Die Volkshochschule Steiermark will im Bezirk Hartberg‑Fürstenfeld weiterhin ein breit gefächertes Bildungsangebot sichern. Seit drei Jahren ist die studierte Kommunikationswissenschafterin Barbara Kienböck Zweigstellenleiterin und bringt als ehemalige begeisterte Kursteilnehmerin frischen Schwung in das Programm. Ihr Anspruch: Angebote, die sowohl beruflich als auch persönlich weiterbringen und sich am Alltag der Teilnehmenden orientieren.
Praktische Vielfalt statt reiner Theorie
Kienböck betont, dass Erwachsenenbildung heute nicht mehr ausschließlich im klassischen Frontalunterricht stattfinde. Vielmehr solle Wissen praxisnah vermittelt werden. Das spiegelt sich im aktuellen Kursportfolio wider: Neben Sprachen und Kreativangeboten finden sich gesundheitsorientierte und handwerkliche Kurse. Die Leiterin sieht darin eine Chance, Bildung für alle Altersgruppen attraktiv zu gestalten.
„Lebenslanges Lernen ist nicht nur für den Beruf, sondern auch für die Bildung der eigenen Persönlichkeit sehr wichtig – immer neugierig bleiben!“,
Die persönliche Erfahrung der Leiterin prägt die Auswahl: Kienböck war selbst Teilnehmerin in einer Reihe von Kursen und nennt explizit Englisch, Aquarellmalerei, Töpfern, Fußreflexzonenmassage und Zumba als Beispiele. Dieses Spektrum steht symptomatisch für das Ziel, theoretisches Wissen und praktische Fertigkeiten zu verbinden.
Koordination zweier Zweigstellen in der Oststeiermark
Als Leiterin betreut Kienböck zwei Zweigstellen der VHS in der Oststeiermark. Die fachliche Abstimmung zwischen den Standorten ermögliche es, Kursleitende mehrfach einzusetzen und Programme überregional abzustimmen. Austausch mit Nachbarzweigstellen – darunter Weiz und die Südoststeiermark – sei Teil der Strategie, um ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Angebot sicherzustellen.
- Schwerpunkte: praxisnahe Bildung, persönliche Weiterentwicklung, Gesundheits‑ und Kreativkurse
- Kooperation: Austausch und Wiederverwendung von Kursleitenden zwischen den Zweigstellen
- Zielgruppe: Erwachsene aller Altersgruppen im Bezirk Hartberg‑Fürstenfeld
Was das für Hartberg bedeutet
Für den Bezirk bedeutet die Leitungskonstellation Kontinuität und Ausbau der Bildungslandschaft. Ein vielseitiges VHS‑Programm kann dazu beitragen, lokale Bildungsdefizite abzubauen, Freizeitangebote zu erweitern und die persönliche Kompetenz der Teilnehmenden zu stärken. Besonders in ländlich geprägten Regionen wie Hartberg‑Fürstenfeld ist ein attraktives Angebot für Erwachsene ein Beitrag zur sozialen Teilhabe und Lebensqualität.
Die VHS fungiert damit nicht nur als Anbieter von Kursen, sondern als Plattform für Nachbarschaftskontakte, ehrenamtliches Engagement und berufliche Weiterbildung. Die Betonung praxisbezogener Inhalte erhöht zudem die Alltagsrelevanz der Angebote: Wer lernt, einen Korb zu flechten oder bestimmte Gesundheitsanwendungen kennenlernt, kann erworbenes Wissen direkt im Alltag anwenden.
| Merkmal | Beispiel laut Leiterin |
|---|---|
| Studienhintergrund | Kommunikationswissenschaften |
| Leitmotiv | „Immer neugierig bleiben“ |
| Beaufsichtigte Zweigstellen | Hartberg‑Fürstenfeld sowie weitere Zweigstelle(n) in der Oststeiermark (Austausch mit Weiz und Südoststeiermark) |
Kienböcks Vorgehen bleibt pragmatisch: Statt auf kurzfristige Trends zu setzen, soll das Programm nachhaltig ausgerichtet werden. Damit richtet sich die VHS an Menschen, die Weiterbildung als Teil ihres Lebens verstehen – sei es zur beruflichen Qualifikation, zur Gesundheitsförderung oder zur persönlichen Entfaltung. Für Interessenten im Bezirk bleibt zu erwarten, dass das Kursangebot weiterhin vielseitig und alltagsnah bleibt.
Weitere Details zu konkreten Kursen und Terminen veröffentlicht die Volkshochschule Steiermark; für Hartbergerinnen und Hartberger ist die Zweigstelle vor Ort der erste Ansprechpartner.