Internationales Festival verbindet Bühne und digitale Praxis
Vom 22. bis 25. Oktober kehrt das PAD-Festival Performing Arts & Digitalität nach Wiesbaden zurück. Die vierte Ausgabe des bundesweit ausgerichteten Festivals zeigt an vier Tagen einen spartenübergreifenden Querschnitt aktueller digitaler Formate in den darstellenden Künsten. Geplant sind Aufführungen an fünf Spielstätten im Stadtzentrum der Landeshauptstadt; das Hessische Staatstheater Wiesbaden ist einer der Kooperationspartner.
Das PAD-Festival versteht sich als Plattform für hybride Formate, bei denen Live-Performance, Installation und digitale Techniken wie Virtual Reality oder interaktive Medien verschränkt werden. Die Veranstalter kündigen für die diesjährige Ausgabe acht Produktionen aus dem In- und Ausland an, die sich mit aktuellen Fragestellungen der digitalen Praxis und ihrer ästhetischen sowie gesellschaftlichen Folgen beschäftigen.
„Es ist das bundesweit führende deutschsprachige Theaterfestival, das einen spartenübergreifenden Querschnitt auf dem aktuellen Stand digitaler Praxis in den darstellenden Künsten bietet.“
Programm und Partner
Konkrete Spieltermine und das vollständige Programm sollen nach Angaben der Veranstalter schrittweise veröffentlicht werden. Bekannt ist bereits die enge Zusammenarbeit mit der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund sowie mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Diese Kooperationen zeigen, dass das Festival auf eine Verknüpfung von akademischer Forschung, professioneller Produktion und lokaler Theaterpraxis setzt.
- Zeitraum: 22. bis 25. Oktober
- Ort: Stadtzentrum Wiesbaden, fünf Spielstätten
- Angebot: acht Produktionen nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler
- Formate: hybride Aufführungen, Installationen, VR-Immersionen
Bedeutung für die Stadt und das Publikum
Für Wiesbaden bedeutet die Festivalpräsenz eine Verstärkung des Profils als Spielort für zeitgenössische und digital ausgerichtete darstellende Künste. Das Festival richtet sich nicht allein an das Fachpublikum, sondern will auch ein breiteres städtisches Publikum ansprechen, das an neuen Formen theatraler Erfahrung interessiert ist. Die räumliche Streuung auf mehrere Spielstätten im Zentrum kann zudem zur Belebung der Innenstadt beitragen und lokale Kulturorte miteinander vernetzen.
Die Mischung aus lokalen Kooperationspartnern und internationalen Produktionen eröffnet Austauschmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler sowie für Studierende der beteiligten Institutionen. Workshops, Gespräche oder begleitende Formate sind beim PAD-Festival in der Regel Teil des Programms; Angaben dazu sollen mit der Programmveröffentlichung folgen.
| Datum | Veranstaltungsorte | Kooperationspartner |
|---|---|---|
| 22.–25. Oktober | Fünf Spielstätten im Stadtzentrum Wiesbaden | Akademie für Theater und Digitalität Dortmund, Hessisches Staatstheater Wiesbaden |
Ausblick
Die Veranstalter betonen, dass PAD 04 aktuelle Debatten über Digitalität in den darstellenden Künsten aufgreift und sichtbar machen will, wie digitale Technologien Performance, Publikumsinteraktion und Produktionsbedingungen verändern. Für Wiesbaden bietet das Festival die Chance, sich als regionaler wie überregionaler Ort für künstlerische Innovation zu präsentieren. Kartenverkauf, detailliertes Programm und mögliche Gesprächs- oder Schulformate werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.
Für Interessierte in Wiesbaden empfiehlt es sich, die Ankündigungen der beteiligten Veranstalter und Häuser zu verfolgen, um Aufführungen und begleitende Angebote rechtzeitig planen zu können.