Auf der Splügenpassstrasse ereignete sich am Freitagmittag ein schwerer Verkehrsunfall: Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde ein 58-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt und anschliessend mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden in Chur geflogen. Die Kantonspolizei Graubünden hat Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet.
Hergang laut Polizei
Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr, als ein 49-jähriger Italiener mit seinem Auto vom Splügenpass in Richtung Splügen fuhr. In einer gemeldeten unübersichtlichen Rechtskurve kam dem Auto ein 58-jähriger Motorradfahrer aus Schottland entgegen. Trotz Vollbremsung und einem Ausweichmanöver nach rechts durch den Autolenker kollidierte das Motorrad seitlich-frontal mit dem Auto.
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei geriet das Motorrad nach dem Aufprall über den Fahrbahnrand hinaus und stürzte rund 20 Meter tiefer in ein Bachbett. Der Motorradfahrer blieb schwer verletzt in der Böschung liegen.
Rettung und medizinische Versorgung
Drittpersonen leisteten bis zum Eintreffen der Rettung Erste Hilfe. Anschliessend flog die Rega den schwerverletzten Motorradfahrer ins Kantonsspital Chur. Angaben zur genauen Schwere der Verletzungen oder zum Zustand des Lenkers macht die Polizei in der Mitteilung nicht.
Polizeiliche Abklärung
Die Kantonspolizei Graubünden klärt den Unfallhergang ab. In ihrer ersten Mitteilung nennt die Polizei die unübersichtliche Kurve sowie das Ausweichmanöver des Autofahrers als wesentliche Umstände des Zusammenstosses. Weitere Details, etwa zu Geschwindigkeit, Fahrfehlern oder technischen Mängeln, sind noch nicht publiziert.
Kontext für die Region
Die Splügenpassstrasse führt durch engere Gebirgspassagen mit zahlreichen Kurven und lokal begrenzten Sichtweiten. Solche Streckenabschnitte bergen erhöhte Risiken, besonders bei Gegenverkehr und wenn Ausweichmanöver nötig werden. Die Beteiligung internationaler Reisender unterstreicht, dass diese Route nicht nur lokal, sondern auch überregional genutzt wird.
- Zeitpunkt: ca. 11.45 Uhr, Freitagmittag
- Beteiligte Fahrzeuge: Personenwagen (49-jähriger Italiener) und Motorrad (58-jähriger Brite/Schotte)
- Verletzungen: Motorradfahrer schwer verletzt, per Rega ins Kantonsspital Chur geflogen
- Ort: unübersichtliche Rechtskurve auf der Splügenpassstrasse; Motorrad stürzte rund 20 Meter in ein Bachbett
| Faktor | Bekannte Angaben |
|---|---|
| Uhrzeit | ~11.45 Uhr |
| Autolenker | 49-jähriger Italiener |
| Motorradfahrer | 58-jähriger Schotte, schwer verletzt |
| Rettung | Rega-Flug ins Kantonsspital Chur |
Die Unfallstelle und mögliche Verkehrsbehinderungen nennt die Polizei in der Mitteilung nicht explizit. Angaben zu einer Sperrung oder Umleitungen liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor.
Bei Unfällen in Gebirgsstrassen sind oft mehrere Akteure entscheidend: technische Fahrzeugzustände, Fahrverhalten, Sichtverhältnisse und Strassenführung. Die Ermittlungen der Kantonspolizei sollen klären, welche dieser Faktoren im vorliegenden Fall eine Rolle spielten. Bis diese abgeschlossen sind, wird die Polizei voraussichtlich keine abschliessenden Aussagen zur Ursache machen.
Die Bevölkerung und Strassennutzer werden gebeten, die Meldungen der Kantonspolizei abzuwarten und sich vorübergehend aufmerksam und defensiv auf solchen Strecken zu verhalten, insbesondere in unübersichtlichen Kurven und bei Gegenverkehr.
Dieser Vorfall erinnert daran, wie schnell Bergstrassen zur Gefahrenquelle werden können, wenn unvorhergesehene Situationen eintreten. Die Rettungskräfte reagierten vor Ort, Drittpersonen leisteten Erste Hilfe – die koordinierte Hilfeleistung trug dazu bei, dass der Verletzte umgehend medizinisch versorgt werden konnte.