Ausbildungsstart bei kommunalem Versorger
In Marburg haben am 17. August neun neue Auszubildende ihre berufliche Laufbahn bei den Stadtwerken Marburg begonnen. Das kommunale Unternehmen, das nach eigenen Angaben rund 650 Mitarbeiter beschäftigt und in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge tätig ist, begrüßte die Nachwuchskräfte zu einem gemeinsamen Frühstück im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ).
Die jungen Menschen starten in unterschiedliche Ausbildungsberufe: Sie sind in den Bereichen Umwelttechnologie, Kfz‑Mechatronik, als angehende Industriekaufleute sowie als Metallbauer und Elektroniker eingesetzt. Als Willkommensgeschenk erhielt jede und jeder Auszubildende ein eigenes Notebook, das sowohl für die Ausbildung als auch privat genutzt werden darf.
„Bei den Stadtwerken Marburg erwartet Sie eine spannende Ausbildung mit guten Perspektiven und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Hier arbeiten Sie mit an der Zukunft unserer Region“, sagte Stadtwerke‑Geschäftsführer Holger Armbrüster zu den Neuen.
Erste Einblicke in Infrastruktur und Sicherheitsabläufe
Bereits am zweiten Tag standen praktische Einführungen auf dem Programm: Die Auszubildenden besichtigten die Nahverkehrswerkstatt, das Heizkraftwerk am Ortenberg und nahmen an einer Oberstadt‑Führung zur Wasserversorgung in Marburg teil. Außerdem folgten erste Einsätze in den jeweiligen Abteilungen und sicherheitsrelevante Schulungen.
Begrüßt wurden die Nachwuchskräfte neben dem Geschäftsführer von Vertretern des Betriebsrats und dem Personalservice sowie der Jugend‑ und Auszubildendenvertretung, namentlich dem Betriebsratsvorsitzenden Gerhard Zissel. Die Stadtwerke betonten damit ihr Interesse an einer engen Begleitung der Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger.
- Ausbildungsstart: 17. August, Technologie‑ und Tagungszentrum (TTZ)
- Anzahl neue Auszubildende: 9
- Ausbildungsbereiche: Umwelttechnologie, Kfz‑Mechatronik, Industriekaufleute, Metallbau, Elektronik
Stadtwerke als regionaler Infrastrukturdienstleister
Die Stadtwerke Marburg beschreiben sich als größter Infrastrukturdienstleister der Region. Sie sind Lieferant und Netzbetreiber in den Bereichen Strom, Gas, Wärme, Wasser und Abwasser, Mobilität, Entsorgung und Internet. Darüber hinaus betreiben sie mehrere erneuerbare Energieanlagen und eine Biogas‑ und Kompostierungsanlage in Cyriaxweimar.
| Feld | Angabe |
|---|---|
| Mitarbeiter | rund 650 |
| Neue Auszubildende | 9 |
| Standorte/Vorstellungen | TTZ, Heizkraftwerk Ortenberg, Nahverkehrswerkstatt, Cyriaxweimar |
Für Marburg hat die Ausbildung junger Menschen bei einem kommunalen Versorger mehrere Bedeutungen: Neben der Sicherung qualifizierten Personals für lebenswichtige Bereiche der Daseinsvorsorge eröffnet sie Perspektiven für lokale Beschäftigung und Fachkräfteentwicklung. Die praxisnahe Einführung, die Besuchs‑ und Schulungsprogramme gleich zu Beginn vorsehen, soll dazu beitragen, die Auszubildenden früh in operative Abläufe einzubinden und die Sensibilität für Sicherheitsanforderungen zu stärken.
Die Stadtwerke setzen damit ein Zeichen für die Nachwuchsarbeit in der Region und unterstreichen zugleich ihre Rolle als Ausbildungsbetrieb, der in technischen wie kaufmännischen Berufen ausbildet. Für die neuen Auszubildenden beginnt nun die praktische Phase, in der sich zeigen wird, wie schnell sich die erlernten Kompetenzen in die tägliche Arbeit einfügen lassen.