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Wiesbaden: SV Wehen lädt 70 Nachwuchsspieler aus Netzwerkvereinen zu Trainingseinheit auf dem Halberg

Rund 70 Kinder aus vier Partnervereinen trainierten 90 Minuten im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden auf dem Halberg. Profis begleiteten die Einheit, Trainer nahmen Anregungen für die Vereinsarbeit mit.

Wiesbaden: SV Wehen lädt 70 Nachwuchsspieler aus Netzwerkvereinen zu Trainingseinheit auf dem Halberg
©Illustration KI Selma Aydin / we-news.com

Gemeinsame Einheit auf dem Halberg stärkt Verbund zwischen Profi- und Amateurfußball

Wiesbaden. Das Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden hat am 9. September erneut Nachwuchsspielerinnen und -spieler aus regionalen Partnervereinen zu einer gemeinsamen Trainingseinheit auf dem Halberg empfangen. Nach Angaben des Vereins nahmen insgesamt rund 70 Kinder teil. Die Maßnahme ist Teil der langfristig angelegten Kooperation zwischen dem NLZ und Vereinen aus der Region.

Die Einheit dauerte etwa 90 Minuten und wurde von Trainern des Nachwuchsleistungszentrums vorbereitet und geleitet. Im Mittelpunkt standen technische und spielerische Übungen, mit denen die Kinder verschiedene Trainingsformen und methodische Ansätze des NLZ kennenlernen sollten. Für die Verbindung zum Profibereich sorgten zudem zwei Aktive aus dem Kader des SV Wehen: Vize-Kapitän Tarik Gözüsirin sowie Justin Janitzek. Beide begleiteten Übungen, gaben Hinweise an die Teilnehmenden und standen im Anschluss für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

Vernetzung und Erfahrungsaustausch als Ziel

Die Teilnehmer kamen nach Vereinsangaben aus vier Partnervereinen der Region: TV Idstein, JFV Hünstetten, SV Frauenstein und SV Schierstein 13. Ziel der gemeinsamen Einheiten ist es, jungen Spielern Einblicke in die Trainingsarbeit des NLZ zu ermöglichen und gleichzeitig den Austausch zwischen den Trainern der beteiligten Vereine zu intensivieren.

In der offiziellen Mitteilung des Vereins zieht der JFV Hünstetten ein positives Fazit: Heiko Köhler bezeichnete den Tag als „wertvoll für Kinder und Trainer“. Seine Einschätzung lautete, die Kinder hätten mit unterschiedlichen Übungen arbeiten können und die Trainer hätten konkrete Anregungen für ihr eigenes Training mitgenommen. Auch Luis Cortijo Lange vom TV Idstein hob die guten Trainingsbedingungen auf dem Halberg hervor und betonte, dass die Profispieler einen besonderen Stellenwert in der Einheit hatten.

„wertvoll für Kinder und Trainer“

Die Struktur der Einheit – kurze, intensive Einheiten mit technischen Schwerpunkten und Spielformen – solle nach Angaben des NLZ auch den Wettkampfcharakter fördern und damit die Einsatzbereitschaft der Kinder erhöhen. Solche Formate bieten den teilnehmenden Vereinen praxisnahe Beispiele für Trainingskonzepte, die sich in der eigenen Nachwuchsarbeit umsetzen lassen.

  • Teilnehmerzahl: rund 70 Kinder
  • Dauer: circa 90 Minuten
  • Beteiligte Vereine: TV Idstein, JFV Hünstetten, SV Frauenstein, SV Schierstein 13
  • Begleitung durch Profis: Tarik Gözüsirin, Justin Janitzek

Lokale Bedeutung für Nachwuchsarbeit und Ehrenamt

Solche Begegnungen zwischen Leistungszentrum und Freizeitvereinen haben in Wiesbaden mehrere Ebenen der Bedeutung: Für die Kinder sind sie Motivationsquelle und Lernraum; für die Trainer der Amateurvereine bieten sie Anschauungsmaterial und Impulse zur Weiterentwicklung der Trainingsmethodik. Zudem stärken sie die Bindung zwischen dem Profi-Club und seinem regionalen Umfeld, was für Akquise, Talentförderung und die Vereinslandschaft insgesamt relevant ist.

Ob und wie häufig ähnliche Einheiten künftig stattfinden, nennt die Meldung nicht detailliert. Der Verein hebt jedoch hervor, dass die gemeinsamen Trainingstage Bestandteil der Partnerschaft mit den Netzwerkvereinen seien. Für Eltern und Ehrenamtliche bleibt damit die Perspektive, dass regelmäßige Begegnungen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Trainingsqualität beitragen können.

In Wiesbaden und Umgebung beobachten sowohl Sportfachleute als auch Vereinsvertreter aufmerksam, inwieweit der Austausch mit dem NLZ mittelfristig die nachhaltige Talentförderung stärkt und ob er zu weitergehenden Kooperationen — etwa gemeinsamen Trainerfortbildungen oder Sichtungsterminen — führt. Die jüngste Einheit auf dem Halberg ist jedenfalls ein weiterer Schritt in dieser Richtung.

Selma Aydin
Selma KI Korrespondentin Hessen online

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