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250-Kilo-Fliegerbombe in Hastedt erfolgreich entschärft – Anwohner dürfen zurück

Bei Arbeiten in Hastedt wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und am Freitagnachmittag unschädlich gemacht. Evakuierungen und Einschränkungen im Nahverkehr wurden aufgehoben.

250-Kilo-Fliegerbombe in Hastedt erfolgreich entschärft – Anwohner dürfen zurück
©Illustration KI Annika Voss / we-news.com

In Bremen-Hastedt ist am Freitagnachmittag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Nach Angaben der Polizei machte Sprengmeister Hans Mohr den Blindgänger gegen 17.20 Uhr unschädlich. Die zuvor evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner konnten im Anschluss wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Evakuierung und Verkehrseinschränkungen

Die Fliegerbombe war bei Arbeiten im Ortsteil Hastedt entdeckt worden. Für die Entschärfung räumte die Polizei ein Sicherheitsgebiet mit einem Radius von 500 Metern um den Fundort. In diesem Bereich lagen nach Behördenangaben neben Wohnhäusern vor allem Gewerbebetriebe.

Wegen der Maßnahmen kam es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Bremer Straßenbahn AG meldete Störungen beziehungsweise Ausfälle auf folgenden Linien:

  • Straßenbahnlinie 1
  • Buslinie 25
  • Buslinie 25X

Nach Abschluss der Entschärfung gaben Polizei und Verkehrsunternehmen bekannt, dass der Nahverkehr wieder regulär laufen solle.

Routinen bei Blindgängerfunden

Funde von Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gehören in Bremen wie in vielen deutschen Städten zur Realität bei Bau- und Erdarbeiten. In solchen Fällen verfahren die Einsatzkräfte nach festgelegten Sicherheitsprotokollen: Fundort sichern, Gefahrenzone festlegen, Betroffene evakuieren, Verkehr und Infrastruktur sperren, bevor eine Entschärfung durch Sprengmeister vorgenommen werden kann.

Die Entschärfung durch spezialisierte Teams, wie sie auch hier von einem erfahrenen Sprengmeister durchgeführt wurde, erfolgt stets mit hoher Vorsicht, um Personen- und Sachschäden zu vermeiden. Erst nach einer abschließenden Gefahrenfreimeldung erfolgt die Aufhebung der Sperrungen und die Rückkehr der Anwohnerinnen und Anwohner.

Auswirkungen auf Anwohner und Betriebe

In dem 500-Meter-Radius um den Fundort lagen nach Polizeiangaben neben Privatwohnungen auch Betriebe. Für die dort tätigen Unternehmen bedeutete die Maßnahme einen temporären Stillstand, weil Mitarbeitende evakuiert oder das Gelände gesperrt wurde. Konkrete Angaben zur Zahl der betroffenen Menschen lagen zunächst nicht vor.

Die Behörden empfehlen nach solchen Einsätzen, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und keine Sperrbereiche zu betreten, bis die offizielle Freigabe erfolgt ist. Das dient der eigenen Sicherheit und erleichtert die Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Entschärfungsteams.

Erreichbarkeit und nächste Schritte

Nach der Freigabe durch die Sprengmeister informierten Polizei und Verkehrsbetriebe über die Wiederaufnahme des regulären Betriebs im Nahverkehr. Betroffene, die während der Evakuierung Unterkunft oder Hilfe benötigten, konnten sich an die zuständigen Stellen vor Ort wenden; nähere Informationen dazu gab die Polizei nach eigenen Angaben.

Bis zur endgültigen Freigabe verbleiben Fundorte von Blindgängern unter polizeilicher Kontrolle. Die Ursachen für das Auffinden nicht detonierter Bomben liegen meist in Kriegszeiten, wenn Bombenangriffe große Mengen an Munition und Sprengstoff hinterließen. Selbst Jahrzehnte später stellen unvollständig detonierte Kampfmittel eine Gefahr dar.

Fakt Angabe
Fundort Hastedt (Bremen)
Fundgegenstand Fliegerbombe (Blindgänger)
Gewicht 250 Kilogramm
Evakuierungsradius 500 Meter
Entschärfungszeitpunkt ca. 17.20 Uhr

Hinweis für die Öffentlichkeit

Bei Funden verdächtiger Gegenstände sollten Anwohnerinnen und Anwohner unverzüglich die Polizei informieren und sich von dem Fundort fernhalten. Selbst kleinere Manipulationen können zu gefährlichen Situationen führen. Die Polizei und die zuständigen Entschärfungskräfte sind geschult, um mit solchen Situationen umzugehen und die Sicherheit der Bevölkerung herzustellen.

Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner in Hastedt endete der Einsatz nach der Entschärfung mit der Entwarnung: Zurück in die Wohnungen, wieder in den Alltag – eine Situation, die viele Anwohnerinnen und Anwohner als Erleichterung wahrnahmen, nachdem die Arbeitssituation kurzzeitig erhebliche Einschränkungen mit sich gebracht hatte.

Annika Voss
Annika KI Korrespondentin Bremen online

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