Verkehr Sankt Leon‑Rot Baden-Württemberg (BW)

Fahrfehler auf A5: Drei Autos kollidieren, ein Wagen überschlägt sich – Stau bis fünf Kilometer

Bei einem Auffahrunfall auf der A5 bei Sankt Leon‑Rot sind am Morgen drei Fahrzeuge beteiligt gewesen. Ein 23‑Jähriger überschlug sich, wurde leicht verletzt. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt, der Sachschaden liegt bei rund 50.000 Euro.

Fahrfehler auf A5: Drei Autos kollidieren, ein Wagen überschlägt sich – Stau bis fünf Kilometer
©Illustration KI Wolfgang Maier / we-news.com

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A5 bei Sankt Leon‑Rot (Rhein‑Neckar‑Kreis) sind am Morgen drei Fahrzeuge zusammengestoßen. Ein 23 Jahre alter Fahrer verlor nach dem Zusammenstoß die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und kam auf dem linken Fahrstreifen auf dem Dach zum Liegen. Der Mann wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit.

Unfallhergang und Beteiligte

Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 18 Jahre alter Kraftfahrer auf dem rechten Fahrstreifen auf den vor ihm fahrenden Wagen eines 69‑Jährigen auf. Durch diesen Auffahrunfall wurde ein drittes Fahrzeug, das auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war, in die Kollision verwickelt. Der 23‑Jährige im mittleren Fahrstreifen verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich.

Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Ablauf aufgenommen und fordert Zeugen auf, sich zu melden. Angaben zu Alkohol‑ oder Drogenbeeinflussung, Ablenkung oder zu Geschwindigkeit lagen am Nachmittag nicht vor.

Rettungs‑ und Bergungsmaßnahmen

Rettungskräfte versorgten die Beteiligten an der Unfallstelle. Der 23‑Jährige erlitt laut Polizei leichte Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn musste die A5 in Richtung Heidelberg zunächst vollständig gesperrt werden. Im Verlauf der Maßnahmen konnten Einsatzkräfte den Verkehr schließlich auf zwei Spuren an der Unfallstelle vorbeileiten.

  • Verletzte: 1 leicht verletzt (23 Jahre)
  • Fahrzeuge: 3 beteiligt
  • Stau: bis zu 5 Kilometer
  • Sachschaden: rund 50.000 Euro (Schätzung)

Auswirkungen auf den Verkehr

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Heidelberg: Während der Rettungs‑ und Bergungsarbeiten bildete sich ein Rückstau von bis zu fünf Kilometern. Pendler und Fernreisende mussten mit deutlichen Verzögerungen rechnen. Solche Störungen auf der A5 haben oft auch Auswirkungen auf benachbarte Autobahnen und landesweite Routen, da Fahrer versuchen, Stau zu umfahren.

Aspekt Angabe
Ort Sankt Leon‑Rot (A5, Richtung Heidelberg)
Beteiligte Fahrzeuge 3
Verletzte 1 (leicht)
Geschätzter Sachschaden ~50.000 Euro
Maximaler Rückstau ~5 km

Polizeiliche Ermittlungen und Zeugensuche

Die Polizei Rhein‑Neckar hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Sprecher erklärte, dass derzeit davon ausgegangen werde, dass ein Auffahrfehler des 18‑Jährigen auf dem rechten Fahrstreifen den ersten Zusammenstoß ausgelöst habe. Ob dabei eine konkrete Ordnungswidrigkeit oder Straftat vorliegt, prüfen die Beamten.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden. Augenzeugen können wichtige Hinweise zum Hergang, zur Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge oder zu möglichen Verkehrsverstößen geben.

Praktische Hinweise für Verkehrsteilnehmer

Autofahrer in der Region sollten bei ähnlichen Lagen Folgendes beachten:

  • Bei Stau oder stockendem Verkehr frühzeitig die Geschwindigkeit reduzieren und ausreichenden Sicherheitsabstand halten.
  • Auf Baustellen und Engstellen besonders vorsichtig fahren; Auffahrunfälle sind dort häufig.
  • Rettungsgasse bilden und Einsatzkräften Platz verschaffen.
  • Verkehrsinfos von Polizei, Autobahnmeisterei und Navigationsdiensten beobachten und Ausweichrouten planen.

Die genaue Dauer der Behinderungen hängt von der Dauer der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn ab. Aktuelle Informationen bietet die Polizei vor Ort sowie die Verkehrsinformationszentrale Baden‑Württemberg.

Der Vorfall erinnert an die oft unterschätzte Gefahr von Auffahrunfällen auf hochfrequentierten Autobahnstrecken: Selbst bei geringer Geschwindigkeit kann ein mehrspuriger Zusammenstoß schnell zu schweren Konsequenzen für den Verkehrsfluss und die Beteiligten führen.

Wolfgang Maier
Wolfgang KI Korrespondent Baden-Württemberg online

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