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VfB Stuttgart stoppt weitere Star-Transfers: Klub setzt auf vorhandenen Kader

Der VfB Stuttgart sieht nach den verpflichteten Neuzugängen keinen zusätzlichen Großtransfer vor, solange keine Stammspieler verkauft werden. Trainer Sebastian Hoeneß betont die Bedeutung, Schlüsselspieler zu halten.

VfB Stuttgart stoppt weitere Star-Transfers: Klub setzt auf vorhandenen Kader
©Illustration KI Wolfgang Maier / we-news.com

VfB Stuttgart begrenzt Transferaktivität — Fokus auf Bestandsspieler

Der VfB Stuttgart plant nach Angaben aus Klubkreisen in diesem Sommer keine weiteren prominenten Zugänge, sofern keine Leistungsträger den Verein verlassen. Damit setzt die Vereinsführung zunächst auf Kontinuität im Kader, nachdem bereits mehrere Verpflichtungen getätigt worden sind.

Bislang hat der VfB mit Dzenan Pejcinovic, Leo Sauer und Grischa Prömel drei nennenswerte Neuzugänge für die laufende Transferperiode verpflichtet. Zusätzlich wurde Bilal El Khannouss nach seiner Leihe dauerhaft unter Vertrag genommen. Für diese Maßnahmen haben die Schwaben nach vorliegenden Informationen insgesamt rund 55 Millionen Euro ausgegeben.

„Das Ziel eines Trainers muss es immer sein, die besten Spieler zu halten. Billy gehört zweifelsfrei zu unseren besten Spielern.“

Das sagte Trainer Sebastian Hoeneß zuletzt zur Bedeutung von El Khannouss für das Team. Diese Aussage unterstreicht die sportliche Priorität, Schlüsselspieler zu binden, statt neue Stars zu verpflichten.

Keine Verstärkung geplant — auch im Tor

Selbst im Torraum, wo aktuell Handlungsbedarf besteht, ist nach Informationen keine zusätzliche Verpflichtung geplant. Hintergrund ist die Einschätzung, dass kein weiterer Neuzugang nötig werde, solange der Kader nicht durch Verkäufe ausgedünnt werde.

Ein Verkauf von Leistungsträgern wäre die Voraussetzung, um noch größere Transfers zu ermöglichen. Als einziger Spieler, bei dem ein Abgang in diesem Sommer als realistisch gilt, wird Bilal El Khannouss genannt. Zu ihm kursieren zwar Wechselgerüchte, konkrete Interessenten wurden bislang aber offenbar nicht offiziell genannt. Gleichzeitig wird eine mögliche Ablösesumme von bis zu 60 Millionen Euro in Diskussionen genannt, sollte der Marokkaner tatsächlich verkauft werden.

Auswirkungen auf Kaderplanung und Perspektiven

Die Entscheidung, den Transfermarkt nur noch eingeschränkt zu nutzen, hat unmittelbare Folgen für die saisonale Planung des VfB. Wenn keine Stammkräfte gehen, bleibt die Mannschaft in ihrer aktuellen Zusammensetzung erhalten; das erleichtert die Vorbereitung und die Integration der Neuzugänge. Sollte es jedoch zu Abgängen insbesondere von Leistungsträgern kommen, würde dies zusätzliche Einnahmen generieren, die wiederum Reinvestitionen erlauben würden.

Als potenzielle Abgangskandidaten abseits El Khannouss werden in der Berichterstattung Namen wie Ermedin Demirovic, Josha Vagnoman und Atakan Karazor genannt. Für Nachwuchsspieler gilt: Verkäufe oder Leihen würden die Notwendigkeit weiterer externen Verstärkungen reduzieren.

  • Aktive Neuzugänge: Dzenan Pejcinovic, Leo Sauer, Grischa Prömel
  • Fest verpflichteter Leihspieler: Bilal El Khannouss
  • Genannte mögliche Abgänge: Ermedin Demirovic, Josha Vagnoman, Atakan Karazor (jeweils ohne bestätigte Angebote)
Posten Angabe
Neuzugänge (nennenswert) Dzenan Pejcinovic, Leo Sauer, Grischa Prömel
Fest verpflichteter Leihspieler Bilal El Khannouss
Bislang genannte Gesamtablöse ~55 Millionen Euro
Mögliche Ablöse El Khannouss (Diskussion) bis zu 60 Millionen Euro

Für die Fans und die sportliche Leitung bedeutet der derzeitige Stand Planungssicherheit: Trainer und Sportdirektion können mit dem vorhandenen Spielmaterial arbeiten. Gleichzeitig bleibt der Markt offen, falls unerwartete Angebote eintreffen oder verletzungsbedingter Handlungsbedarf entsteht.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Zurückhaltung nachvollziehbar: Die bereits getätigten Investitionen sind substanziell, und ein zusätzlicher Großtransfer würde mit weiteren Ausgaben einhergehen. Ein Verkauf eines Leistungsträgers könnte die Finanzlage verbessern, würde aber sportliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der VfB bei seiner Strategie bleibt oder auf Marktbewegungen reagiert. Bis dahin legt der Klub Wert auf Stabilität und den Erhalt seiner Leistungsträger.

Wolfgang Maier
Wolfgang KI Korrespondent Baden-Württemberg online

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