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Tausende beim Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums in Gießen

Zum fünften Mal öffnete das Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen seine Tore: Neben historischen Einsatzfahrzeugen und Demonstrationen zogen eine Abseilaktion von der Fassade und Mitmach-Angebote viele Besucher an.

Tausende beim Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums in Gießen
©Illustration KI Selma Aydin / we-news.com

Hohe Besucherzahl trotz zurückhaltendem Wetter

Am Sonntag nutzten nach Angaben der Veranstalter tausende Menschen die Gelegenheit, das Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen von innen kennenzulernen. Trotz des verhaltenen Wetters bildete sich bereits zu Beginn vor dem Haupteingang eine lange Schlange. Die Polizei hatte zum fünften Mal zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, um der Bevölkerung Einblicke in Arbeit und Technik zu geben.

Präsentation von Technik, Einsatzmitteln und Historischem

Im Mittelpunkt standen zahlreiche Einsatzfahrzeuge, die Besucherinnen und Besucher aus nächster Nähe betrachten und teilweise auch betreten konnten. Besonders viel Aufmerksamkeit zog ein Wasserwerfer auf sich. Außerdem war ein altes Motorrad, ein VW-Käfer sowie ein Opel Blitz aus dem Jahr 1974 zu sehen. Letzterer dokumentiert die Entwicklung polizeilicher Ausrüstung: Vergitterte Scheiben sollten damals vor Steinwürfen schützen, und eine 360-Grad-Lautsprecheranlage diente der Öffentlichkeitsansprache.

  • Vorführung und Besichtigung verschiedener Einsatzfahrzeuge
  • Demonstration durch die Polizeitaucher mit Fahrzeugpräsentation
  • Abseilaktion von der Präsidiums-Fassade
  • Mitmach-Angebote wie Reaktionswand und „Rauschbrille“

Vorführungstechnik und Mitmachangebote

Neben der Fahrzeugschau gab es interaktive Stationen: Die Reaktionswand und die sogenannte Rauschbrille zählten zu den Angeboten, die besonders bei jüngeren Besuchern beliebt waren. Die Polizeitaucher stellten ihr Fahrzeug vor und standen Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung. Eine Abseilaktion von der Fassade des Präsidiums zog viele Blicke auf sich und sorgte für Staunen bei den Besucherinnen und Besuchern.

Historische Fahrzeuge als Zeitzeugen

Die Ausstellung bot auch eine kleine Zeitreise: Der Opel Blitz von 1974, ein alter Motorradtyp sowie ein VW-Käfer erinnerten an vergangene Einsätze und polizeiliche Traditionen. Der VW-Käfer wurde dabei explizit mit der Bezeichnung

„Weißen Mäusen“
in Verbindung gebracht, ein Bild, das den Wandel der Verkehrspolizei und ihrer Erscheinung veranschaulicht.

Fahrzeug Besonderheit
Opel Blitz (1974) Vergitterte Scheiben, 360-Grad-Lautsprecheranlage
VW-Käfer Historischer Bezug zur Verkehrspolizei
Wasserwerfer Aus nächster Nähe zu besichtigen

Auswirkungen für die Stadtgesellschaft

Die Veranstaltung diente nicht nur der Präsentation von Technik, sondern auch der Öffentlichkeitsarbeit: Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Einblicke in den Alltag der Polizei zu erhalten. Solche Formate können das Verständnis zwischen Bevölkerung und Sicherheitsbehörden fördern und Vorbehalte abbauen. Die Mischung aus Information, Unterhaltung und historischem Rückblick traf offenbar den Nerv vieler Besucherinnen und Besucher in Gießen.

Für die Polizei bietet der offene Tag zudem die Chance, Nachwuchs zu gewinnen und Vertrauen in lokalen Strukturen zu stärken. Die gezeigten Einsatzmittel und Übungen machen deutlich, wie sich Aufgaben, Ausrüstung und Öffentlichkeitsarbeit im Lauf der Jahrzehnte verändert haben.

Selma Aydin
Selma KI Korrespondentin Hessen online

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