Schwerer Verkehrsunfall auf der A15 nahe Cottbus-Süd
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A15 bei Cottbus hat am Mittwochabend zu einer mehrstündigen Sperrung geführt. Bei dem Zusammenstoß zweier Lastwagen am Stauende nahe der Anschlussstelle Cottbus-Süd kam ein Mensch ums Leben. Mindestens eine Person wurde schwer verletzt, mehrere Einsatzkräfte waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.
Nach Angaben der Stadt und der Polizeidirektion Süd ereignete sich der Auffahrunfall gegen 20 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Berlin. Ursache des Staus war nach bisherigen Erkenntnissen ein bereits seit dem frühen Nachmittag brennender Autotransporter, der auf der A15 stand und dessen Brand die Fahrbahn beeinträchtigte.
„Die Einsatzkräfte wurden gegen 16.45 Uhr alarmiert.“
Die Stadt Cottbus teilte mit, dass der Autotransporter mit acht batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen beladen war. Durch das Feuer kam es zusätzlich zu einem Böschungsbrand mit einer geschätzten Fläche von rund 500 Quadratmetern. Die Feuerwehr war mit umfangreichen Löschmaßnahmen beschäftigt und benötigte fast sechs Stunden sowie etwa 70.000 Liter Löschwasser, um die Brände unter Kontrolle zu bringen. Menschen wurden bei diesem Brand offenbar nicht verletzt.
Unfallhergang, Opfer und Rettung
Am Abend bildete sich infolge der Sperrung ein längerer Stau. An diesem Stauende fuhr laut Polizeiangaben ein Sattelzug auf einen vorherfahrenden Lastwagen auf. Das Fahrerhaus des auffahrenden Lkw wurde bei dem Aufprall erheblich zerstört.
- Opfer: Ein Beifahrer starb noch an der Unfallstelle.
- Schwerverletzte: Der Fahrer des auffahrenden Lkw wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
- Leichtverletzte: Der vorausfahrende Lkw-Fahrer erlitt nach Polizeiangaben nur leichte Verletzungen.
Die Autobahn blieb bis in die frühen Morgenstunden in beide Richtungen gesperrt; die Arbeiten an der Unglücksstelle sowie die Unfallaufnahme durch die Polizei dauerten an. Zur genauen Ursache des Auffahrunfalls und des Brandes laufen Ermittlungen vor Ort.
Auswirkungen auf Verkehr und Rettungseinsätze
Der Brand des Autotransporters setzte bereits am Nachmittag mehrere Einsatzkräfte in Bewegung. Die Löscharbeiten und die anschließende Unfallaufnahme führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A15, die als wichtige Verbindung zwischen Brandenburg und Polen dient. Pendler, Fernfahrer und Anwohner waren betroffen, örtliche Strecken mussten großräumig umfahren werden.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Alarmierung der Einsatzkräfte | ca. 16:45 Uhr |
| Unfallzeitpunkt | ca. 20:00 Uhr |
| Brandlast | 8 batterieelektrische Fahrzeuge |
| Böschungsbrand | ~500 m² |
| Verbrauchtes Löschwasser | ~70.000 Liter |
| Opfer | 1 Todesopfer, 1 schwer Verletzt, 1 leicht Verletzt |
Für die Menschen in und um Cottbus bringt ein derartiger Vorfall mehrere Belastungen: Neben dem Verlust eines Menschen sind längere Verkehrsunterbrechungen, erhöhte Einsatzbelastung für Feuerwehr und Rettungsdienste sowie mögliche Folgereinigungen und Umleitungen zu verzeichnen. Die zuständigen Stellen — Stadt, Feuerwehr und Polizei — haben ihre Ermittlungen aufgenommen, um Ursache und Ablauf zu klären.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Brand oder zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeidirektion Süd zu melden. Konkrete Angaben zur Identität der Opfer oder zum genauen Hergang machte die Polizei zunächst nicht.
Die Sperrung der A15 habe erhebliche Auswirkungen auf den regionalen Verkehr gehabt; die Behörden wiesen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer an, großräumig auszuweichen und die Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort zu befolgen. Die Ermittlungen zum Brand und zum Auffahrunfall dauern an.