Der VfR Wormatia Worms hat den Tod seines langjährigen Mitglieds Manfred Boxheimer bekanntgegeben. Boxheimer, in der Wormatia-Szene unter dem Spitznamen „Boxi“ bekannt, verstarb im Alter von 90 Jahren. Der Verein würdigte sein Engagement und sprach der Familie und engen Freunden sein Beileid aus.
Mehr als fünf Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit
Nach Angaben des Vereins war Boxheimer mehr als 50 Jahre Mitglied der Wormatia. In dieser Zeit war er in unterschiedlichen Funktionen für den Klub aktiv: Er spielte früher für die dritte Mannschaft sowie in der Altherren-Mannschaft (AH), übernahm in den 1980er-Jahren das Training der Frauenmannschaft und begleitete über viele Jahre die erste Mannschaft zu Auswärtsspielen – zum Teil als Busfahrer.
- Über 50 Jahre Mitgliedschaft
- Spieler in der dritten Mannschaft und AH
- Trainer der Frauenmannschaft in den 1980er-Jahren
- Begleiter und Bussfahrer für Auswärtsspiele der ersten Mannschaft
Präsenz auf dem Stadiongelände und im Vereinsalltag
Auf dem Stadiongelände war Boxheimer vielen Anhängerinnen und Anhängern der Wormatia als „Boxi“ ein vertrautes Gesicht. Der Verein hob seine regelmäßigen Gespräche und die fachlichen Auseinandersetzungen über den Klub hervor, die er pflegte. Selbst beim letzten Heimspiel hatte er dem Vereinsbericht zufolge noch Bekannte mit einem Lächeln begrüßt.
„Manfred ‚Boxi‘ Boxheimer nicht zu vergessen.“
Mit diesem Satz unterstrich die Wormatia in ihrer Mitteilung die Bedeutung Boxheimers für das Vereinsgefüge. Die Formulierung verweist auf die Wertschätzung, die ihm von Vereinsseite entgegengebracht wird, und auf die Hoffnung, seine Erinnerung im Klubleben zu bewahren.
Auswirkungen auf die Vereinsgemeinschaft
Der Verlust eines langjährigen Mitglieds wie Boxheimer trifft einen Traditionsverein emotional und organisatorisch. Solche Ehrenamtlichen und Ehrenmitglieder bilden oft das Rückgrat lokaler Sportvereine: Sie sorgen für Kontinuität, geben jüngeren Ehrenamtlichen Orientierung und erhalten lokale Traditionen. Die Würdigung durch die Wormatia zeigt, dass Boxheimers Wirken weit über seine sportlichen Einsätze hinausging.
| Rolle | Zeitraum |
|---|---|
| Vereinsmitglied | Mehr als 50 Jahre |
| Spieler (3. Mannschaft, AH) | Frühere Jahre (nicht datiert) |
| Trainer (Frauenmannschaft) | 1980er Jahre |
| Begleiter/Busfahrer | Über viele Jahre |
Konkrete Angaben zu Trauerfeier oder Beisetzung machte die Wormatia in ihrer Mitteilung nicht. Der Klub bat um Nachsicht, sollte es zu Verzögerungen bei persönlichen Kondolenzbekundungen kommen, da die Angehörigen in dieser Zeit Ruhe benötigen.
Für viele in Worms steht mit Boxheimers Tod die Erinnerung an eine Epoche des Vereinslebens und an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die das Vereinswesen in der Region tragen. Die Würdigung durch die Wormatia und die Hinweise auf seine aktive Mitgestaltung – sei es auf dem Platz, am Spielfeldrand oder hinter dem Lenkrad des Mannschaftsbusses – zeigen, wie vielfältig Engagement in einem lokalen Sportverein aussehen kann.
Die Anteilnahme gilt der Familie und den Freunden; die Wormatia sprach ihnen ihr Beileid aus und betonte, Boxheimers langjährige Verbindung zum Verein nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.