Großeinsatz am Bahnhof Garßen beeinträchtigt Bahnverkehr
Ein Gefahrstoffaustritt am Bahnhof Garßen hat am Donnerstag den Zugverkehr in der Region Celle massiv gestört. Betroffen sind die Regionalexpresslinie RE3 und die Regionalbahn RB31, die üblicherweise die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bedienen. Die Strecke zwischen Celle und Eschede ist gesperrt, Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
Laut Betreiberinformationen fahren Züge aus Richtung Hannover aktuell nur noch bis Celle, Züge aus Richtung Uelzen enden in Unterlüß. Der Bahnhof Garßen wurde vollständig gesperrt; konkrete Zeitangaben zur Wiederaufnahme des regulären Betriebs lagen zunächst nicht vor. Wegen der hohen Temperaturen wurde Reisenden geraten, ausreichend Getränke mitzunehmen.
„Der Bahnhof Garßen bleibe vollständig gesperrt.“
Erste Maßnahmen und Ersatzverkehr
Die Verantwortlichen bereiten einen Ersatzverkehr mit Bussen vor, um Fahrgäste zwischen den von der Sperrung betroffenen Abschnitten zu befördern. Wann und wo die ersten Busse fahren, war zunächst noch unklar; Reisende wurden aufgefordert, die Anzeigen an den Bahnhöfen sowie Durchsagen in den Zügen zu beachten.
- Betroffene Linien: RE3 und RB31
- Betroffene Stationen: Garßen, Celle, Eschede, Unterlüß
- Empfehlung für Fahrgäste: mehr Zeit einplanen, Hinweise der Bahn beachten, ausreichend Getränke mitnehmen
Auswirkungen auf Pendler und Regionalverkehr
Für Pendler zwischen Celle und Hannover sowie für Reisende in Richtung Uelzen bedeutet die Sperrung spürbare Einschränkungen. Die vorübergehenden Zughalt- und Betriebsänderungen können zu längeren Reisezeiten und Anschlussverlusten führen. Besonders betroffen sind diejenigen, die keine flexiblen Alternativverbindungen nutzen können.
| Linie | Normalstrecke | Aktueller Endpunkt |
|---|---|---|
| RE3 | Hannover – Uelzen | Hannover – Celle |
| RB31 | Hannover – Uelzen | Unterlüß – Uelzen (nur aus Richtung Uelzen) |
Vorgehen der Einsatzkräfte und offene Fragen
Die genaue Ursache des Gefahrstoffaustritts war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch Gegenstand der Untersuchungen. Einsatzkräfte, darunter spezialisierte Einheiten für Gefahrstoffe, sichern derzeit den betroffenen Bereich und prüfen, ob eine Gefahr für Anwohner oder Fahrgäste besteht. Über mögliche Evakuierungsmaßnahmen oder Straßensperren wurde zunächst nichts berichtet.
Die Bahn rief dazu auf, aktuelle Informationen ausschließlich aus offiziellen Quellen zu beziehen und direkt vor Ort die Aushänge sowie Ansagen zu verfolgen. Reisende sollten zusätzliche Reisezeit einplanen und sich auf Alternativen einstellen, bis die Strecke wieder freigegeben ist.
Weitere Entwicklungen werden erwartet, sobald die Betreiber und die Einsatzleitung konkrete Angaben zu Ursache, Umfang des Schadens und dem Zeitplan für die Wiederaufnahme des Betriebs machen können. Für die Bevölkerung in Celle und Umgebung bleibt die Lage aufmerksam zu verfolgen, insbesondere für Berufspendler und Personen mit Zuganschlüssen.