Einführung und Orientierung für neue Kolleginnen und Kollegen
Das Regierungspräsidium Gießen hat am Dienstag fünf neue Auszubildende und zwei Jahrespraktikanten offiziell willkommen geheißen. Die Neuen nehmen an einem Einführungsprogramm teil, das Vorträge aus verschiedenen Abteilungen und Kennenlernrunden umfasst. Der kommissarische Regierungsvizepräsident Dirk Wamser, verantwortlich für die Zentralabteilung, begrüßte die Nachwuchskräfte persönlich.
„Ich freue mich, dass Sie sich für uns entschieden haben, und wünsche Ihnen einen guten Einstieg.“
Das Einführungsprogramm soll den jungen Menschen einen Überblick über die Behörde als Arbeitgeber geben und Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche ermöglichen. Laut Presseangaben arbeiten im Regierungspräsidium in sieben Abteilungen und knapp 50 Dezernaten fast 1.500 Menschen in mehr als 60 Berufen. Die Aufgaben reichen demnach von Arbeitssicherheit über Bergbau, Gentechnik, Landwirtschaft und Naturschutz bis zu Verbraucherschutz und Zuwanderung.
Ausbildungswege und Tätigkeitsfelder
Die fünf Auszubildenden und die zwei Jahrespraktikanten starten in unterschiedliche Bereiche und Ausbildungsformen:
- Jan Philip Bultmann, Sebastian Lauer, Thao Lan Nguyen und Tanita Seitz beginnen eine dreijährige Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten. Die Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht an der Max-Weber-Schule mit praktischer Ausbildung in den Fachdezernaten sowie Unterricht beim Hessischen Verwaltungsschulverband.
- Eric Ziajkowski wird zum Fachinformatiker für Systemintegration ausgebildet und ist im Fachdezernat für IT-Management und -Betrieb eingesetzt. Er besucht die Theodor-Litt-Schule in Gießen und wird dort lernen, IT-Systeme zu planen, konfigurieren und Störungen zu beheben.
- Denise Heinrich und Lenny Kirsten absolvieren ein Jahrespraktikum und sollen verschiedene Fachbereiche der Behörde kennenlernen.
Bedeutung für Gießen und die Verwaltung
Die Aufnahme von Auszubildenden und Praktikanten bildet einen Teil der Personalentwicklung der Behörde. Wamser verwies darauf, dass die Vielfalt der Aufgabenfelder ein entscheidender Grund für die Attraktivität des Arbeitgebers sei; er selbst arbeite seit über 30 Jahren beim Regierungspräsidium. Für die Stadt Gießen und die Region bedeutet die fortlaufende Ausbildung eigener Nachwuchskräfte eine gesicherte Fachkräftebasis für administrative und fachliche Aufgaben.
Besonders die IT-Ausbildung im Haus erhält lokale Bedeutung: Mit einer eigenen Fachrichtung für Systemintegration bildet das Regierungspräsidium Fachkräfte aus, die künftig technische Infrastrukturen betreuen und weiterentwickeln. Die Verbindung von schulischer und praktischer Ausbildung in Gießen unterstreicht die Rolle der Stadt als Ausbildungsstandort.
Struktur und Aufgaben der Behörde im Überblick
| Merkmal | Zahlen |
|---|---|
| Beschäftigte | knapp 1.500 |
| Dezernate | knapp 50 |
| Berufe | über 60 |
Die Bandbreite der über 1.000 Aufgaben, die das Regierungspräsidium wahrnimmt, spiegelt sich in den Ausbildungs- und Praktikumsangeboten wider. Durch die Integration in schulische Ausbildungsgänge wie die Max-Weber-Schule oder die Theodor-Litt-Schule profitieren Auszubildende von Nähe zu lokalen Bildungseinrichtungen.
Ausblick
Das Einführungsprogramm soll den neuen Kolleginnen und Kollegen die ersten Monate erleichtern und die Orientierung in der komplexen Verwaltungsstruktur fördern. Für Gießen ist die kontinuierliche Ausbildung ein Beitrag zur Sicherung qualifizierter Mitarbeitender in der Region. Weitere Informationen zu Ausbildungsangeboten veröffentlicht das Regierungspräsidium nach eigenen Angaben über seine Kanäle.