Großes Sportereignis in Nordhessen
Bei durchwachsenem Wetter ist das Jubiläum des Kassel-Marathons zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich etwa 18.200 aktive Läuferinnen und Läufer; zudem säumten tausende Zuschauerinnen und Zuschauer die Strecke. Im Vergleich zur Premiere hat sich die Zahl der Teilnehmenden nach Veranstalterangaben mehr als verdreifacht.
Wettkampf und Stimmung
Das Programm reichte vom Walking‑Wettbewerb über Kinderläufe bis zur klassischen Marathondistanz (42,195 km). Besonders hervorgehoben wurde die Stimmung entlang der Strecke: Viele kreative Schilder und anfeuernde Zuschauer trugen zum positiven Eindruck bei, und der Zieleinlauf ins Auestadion wurde mehrfach als stimmungsvoller Höhepunkt genannt. Fotograf Ortwin Roye dokumentierte das Ereignis vor Ort.
Ergebnisse Marathon Männer und Frauen
Insgesamt entschieden sich 518 Teilnehmende für die volle Marathondistanz. Davon waren 423 Männer und 95 Frauen. Die Topplätze belegten:
- Marcel Bräutigam (GutsMuths‑Rennsteiglaufverein) – Sieger in 2:25:13 Stunden.
- Simon Jakob (KSV Baunatal) – 2:35:05 Stunden (zweiter Platz).
- Jan Kaschura (RunArtist Holzminden) – 2:35:09 Stunden (dritter Platz).
„Bis zur Ziellinie war es insgesamt sehr spannend“, berichten Augenzeugen über den engen Zieleinlauf um Platz zwei und drei.
Bei den Frauen setzte sich Amena Worke Degu in 2:45:12 Stunden durch. Auf den weiteren Plätzen folgten Theresa Bethan in 3:22:08 und Isabel Bauer in 3:24:01 Stunden.
Staffelwettbewerbe als Team‑Leistung
Auch die Marathon‑Staffeln sorgten für sportliche Höhepunkte. Je vier Teammitglieder teilten sich die Strecke und erreichten beachtliche Zeiten:
| Klasse | Team / Mitglieder | Zeit |
|---|---|---|
| Männer‑Staffeln | MT Melsungen (Maximilian Hartmann, Lorenz Funck, Aaron Wicke, Hannes Herzberg) | 2:26:49 |
| Frauen‑Staffeln | „Schön u. schnell“ (Cara Brede, Carolin Kroll, Elisa Bade, Johanna Jakobs) | 2:58:19 |
Die Männerstaffel von MT Melsungen hielt durchgehend hohes Tempo und gewann souverän. Das Quartett „Schön u. schnell“ blieb mit knapp drei Stunden deutlich unter der Drei‑Stunden‑Marke und siegte ebenfalls mit deutlichem Vorsprung.
Lokale Bedeutung und Ausblick
Der Kassel‑Marathon hat sich als größtes Sportereignis in Nordhessen etabliert. Für die Stadt bedeutet die Veranstaltung nicht nur einen sportlichen Höhepunkt, sondern auch logistisches Geleit: Straßensperrungen, Einsatz von Helferinnen und Helfern sowie Sicherheitskräfte waren erforderlich. Die hohe Beteiligung und die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer deuten darauf hin, dass der Lauf weiter an Popularität gewinnt.
Organisatorische Details, konkrete Zahlen zu Verkehrseinschränkungen oder Kosten veröffentlichen die Veranstalter oder die Stadtverwaltung in separaten Mitteilungen. Ebenfalls noch verfügbar sind umfangreiche Bildserien des Fotografen Ortwin Roye, die das Ereignis visuell dokumentieren.
Insgesamt bleibt das Fazit des Jubiläums positiv: trotz wechselhaften Wetters dominierten sportliche Leistungen und eine ausgelassene Stimmung entlang der Strecke, vom Start bis zum Zieleinlauf im Auestadion.