Unfall auf L246 bei Imst durch Ölspur
Am 9. September 2026 kam es gegen 15:00 Uhr auf der Hahntennjochstraße (L246) in der Gemeinde Imst zu einem schweren Verkehrsunfall: Zwei deutsche Motorradfahrer rutschten auf einer Ölspur aus. Die beiden Männer im Alter von 28 und 37 Jahren gehörten zu einer vierköpfigen Gruppe, die vom Hahntennjoch in Richtung Imst unterwegs war.
Durch das Ausrutschen geriet der 37-Jährige in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen einen Pkw einer 65-jährigen Österreicherin. Er wurde dabei schwer verletzt, sein 28-jähriger Begleiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Beide Unfallbeteiligten wurden mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Zams eingeliefert. An den Motorrädern entstand erheblicher Sachschaden.
„Die L246 war im Bereich der Unfallstelle für zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.“
Auswirkungen auf Verkehrsablauf und Sicherheit
Die L246 musste im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Damit war die wichtige Verbindungsstrecke am Nachmittag blockiert, Rettungskräfte sowie Einsatz- und Bergungsdienste waren vor Ort. Für Imst und die umliegenden Gemeinden bedeutet eine Sperre auf der Hahntennjochstraße kurzfristig Umleitungen und Verzögerungen im Autoverkehr, insbesondere für Ausflugs- und Pendlerverkehre.
- Datum und Zeit: 9. September 2026, ca. 15:00 Uhr
- Ort: Hahntennjochstraße (L246), Straßenkilometer 7,4, Gemeinde Imst
- Beteiligte: Zwei Motorradfahrer (28 und 37 Jahre, Herkunft Kornwestheim, Deutschland) und ein Pkw (Fahrerin 65 Jahre, Österreich)
- Folgen: Ein Schwerverletzter, ein Verletzter unbestimmten Grades, erheblicher Sachschaden, kurzzeitige Sperre der L246
Daten im Überblick
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Datum | 9. September 2026 |
| Uhrzeit | ca. 15:00 Uhr |
| Ort | L246 Hahntennjochstraße, km 7,4 (Imst) |
| Verletzte | 37-jähriger Mann (schwer), 28-jähriger Mann (Verletzungen unbestimmten Grades) |
| Versorgung | Transport ins Krankenhaus Zams |
| Sperre | ca. 2 Stunden (gesamter Verkehr) |
Die Ursache des Sturzes wird in der Berichtslage auf eine Ölspur zurückgeführt. Ob die Ölspur aus technischer Ursache (z. B. Fahrzeugdefekt) oder durch eine andere Einwirkung entstanden ist, war laut den verfügbaren Informationen zunächst unklar. Solche Verunreinigungen auf Gebirgsstraßen bergen besonders bei nassen Fahrbahnverhältnissen oder in Kurven ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für Zweiräder.
Für Imst stellt der Vorfall einen weiteren Hinweis auf die Anfälligkeit bestimmter Streckenabschnitte für gefährliche Fahrbahnverunreinigungen dar. Behörden und Einsatzorganisationen sind wiederholt gefordert, Strecken zu überwachen und bei Gefahr schnell zu sperren, um weitere Unfälle zu verhindern. Ebenso relevant ist die Frage nach der zügigen Beseitigung von Ölspuren und einer möglichst raschen Information an Verkehrsteilnehmer.
Zur Identität der Verletzten ist bekannt, dass beide aus Kornwestheim (Deutschland) stammen. Angaben zu ihrem genauen Gesundheitszustand über die initiale Einlieferung ins Spital hinaus liegen derzeit nicht vor. Auch nähere Informationen zur Fahrweise, Geschwindigkeit oder dem genauen Entstehungszeitpunkt der Ölspur wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zur Herkunft der Ölspur liegen in der Zuständigkeit der zuständigen Polizeidienststelle. Bis abschließender Klärung kann es weiterhin lokale Verkehrsbeeinträchtigungen geben, wenn Reinigungs- oder Sicherungsarbeiten erforderlich sind.
WE NEWS bleibt an der Sache dran und berichtet über mögliche neue Erkenntnisse, insbesondere zum Gesundheitszustand der Verletzten und zu Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Hahntennjochstraße.