Kreuzberg bleibt Schauplatz und Charakter: Die moderne Neuauflage der Kultserie kehrt im Oktober mit zwei neuen 90‑Minuten-Folgen ins Erste zurück. Die Fortsetzung zeigt erneut Luise von Finckh und Gabriela Maria Schmeide als Anwältinnen-Duo und setzt die Geschichten um die Kanzlei in Berlin‑Kreuzberg fort.
Termine und Verfügbarkeit
Gezeigt werden die neuen Folgen an zwei aufeinanderfolgenden Freitagen im Oktober: Am 16. Oktober startet die Folge „Ein Meisterstück“, eine Woche später, am 23. Oktober, folgt „Auf Augenhöhe“. Beide Sendungen beginnen um 20:15 Uhr im Ersten. Zeitgleich sind die Episoden auch in der ARD Mediathek auf Abruf verfügbar.
| Episode | Arbeitstitel / Originaltitel | Datum | Uhrzeit |
|---|---|---|---|
| 4. Folge | „Ein Meisterstück“ (Arbeitstitel „Lehrjahre“) | 16. Oktober | 20:15 Uhr |
| 5. Folge | „Auf Augenhöhe“ | 23. Oktober | 20:15 Uhr |
Worum es geht
Die Handlung verlagert die bekannte Kanzlei der früheren Serienjahre in eine neue Generation: Lisa Liebling (gespielt von Luise von Finckh) ist eine junge Anwältin, die in die Kanzlei ihres Großvaters eintritt und mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn für die Menschen im Kiez kämpft. Ihre Idealvorstellungen stoßen häufig auf die pragmatischere Haltung ihrer Partnerin Dr. Talia Janka (Gabriela Maria Schmeide), wodurch sich zwischen den Figuren immer wieder Reibungspunkte ergeben. Im Ensemble sind ferner Anja Franke als Rechtsanwaltsgehilfin Senta Kurzweg und Emre Aksizoglu als Nachwuchsanwalt Cem Oktay.
Die neue Folge „Ein Meisterstück“ erzählt von einem Konflikt zwischen Lisa und dem Bäckermeister Dieter Seidel (Uwe Preuss) sowie dessen Auszubildendem Thiago Acosta (Crispin Hausmann). Im Zentrum steht ein Streit um die Urheberschaft und Beteiligung an einer neuen Gebäckkreation, den sogenannten „Acostas“, der für persönliche und rechtliche Spannungen sorgt.
Was das für Kreuzberg bedeutet
Für Kreuzberg hat die Serie mehrere Effekte: Zum einen bleibt der Stadtteil mit seinen sozialen Verflechtungen und Nachbarschaftsthemen im Fokus eines öffentlich-rechtlichen Publikums. Zum anderen präsentiert die Produktion lokale Milieus und Berufsbilder, was die Wahrnehmung des Kiezes in der breiten Öffentlichkeit prägen kann. Die Geschichten um kleine Betriebe, interkulturelle Begegnungen und juristische Auseinandersetzungen spiegeln Probleme, die in Kreuzberger Nachbarschaften real diskutiert werden.
- Die Serie bringt lokale Themen in ein bundesweites Publikum.
- Die Ausstrahlung in Das Erste sowie die Verfügbarkeit in der ARD Mediathek erhöhen die Reichweite.
- Die Besetzung verbindet etablierte und jüngere Schauspielerinnen und Schauspieler.
„Die Berliner ‚Kanzlei Liebling Kreuzberg‘ … wird demnächst mit zwei neuen 90‑Minütern im Ersten fortgesetzt.“
Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Kreuzberg heißt das: Zwei neue Abende mit Anschluss an lokale Geschichten, die zugleich bundesweit gezeigt werden. Wer die Serie verfolgt hat, wird den Fortgang der Konflikte um Lisa Liebling und ihr Team gespannt erwarten; wer noch nicht zugeschaut hat, findet durch die Mediathek einen einfachen Einstieg. Die Entscheidung der ARD, die Reihe mit sorgfältig ausgearbeiteten 90‑Minütern weiterzuführen, zeigt, dass die Stoffe rund um Nachbarschaft, Recht und soziale Fragen auch heute noch Zuspruch finden.
Als Bezirkskorrespondent bleibt zu beobachten, wie die Serie Kreuzberg darstellt und welche Reaktionen aus dem Stadtteil folgen. Die Mischung aus Familiengeschichte, Kanzleialltag und Kiezthemen sorgt jedenfalls dafür, dass die Kanzlei weiterhin als fiktionaler Ankerpunkt im Bezirk bestehen bleibt — und das Publikum an zwei herbstlichen Freitagabenden möglicherweise im Wohnzimmer Versammlung hält.