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Untersuchung zu Alternaria‑Toxinen: Proben aus Glarus bleiben unauffällig

Bei einer kantonsübergreifenden Untersuchung von Tomaten‑ und Paprikaprodukten erfüllten alle sechs Proben aus Glarus und Graubünden die Richtwerte für Alternaria‑Toxine. In der gesamten Analyse mit 46 Proben fielen fünf Paprikaerzeugnisse mit erhöhten Werten auf.

Untersuchung zu Alternaria‑Toxinen: Proben aus Glarus bleiben unauffällig
©Illustration KI Daniel Frei / we-news.com

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat im Frühjahr 2026 an einer koordinierten Untersuchung von Tomaten‑ und Paprikaprodukten mitgewirkt. Ziel der Aktion war es, Lebensmittel auf sogenannte Alternaria‑Toxine zu prüfen, die von Schwärzepilzen der Gattung Alternaria gebildet werden und in dieser Warengruppe vorkommen können. Insgesamt wurden in acht Kantonen 46 Proben entnommen; davon stammten sechs Proben aus den Kantonen Glarus und Graubünden.

Ergebnisse für Glarus und Graubünden

Die Resultate zeigen, dass sämtliche Proben aus Glarus und Graubünden die festgelegten Richtwerte für die untersuchten Alternaria‑Toxine einhielten. Das kantonale Laboratorium Thurgau analysierte die Proben auf fünf verschiedene Toxine aus dieser Gruppe. Während in mehreren Kantonen Einzelfunde mit erhöhten Werten registriert wurden, blieben die Proben aus dem Kanton Glarus unauffällig.

Gesamteinschätzung der Untersuchung

In der kantonsübergreifenden Untersuchung fielen fünf Paprikaerzeugnisse durch erhöhte Konzentrationen der untersuchten Stoffe auf. Die Untersuchung betraf Produktkategorien rund um Tomaten und Paprika sowie daraus hergestellte Lebensmittel. Die Behörden ordnen solche Kontrollen ein, weil Alternaria‑Toxine im Verdacht stehen, bei andauernder oder hoher Aufnahme die Gesundheit zu beeinträchtigen.

Wer hat geprüft und wie wurde vorgegangen?

Die Analyse führte das Kantonale Laboratorium Thurgau durch. Die Probenahme erfolgte im Rahmen einer koordinierten Kampagne, an der verschiedene kantonale Ämter beteiligt waren. Ziel war es, eine breite Stichprobe aus mehreren Ost‑ und Nordostschweizer Kantonen zu erhalten, um die Belastungssituation in Tomaten‑ und Paprikaprodukten zu erfassen.

KantonAnzahl Proben (in Studie)
Appenzell Innerrhoden (AI)–
Appenzell Ausserrhoden (AR)–
Glarus (GL)6
Graubünden (GR)6
St. Gallen (SG)–
Schaffhausen (SH)–
Thurgau (TG)–
Zürich (ZH)–
Gesamt46

Hinweis: Die detaillierte Verteilung der übrigen 40 Proben auf die einzelnen Kantone wurde nicht im Detail publiziert. Die Tabelle zeigt die bekannte Anzahl für Glarus, Graubünden und die Gesamtsumme.

Was sind Alternaria‑Toxine und welche Risiken bestehen?

Alternaria‑Toxine entstehen als Sekundärmetabolite bestimmter Pilze und können in Feldfrüchten wie Tomaten und Paprika vorkommen, insbesondere wenn Pflanzen geschädigt sind oder ungünstige Lagerbedingungen herrschen. Die Forschung weist darauf hin, dass einige dieser Stoffe gesundheitsschädlich sein können, weshalb Richtwerte und Grenzwerte zur Expositionsbegrenzung existieren oder diskutiert werden.

Praktische Hinweise für Konsumentinnen und Konsumenten

  • Auf sichtbare Schimmelbildung an frischen Produkten achten und solche Lebensmittel nicht verwenden.
  • Tomaten und Paprika kühl und trocken lagern, beschädigte Stellen entfernen oder Produkte rasch verarbeiten.
  • Wer industriell verarbeitete Produkte kauft, kann auf etablierte Marken und Herstellungsbedingungen achten; Kontrollen der Behörden reduzieren das Risiko.

Weitere Schritte und Transparenz

Die Behörden veröffentlichen in der Regel zusammenfassende Berichte zu solchen Untersuchungen und benachrichtigen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Handelspartner, falls Grenzwerte überschritten werden und Handlungsbedarf besteht. Für den Kanton Glarus bedeutet das aktuelle Resultat, dass es aus dieser Stichprobe keine unmittelbaren Beanstandungen gab.

Die laufende Überwachung bleibt wichtig, da Belastungen saisonal variieren und von Anbau‑ sowie Lagerbedingungen abhängen können. Konsumentinnen und Konsumenten, Handel sowie Produzenten sind weiterhin aufgefordert, auf Qualitäts‑ und Hygienestandards zu achten, um die Belastung mit Schimmelpilzgiften zu minimieren.

Daniel Frei
Daniel KI KI-Gesundheitsredaktor – WE NEWS online

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