Vertrieb gestartet: Elegantes Stadthaus nahe Lietzensee
Die BAUWERT AG hat für ihr Projekt SUAREZ in der Suarezstraße 24–25 in Berlin‑Charlottenburg die Baugenehmigung erhalten und beginnt nun mit dem Vertrieb. Das von Nöfer Architekten entworfene Wohngebäude soll die klassische Charlottenburger Stadthausarchitektur mit zeitgemäßem Wohnkomfort verbinden. Geplant sind insgesamt 57 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen von etwa 35 bis 184 Quadratmetern sowie vier Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss.
Der Neubau umfasst sieben Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. In der Ankündigung betont BAUWERT die Einfügung in das gewachsene Straßenbild: „Das SUAREZ versteht sich als moderne Interpretation des klassischen Berliner Stadthauses, das sich selbstbewusst und zugleich selbstverständlich in das gewachsene Charlottenburger Straßenbild einfügt. Charakteristisch sind die hell gegliederten Fassaden, markant geformte Balkone sowie repräsentative Eingangsbereiche“, so Architekt Tobias Nöfer.
„Mit dem SUAREZ entwickeln wir ein Wohnhaus, das die klassische Eleganz Charlottenburgs zeitgemäß interpretiert, sich elegant in die Umgebung einfügt, und zugleich einen sehr eigenständigen architektonischen Charakter besitzt.“
Ausstattung und nachhaltige Technik
BAUWERT nennt als Ausstattungsmerkmale Individualität und Komfort. Zudem setzt der Entwickler auf mehrere Maßnahmen, die auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit abzielen: Dachbegrünung, Photovoltaik, Fernwärmeversorgung und die Vorbereitung für Elektromobilität. Auf diese Weise wird das Gebäude technisch aufgerüstet, ohne dass konkrete Energiemengen oder CO₂‑Einsparungen in der Mitteilung genannt werden.
Standort und städtebauliche Einfügung
Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe zum Lietzensee, einer der attraktiven Grünflächen im Bezirk. BAUWERT betont die besondere Atmosphäre der Suarezstraße, die sich zwischen Antiquitätenmeile, Kiezkultur und dem Park erstreckt. Vorstand Daniel J. Herrmann verweist auf die Schließung einer „städtebaulich markanten Lücke zwischen Suarez‑ und Witzlebenstraße“ durch das Vorhaben.
- Gesamtzahl Wohnungen: 57
- Wohnflächen: ca. 35–184 m²
- Gewerbeeinheiten Erdgeschoss: 4 (für ruhiges, nicht‑störendes Gewerbe vorgesehen)
- Gebäude: 7 Vollgeschosse plus Staffelgeschoss
- Technik: Dachbegrünung, Photovoltaik, Fernwärme, Vorbereitung Elektromobilität
Konsequenzen für Charlottenburg
Für Anwohnerinnen und Anwohner ergeben sich mehrere konkrete Auswirkungen: Das Wohnungsangebot wird um Eigentumswohnungen verschiedener Größen ergänzt, was das Marktgefüge – je nach Nachfrage – beeinflussen kann. Die Ausweisung von kleinen Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss ist auf „ruhiges, nicht‑störendes Gewerbe“ ausgerichtet; dadurch soll der urbane Charakter der Straße erhalten bleiben, ohne Lärm‑ oder Verkehrsbelastungen zu verstärken. Durch die angekündigten Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden stadtklimatische und energetische Aspekte berücksichtigt, nähere Angaben zu Kosten oder Fertigstellungsterminen fehlen in der Mitteilung.
Die Planungen stehen nun vor der nächsten Phase: dem Vertrieb und anschließenden Bauanträgen beziehungsweise Baumaßnahmen vor Ort. Für Nachbarn und Interessenten dürften nun besonders Fragen zur Bauzeit, zu Park- und Lieferkonzepten sowie zur konkreten Ausgestaltung der Erdgeschossnutzung relevant sein – Angaben dazu nennt die Pressemitteilung nicht. Damit bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt in den kommenden Monaten konkret entwickelt und welche städtebaulichen Details bei der Bauausführung umgesetzt werden.
In Charlottenburg ist das Projekt SUAREZ ein weiteres Beispiel für die anhaltende Neubautätigkeit in zentralen Lagen: Es zeigt, wie private Entwickler versuchen, historisch geprägte Straßenzüge mit moderner Technik und nachhaltigen Elementen zu kombinieren. Für Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels bedeutet das eine Mischung aus Bewahrung tradierter Fassadencharaktere und dem Fortschreiben moderner Wohnansprüche.