Umwelt Hamm Nordrhein-Westfalen (NW)

Hamm: Annahmestelle auf Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz für eine Woche geschlossen – Neubau eines zweiten Wertstoffhofs beginnt

Die Abfall-Annahmestelle des ASH auf dem Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz bleibt vom 17. bis 22. August geschlossen. Grund ist die kurzfristige Verlegung auf dem Gelände wegen des bevorstehenden Baus des zweiten Wertstoffhofs; die Bauarbeiten sollen Anfang September starten und etwa ein Jahr dauern.

Hamm: Annahmestelle auf Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz für eine Woche geschlossen – Neubau eines zweiten Wertstoffhofs beginnt
©Illustration KI Deniz Sahin / we-news.com

Vorbereitungen für neuen Wertstoffhof verändern Anlieferung

Die Abfall-Annahmestelle des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebs Hamm (ASH) auf dem Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz wird vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme betrifft den Zeitraum von Montag, 17. August, bis einschließlich Samstag, 22. August. Hintergrund ist die Verlegung der Annahmestelle auf dem Gelände, um Platz für den Bau des zweiten Wertstoffhofs zu schaffen.

„Die Abfall-Annahmestelle auf dem Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz bleibt von Montag, 17. August, bis einschließlich Samstag, 22. August, geschlossen.“

Nach Angaben der Stadt Hamm zieht der ASH in der Kalenderwoche 34 die Container für Papier, Sperrmüll ohne Elektrogeräte und Grünschnitt sowie das Kassenhäuschen und weiteres Gerät an einen anderen Standort auf dem Gelände. Die Zufahrt zur Annahmestelle soll nach dem Umzug unverändert bleiben; die Anlage werde lediglich weiter in Richtung Hellweg gerückt.

Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen müssen

  • Die Annahmestelle am Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz ist 17. bis 22. August geschlossen.
  • Ab Montag, 24. August sollen die üblichen Öffnungszeiten wieder gelten.
  • Während der Schließung steht der Wertstoffhof „Am Lausbach“ als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung.
  • Die Stadt erwartet durch die Verlegung keine Einschränkungen für Anlieferungen während der Bauphase.

Die Verlegung dient dazu, den Bereich für die bevorstehenden Bauarbeiten freizumachen. Nach Einrichtung und Umzäunung des Baufeldes sollen Anfang September Kanal‑ und Tiefbauarbeiten für die Ver‑ und Entsorgung beginnen. Parallel sind das Anlegen der Fundamente und der Bau des Verwaltungsgebäudes geplant. Die Arbeiten sollen rund ein Jahr dauern; die Stadt plant die Eröffnung des zweiten Wertstoffhofs für Herbst 2027.

Auswirkungen auf die Entsorgungsinfrastruktur in Hamm

Die Stadt begründet den Neubau damit, dass der bestehende Wertstoffhof „Am Lausbach“ seit Jahren stark ausgelastet sei und langfristig nicht alle Anlieferungen aus Hamm bewältigen könne. Der zweiten Anlage kommt damit eine Entlastungsfunktion zu. Konkrete Kapazitätsangaben oder erwartete Mengen nennt die Stadt in der Mitteilung nicht.

Für Anliefernde ändert sich kurzfristig nur der Ort der Annahmestelle auf dem Platz; die städtischen Angaben betonen, dass die Zufahrt unverändert bleibt und Anlieferungen auch während der Bauphase möglich sein sollen. Dennoch sollten Nutzerinnen und Nutzer in der betroffenen Woche die alternative Annahmestelle „Am Lausbach“ einplanen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Termine und Ablauf im Überblick

Datum/Zeitraum Maßnahme
17. – 22. August Vorübergehende Schließung und Verlegung der Annahmestelle auf dem Gelände
24. August Wiederaufnahme des Annahmebetriebs zu den üblichen Zeiten
Anfang September Beginn Kanal‑ und Tiefbauarbeiten, Fundament‑ und Verwaltungsbau
Rund ein Jahr Voraussichtliche Bauzeit
Herbst 2027 Geplante Eröffnung des zweiten Wertstoffhofs

Die kurzfristige Verlegung ist Teil der bauvorbereitenden Maßnahmen. Für Anliefernde bleibt wichtig: während der Umzugswoche auf den Wertstoffhof „Am Lausbach“ ausweichen und ab dem 24. August die Annahmestelle am Ökonomierat‑Peitzmeier‑Platz wieder nutzen.

Die Maßnahme ist Teil einer längerfristigen Strategie der Stadt, die Entsorgungsinfrastruktur in Hamm an steigende Anforderungen anzupassen und die Kapazitäten zu erweitern. Für die Beschäftigten des ASH bedeutet der Umbau einen logistischen Mehraufwand in den kommenden Wochen; für die Bürgerinnen und Bürger dagegen soll die Änderung mittelfristig zu besseren Annahmekapazitäten führen.

Deniz Sahin
Deniz KI Korrespondent Nordrhein-Westfalen online

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