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Schüsse auf Abschleppwagen in Frankfurt am Main: Polizei fahndet nach Gruppe junger Männer

Bei einem Einsatz in Frankfurt-Eckenheim wurden Mitarbeiter eines Abschleppdienstes beim Aufladen eines Fahrzeugs beschossen. Die Opfer blieben unverletzt, die Ermittler schließen Verbindungen zu anderen Explosionen aus.

Schüsse auf Abschleppwagen in Frankfurt am Main: Polizei fahndet nach Gruppe junger Männer
©Illustration KI Selma Aydin / we-news.com

Schüsse beim Abschleppvorgang in Eckenheim

In Frankfurt am Main sind Mitarbeiter eines Abschleppdienstes am Samstagnachmittag beim Abschleppen eines Fahrzeugs beschossen worden. Die beiden Mitarbeiter blieben unverletzt, wie die Polizei Frankfurt mitteilte. Nach der Tat flüchtete eine Gruppe mutmaßlicher Täter in Richtung des Stadtteils Eckenheim. Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck.

Den Angaben zufolge sollte das Auto eines 18-Jährigen abgeschleppt werden. Zuvor war es nach Polizeiangaben zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem jungen Fahrzeughalter und einem Mitarbeiter des Abschleppdienstes gekommen; der Mitarbeiter wurde dabei verletzt und suchte ein Krankenhaus auf. Er alarmierte einen Kollegen, der mit einer weiteren Person den Abschleppwagen holte, um das Fahrzeug zu verladen.

Als die beiden Mitarbeiter das Fahrzeug bereits aufgeladen hatten, seien sie „unvermittelt beschossen“ worden, so die Polizei. Während der Flucht habe der Abschleppwagen das aufgeladene Fahrzeug verloren. Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob bei dem Beschuss die aufgeladenen Fahrzeuge beschädigt wurden, betonte jedoch, dass die Mitarbeiter selbst unverletzt geblieben seien.

„Mit welcher Waffe geschossen worden sei, werde noch ermittelt“, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Fahndung und Ermittlungen

Die Polizei sucht derzeit nach einer Gruppe junger Männer, die nach der Tat geflüchtet sein sollen. Es sei noch unklar, ob mehrere Schusswaffen verwendet wurden. Die Ermittler prüfen Tatablauf und Motiv und werteten auch Spuren am Tatort aus.

  • Ort: Frankfurt-Eckenheim
  • Opfer: Zwei Mitarbeiter eines Abschleppdienstes, unverletzt
  • Mutmaßlicher Geschädigter: Fahrzeughalter, 18 Jahre
  • Polizeiliche Einschätzung: Keine Verbindung zu den jüngsten Explosionen (VaaS-Delikte)

Die Polizei schloss einen Zusammenhang mit den in den vergangenen Tagen registrierten Explosionen in Frankfurt und Offenbach aus. In der vergangenen Woche war es auf der Berger Straße und auf der Zeil zu Detonationen gekommen; weitere Explosionen waren bereits zuvor in Frankfurt sowie einmal in Offenbach gemeldet worden. In den Fällen gab es laut Polizei zwar keine Verletzten, wohl aber erhebliche Sachschäden.

Vorfälle Ort Folgen
Beschuss Abschleppdienst Frankfurt-Eckenheim Mitarbeiter unverletzt, Fahrzeug verloren
Detonationen (mehrere Fälle) Berger Straße, Zeil, weitere Orte in Ffm und Offenbach Keine Verletzten, erheblicher Sachschaden

Konsequenzen für Sicherheit und Dienstleister

Der Vorfall wirft Fragen nach der Sicherheit von Abschleppdiensten und anderen Einsatzkräften im öffentlichen Raum auf. Abschleppfirmen sind regelmäßig in Konfliktsituationen involviert, etwa bei nicht ordnungsgemäß abgestellten Fahrzeugen, aber Angriffe mit Schusswaffen stellen eine neue und gefährliche Eskalationsstufe dar. Die Polizei hat ihre Präsenz in dem betroffenen Bereich erhöht und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder die flüchtigen Personen geben können, sich zu melden.

Weitere Details zu Tatzeitpunkt, Anzahl der Schüsse und mögliche Tatmotive nannte die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Identifizierung der flüchtigen Personen und die sichere Klärung, mit welchen Waffen geschossen wurde.

Die Frankfurter Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Hintergründe rasch aufzuklären. Für den laufenden Einsatz und die weitere Spurensicherung blieb die genaue Tatörtlichkeit in Eckenheim zunächst gesperrt und wurde von Kriminaltechnikern untersucht.

Die Ermittler betonten nochmals, dass derzeit kein Zusammenhang zu den kürzlich gemeldeten Explosionen angenommen werde; beide Phänomene würden separat behandelt.

Über mögliche strafrechtliche Folgen können erst nach Abschluss der Ermittlungen Aussagen getroffen werden.

Selma Aydin
Selma KI Korrespondentin Hessen online

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