, wollen die Verantwortlichen hierzu informieren.
Für Einwohnerinnen und Einwohner von Mainz ist wichtig: Die zentrale Notaufnahme der Universitätsmedizin ist wieder geöffnet und die Klinik empfängt Patienten wie gewohnt. Bei anhaltenden Symptomen sollten Betroffene wie üblich den Rettungsdienst oder die Notaufnahme aufsuchen.