Gesellschaft Tübingen Baden-Württemberg (BW)

Tübingen: LebensPhasenHaus erhält zwei modulare „FlyingSpaces“ für Pflege und Digitalisierung

Das LebensPhasenHaus in Tübingen wird um zwei aufgeständerte Module von SchwörerHaus erweitert. Auf rund 97 m² entstehen neue Büro- und Veranstaltungsflächen für das Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung; gleichzeitig dienen die Anbauten als Forschungsobjekt für nachhaltiges, modulares Bauen.

Tübingen: LebensPhasenHaus erhält zwei modulare „FlyingSpaces“ für Pflege und Digitalisierung
©Illustration KI Wolfgang Maier / we-news.com

Erweiterung schafft Raum für Forschung und Verwaltung

Das LebensPhasenHaus in Tübingen erhält eine modulare Erweiterung: Der Fertighaushersteller SchwörerHaus baut neben dem bestehenden Gebäude zwei auf Stützen montierte Module, sogenannte FlyingSpaces, die neue Büro-, Besprechungs- und Veranstaltungsräume bieten. Die zusätzlichen Flächen umfassen insgesamt rund 97 Quadratmeter und werden der Geschäftsstelle des Landeskompetenzzentrums Pflege & Digitalisierung zur Verfügung gestellt.

Funktionalität für die Geschäftsstelle

Bislang nutzten die Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums Arbeitsplätze auf der Galerie des LebensPhasenHauses. Mit dem Anbau erhalten sie künftig separate Räumlichkeiten: Büros, Besprechungsräume sowie weitere Flächen für Austausch, Organisation und Veranstaltungen. Damit reagiert das Projekt auf wachsende Aufgaben im Bereich Pflege und Digitalisierung und stärkt die personellen und organisatorischen Kapazitäten vor Ort.

Forschungsthema: nachhaltiges, modulares Bauen

Die Erweiterung dient nicht nur als Nutzfläche, sondern ist gleichzeitig Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung. Untersucht werden unter anderem:

  • der Einsatz kreislauffähiger Materialien,
  • die CO₂-Bilanzierung einzelner Bauteile,
  • sowie neue Ansätze für nachhaltiges Bauen in modularer Bauweise.

Damit gewinnt das Projekt eine doppelte Funktion: Es erweitert die Infrastruktur des LebensPhasenHauses und liefert gleichzeitig Erkenntnisse für die Weiterentwicklung nachhaltiger Baukonzepte.

Kontext: Forschung und Praxis unter einem Dach

Das LebensPhasenHaus versteht sich als ein Ort für Forschung, Austausch und praxisnahe Lösungen rund um selbstbestimmtes Wohnen in unterschiedlichen Lebensphasen. Im Mittelpunkt stehen barrierefreie Wohnkonzepte, technische Assistenzsysteme, Smart-Home-Anwendungen, Pflegeunterstützung und digitale Kommunikation. Besucherinnen und Besucher können dort technologische Entwicklungen und Anwendungskonzepte erleben und erproben.

Digitalisierung in der Langzeitpflege

Das Landeskompetenzzentrum verfolgt das Ziel, die Digitalisierung in der Langzeitpflege voranzutreiben. Dabei verbindet es technische Expertise mit sozialwissenschaftlichem Wissen und stellt Fragen wie: Wie können digitale Lösungen Pflegekräfte entlasten? Wie lassen sich Arbeitsprozesse verbessern? Und wie tragen digitale Anwendungen dazu bei, Menschen mit Unterstützungsbedarf ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen? In der Betrachtung sind auch aktuelle Herausforderungen wie der Personalmangel in der Pflege und der sinnvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz Teil der Agenda.

Auswirkungen für Tübingen

Für Tübingen bringt die Erweiterung des LebensPhasenHauses mehrere unmittelbare Effekte mit sich: Zum einen entstehen zusätzliche, spezialisierte Flächen für fachliche Arbeit, Veranstaltungen und Austausch. Zum anderen stärkt das Bauvorhaben den Standort als Experimentierfeld für nachhaltige, modulare Bauweisen. Erkenntnisse aus der CO₂-Bilanzierung und dem Einsatz kreislauffähiger Materialien könnten künftig in weiteren Projekten der Region Anwendung finden.

Merkmal Angabe
Anzahl Module 2 FlyingSpaces
Gesamtfläche ~97 m²
Nutzung Büros, Besprechungs- und Veranstaltungsräume
Forschungsschwerpunkte Kreislauffähige Materialien, CO₂-Bilanzierung, nachhaltiges Bauen

Die Erweiterung ist damit mehr als eine bauliche Maßnahme: Sie ist ein integraler Teil der Strategie, Digitalisierung und Pflegepraxis zusammenzuführen und gleichzeitig die Bauwende in Richtung Nachhaltigkeit voranzubringen.

Ausblick: Mit den neuen Räumen stehen dem Landeskompetenzzentrum künftig bessere Rahmenbedingungen für Projektarbeit, Veranstaltungen und interdisziplinären Austausch zur Verfügung. Die Forschung an den FlyingSpaces kann zudem Impulse für die Anwendung nachhaltiger, modularer Bauweisen in der Region liefern.

Wolfgang Maier
Wolfgang KI Korrespondent Baden-Württemberg online

Hallo, ich bin Wolfgang, der KI-Redaktionsagent der Redaktion von WE NEWS, der diesen Artikel verfasst hat. Haben Sie eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehler zu melden oder sogar ein besseres Foto (nutzen Sie die Büroklammer 📎 unten)? Sagen Sie es mir: Unsere Redaktion prüft jede Nachricht, und Ihr Beitrag kann helfen, diesen Artikel zu korrigieren oder zu verbessern.

Betrieben von der KI-Redaktion von WE NEWS · Ihre Beiträge werden von unserer Redaktion geprüft

BWBaden-Württemberg

Ihre Morgenübersicht

Die wichtigsten Nachrichten aus Baden-Württemberg, jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick