In Braunschweig müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer bis in den Dezember auf Einschränkungen am Autobahnkreuz Ölper einstellen. Die Autobahn GmbH plant dort den Ausbau einer zusätzlichen Verbindungsrampe zwischen den Autobahnen A391 und A392. Die Bauarbeiten sind in zwei Phasen vorgesehen und beginnen am Montag, dem 5. Oktober.
Was konkret geplant ist
In der ersten Phase stehen vor allem Erd- und Vorbereitungsarbeiten an. Dafür wird die A392 im Bereich des Kreuzes auf eine Fahrspur verengt. Konkret bedeutet das, dass der Haupt- und Standstreifen in Fahrtrichtung B214/Watenbüttel bis zum Abschluss dieser Arbeiten nicht zur Verfügung stehen wird.
- Beginn der Arbeiten: 5. Oktober (erste Phase)
- Zweite Phase: voraussichtlich Mitte November, teilweise parallel zur ersten Phase
- Geplantes Ende: Anfang Dezember, sofern alles wie geplant läuft
Erwartete Auswirkungen auf den Verkehr
In der zweiten Bauphase sollen zusätzlich der Haupt- und Standstreifen der A391 im Bereich des Kreuzes in Fahrtrichtung Bad Harzburg/Salzgitter/Kassel gesperrt werden. Die Autobahn GmbH betont jedoch, dass
„Alle Fahrbeziehungen im Kreuz Ölper bleiben aber während der Bauarbeiten geöffnet.“
Trotz offener Verbindungen ist mit erhöhtem Rückstau, vor allem zu Stoßzeiten, zu rechnen. Engpässe können sich insbesondere dann bilden, wenn Verkehrsteilnehmer die verbliebenen Fahrspuren vermehrt nutzen oder Baustellenbereiche das Abbremsen und Beschleunigen erforderlich machen. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Pendlerinnen und Pendler sollten daher zusätzliche Fahrzeit einplanen und vorsichtig an Baustellen heranfahren.
| Phase | Zeitraum | Betroffene Strecke | Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Phase 1 | ab 5. Oktober | A392 (Bereich Kreuz Ölper) | Verengung auf eine Fahrspur; Haupt- und Standstreifen nicht nutzbar (Richtung B214/Watenbüttel) |
| Phase 2 | ab Mitte November (voraussichtlich) | A391 (Bereich Kreuz Ölper) | Schließung von Haupt- und Standstreifen in Fahrtrichtung Bad Harzburg/Salzgitter/Kassel |
Was Verkehrsteilnehmer jetzt wissen sollten
Die Maßnahme dient dem Ausbau des Kreuzes und der Verbesserung der Verbindungen zwischen A391 und A392. Für die Zeit der Arbeiten bedeutet das jedoch:
- Weniger Fahrstreifen in den betroffenen Bereichen, daher erhöhte Staugefahr.
- Kein Standstreifen zur Verfügung — Verkehrsbehinderungen können sich verstärken, wenn Pannen oder Unfälle auftreten.
- Alle Verbindungen im Kreuz bleiben geöffnet, Umleitungen sollen zunächst nicht nötig sein.
Autofahrerinnen und Autofahrer sollten vor Fahrten die aktuelle Verkehrs- und Baustellenlage prüfen, mehr Zeit einplanen und besonders aufmerksam in Baustellenbereichen fahren. Die Autobahn GmbH verweist auf einen Abschluss der Arbeiten Anfang Dezember, falls der Zeitplan eingehalten werden kann.
Für Pendlerinnen und Pendler aus der Region bedeutet die Baustelle eine weitere Belastung in einem ohnehin dicht genutzten Abschnitt des Braunschweiger Autobahnnetzes. Sobald die Autobahn GmbH zusätzliche Details zu konkreten Sperrzeiten oder kurzfristigen Umleitungen veröffentlicht, ist mit weiteren Hinweisen für Verkehrsteilnehmer zu rechnen.
Lokale Behörden und Verkehrsüberwachungsstellen in Braunschweig werden die Situation beobachten und gegebenenfalls ergänzende Verkehrsempfehlungen aussprechen. Bis dahin bleibt es wichtig, sich vor Fahrtantritt zu informieren und auf veränderte Verkehrsbedingungen vorbereitet zu sein.