In der Nacht von Sonntag, 9. August, auf Montag, 10. August, kam es im Landkreis Vorpommern-Rügen zu mehreren gewaltsamen Einbrüchen. Die Taten ereigneten sich in Sassnitz, Ahrenshoop und Stahlbrode (Gemeinde Sundhagen). Die Ermittler gehen von einem besonders schweren Fall des Diebstahls aus; die zuständige Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen und Spuren gesichert.
Betroffene Orte und Tatverlauf
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter jeweils gewaltsam Zutritt zu den betroffenen Gebäuden. In Sassnitz drangen die Täter in ein Hotel in der Hauptstraße ein. Dort wurde nach Angaben der Behörden eine Geldkassette samt Bargeld entwendet. In Ahrenshoop war die Unterkunft der Rettungsschwimmer im Kirchnergang Ziel der Einbrecher; auch hier fehlt nach ersten Meldungen eine Geldkassette samt Bargeld sowie weitere Wertgegenstände. In Stahlbrode, einem Ortsteil von Sundhagen, wurde in eine Gaststätte eingebrochen; neben einer Geldkassette wurden dort zudem Bekleidungsstücke gestohlen.
Polizeiliche Maßnahmen und Spurensicherung
In allen drei Fällen waren Kriminaldauerdienst und Kriminalpolizei im Einsatz. Die Beamten sicherten Spuren und nahmen die ersten Ermittlungen vor. Angaben zur Schadenshöhe sowie weitere Details zu möglichen Täterhinweisen nannte die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.
- Tatzeitraum: Nacht von 9. auf 10. August
- Betroffene Orte: Sassnitz (Hauptstraße), Ahrenshoop (Kirchnergang), Stahlbrode (Gaststätte)
- Entwendet: jeweils unter anderem Geldkassetten mit Bargeld; in Stahlbrode außerdem Bekleidung
| Ort | Tatobjekt | Bekannter Diebstahl |
|---|---|---|
| Sassnitz | Hotel (Hauptstraße) | Geldkassette mit Bargeld |
| Ahrenshoop | Unterkunft der Rettungsschwimmer (Kirchnergang) | Geldkassette mit Bargeld, weitere Wertgegenstände |
| Stahlbrode (Sundhagen) | Gaststätte | Geldkassette, Bekleidung |
Die Polizei bittet Personen, die im genannten Zeitraum auffällige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, sich über die Onlinewache zu melden.
Konsequenzen für Stralsund und die Region
Auch für Stralsund ist die Einbruchsserie ein Anlass zur Aufmerksamkeit. Obwohl die konkreten Tatorte außerhalb der Stadt liegen, zeigt die Häufung, dass Täter in der Region aktiv waren. Für Gewerbetreibende, Veranstaltungsorte und auch private Haushalte in Stralsund bedeutet das erhöhte Wachsamkeit: Türen und Fenster sollten geprüft, sichere Verwahrungsmöglichkeiten für Bargeld und Wertgegenstände genutzt und verdächtige Beobachtungen unverzüglich der Polizei gemeldet werden.
Die Polizei nutzt neben klassischen Ermittlungsansätzen auch die Öffentlichkeitsfahndung und die Möglichkeit zur Hinweisannahme über die digitale Onlinewache des Landes. Aussagen von Zeuginnen und Zeugen aus der Bevölkerung können nach Angaben der Ermittler wichtige Hinweise liefern, etwa zu ungewöhnlichen Fahrzeugbewegungen in der fraglichen Nacht.
Was die Behörden jetzt erbitten
Die Ermittler rufen Menschen, die zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in den genannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, dazu auf, sich zu melden. Neben der Onlinewache sind auch direkte Hinweise über die örtlichen Polizeidienststellen möglich. Konkrete Hinweise, auch auf Fahrzeuge oder Personen, könnten die laufenden Ermittlungen beschleunigen und zur Aufklärung beitragen.
Die Ermittlungen dauern an; die Polizei wird weitere Details veröffentlichen, sobald belastbare Erkenntnisse vorliegen.
Korrespondent Mecklenburg-Vorpommern, WE NEWS — Gelassen, genau und mit Liebe zum Küstennorden.