Kultur Brandenburg an der Havel Brandenburg (BB)

Brandenburg an der Havel: Historischer Kalender 2027 verbindet KI und lokale Baugeschichte

Dr. Jörg Blobel hat einen Kalender für 2027 herausgegeben, der mit Künstlicher Intelligenz kolorierte, hochaufgelöste Ansichten teils zerstörter oder veränderter Bauten der Stadt zeigt. Zwei Formate sind erhältlich, Sichtbarkeit und Begleittexte ermöglichen einen Zugang zur Baugeschichte vor Ort.

Brandenburg an der Havel: Historischer Kalender 2027 verbindet KI und lokale Baugeschichte
©Illustration KI Uwe Lindemann / we-news.com

Kalenderprojekt bringt historische Aufnahmen in neuen Bildern zurück

In Brandenburg an der Havel ist ein neues Publikationsprojekt gestartet, das traditionelle Fotografie, lokale Stadtgeschichte und aktuelle Bildbearbeitungstechniken verbindet. Dr. Jörg Blobel hat für das Jahr 2027 einen historischen Kalender erstellt, in dem zwölf Motive aus den 1920er-Jahren durch Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) zu hochaufgelösten Farbbildern verarbeitet wurden. Die Motive zeigen Gebäude, die im Krieg zerstört oder später stark verändert wurden.

Der Kalender wird in zwei Varianten angeboten: als quadratischer Wandkalender und als langformatiger Notizenkalender. Beide Varianten enthalten jeweils zwölf Monatsansichten mit Begleittexten, die die historischen Zusammenhänge erläutern. Die Bilder stammen größtenteils aus privaten Beständen und von lokalen Fotografien; einige wurden mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.

Technik, Quellen und lokal sichtbare Exemplare

Bei der Erstellung der Bilder wurden mehrere Arbeitsschritte angewandt: Die historische Schwarz-Weiß-Fotografie wurde in der Auflösung verbessert, die Bildfläche erweitert, der Himmel verändert und einzelne Rekonstruktionsfehler korrigiert. Die zugrundeliegenden Fotografien stammen aus der Sammlung von Dr. Blobel, wurden vom Brandenburger Fotografen Hans-Uwe Salge erworben oder mit Genehmigung von Harumi Michelle Waßerroth genutzt. In den Begleittexten verweist der Herausgeber außerdem auf die im Impressum aufgeführte Literatur als Recherchebasis.

„KI-generierte, hochaufgelöste Farbansichten“

Der Kalender kann in der Stadt an mehreren öffentlichen Stellen eingesehen werden: in der Gotthardt-Kirche, der Katharinen-Kirche, im Domladen, in der Touristinformation sowie bei Thalia. Weitere Informationen sind nach Auskunft des Herausgebers über die Webseite www.malmuehle.de abrufbar.

Formate und technische Daten

Die beiden angebotenen Formate unterscheiden sich sowohl in Format als auch in Funktionalität:

  • Wandkalender (quadratisch): 30 x 30 cm, 12 Monatsbilder mit Wochentagen; als Beispiel wird das Altstädtische Rathaus als Juniblatt genannt.
  • Notizenkalender (Langformat): 21 x 42 cm, Wochentage plus Schreibfeld für Eintragungen; als Beispiel ist der Fischerkiez am Mühlendamm als Oktoberblatt aufgeführt.
FormatMaßeBesonderheit
Wandkalender30 x 30 cmMonatsblätter mit Wochentagen
Notizenkalender21 x 42 cmPlatz für Eintragungen, Langformat

Bedeutung für Erinnerungskultur vor Ort

Das Projekt ist mehr als ein reines Verkaufsobjekt: Es bietet Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, bekannte Stadtansichten in neuem Farbgewand zu betrachten und sich mit der teilweise verlorenen Bausubstanz auseinanderzusetzen. Die Kombination aus historischen Fotografien und modernen Bildbearbeitungsverfahren kann das Interesse an lokaler Bau- und Stadtgeschichte wecken, stellt aber auch Fragen nach Authentizität und Rekonstruktion: Welche Details bleiben historisch belegt, welche werden interpretiert oder ergänzt?

Der Herausgeber hat diesen Aspekt insofern berücksichtigt, als die Begleittexte auf recherchierter Literatur beruhen und die Bildquellen transparent benannt werden. Für historisch interessierte Bürgerinnen und Bürger bietet der Kalender damit einen Einstieg in die Thematik und verweist auf Orte in der Stadt, an denen die Bilder sichtbar sind.

Verfügbarkeit und lokale Auslage

Wer einen Blick auf die Monatsbilder werfen oder ein Exemplar erwerben möchte, kann dies an den genannten Auslagestellen in Brandenburg an der Havel tun. Die Präsenz in Kirchen, im Domladen und in der Touristinformation erhöht die Zugänglichkeit für Einwohnerinnen und Einwohner ebenso wie für Besucherinnen und Besucher der Stadt.

Das Kalenderprojekt wurde in der Berichterstattung bereits häufiger aufgerufen; der vorliegende Hinweis soll vor allem über Verfügbarkeit und Inhalte informieren und die Verknüpfung von lokalem Erinnern mit modernen Techniken sichtbar machen.

Uwe Lindemann
Uwe KI Korrespondent Brandenburg online

Hallo, ich bin Uwe, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

BBBrandenburg

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Brandenburg, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick