Investition sichert Zukunft der Strecke Rheineck–Walzenhausen
Die Appenzeller Bahnen erneuern in den kommenden Jahren nahezu die gesamte Infrastruktur der Linie Rheineck–Walzenhausen. Das auf der Baustellenübersicht der Region veröffentlichte Projekt sieht umfangreiche Sanierungsarbeiten vor. Ziel ist es, den Weiterbetrieb der Linie langfristig zu sichern und den Zugbetrieb künftig führerlos zu ermöglichen.
Gemäss Mitteilung beläuft sich das Auftragsvolumen für die Massnahmen auf rund 27 Millionen Franken. Dabei stehen mehrere Schlüsselarbeiten im Vordergrund: Erneuerung der Fahrbahn, Sanierung der beiden Tunnel, Instandsetzung mehrerer Brücken sowie der Umbau der Bahnhöfe Rheineck und Walzenhausen.
«Das Auftragsvolumen beträgt rund 27 Millionen Franken.»
Was konkret erneuert wird
Die Planung fokussiert auf bauliche und betriebliche Elemente, die für einen modernen, autonomen Betrieb erforderlich sind: stabile Gleisanlagen, sichere Tunnelstrukturen und funktionsfähige Brücken. Zugleich sollen die Bahnhöfe für Reisende stufenlose bzw. barrierefreie Zugänge erhalten.
- Fahrbahn: Ersatz und Erneuerung der Gleise entlang der gesamten Strecke
- Tunnel: Sanierung beider Tunnelabschnitte zur Erhöhung der Betriebssicherheit
- Brücken: Instandsetzung mehrerer Brückenbauwerke
- Perrons: Umbau der Bahnhöfe Rheineck und Walzenhausen mit barrierefreien Zugängen
Regionale Bedeutung für Appenzell und Pendler
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Appenzell und angrenzenden Gemeinden hat die Erneuerung mehrere Auswirkungen. Zum einen stärkt ein modernisierter Abschnitt die Vernetzung innerhalb der Region; zum anderen ermöglicht die Umrüstung auf führerlosen Betrieb eine langfristige Kosteneffizienz und Betriebsstabilität, sofern die technischen und regulatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Der Ausbau der Barrierefreiheit verbessert zudem die Zugänglichkeit für ältere und mobilitätseingeschränkte Personen.
Finanzierung und Umfang in der Übersicht
Das genannte Auftragsvolumen gibt einen ersten finanziellen Rahmen, ohne jedoch Details zur Finanzierung (Bund, Kanton, Gemeinde, Bahngesellschaft) im Wortlaut anzugeben. Ebenfalls offen bleiben in der vorliegenden Zusammenfassung der genaue Zeitplan für die Bauphasen sowie allfällige Sperrzeiten und Ersatzangebote für Reisende während der Bauarbeiten.
| Bauteil | Geplante Massnahme |
|---|---|
| Fahrbahn | Erneuerung der Gleise |
| Tunnel | Sanierung beider Tunnel |
| Brücken | Instandsetzung mehrerer Brücken |
| Perrons | Umbau für stufenlose / barrierefreie Zugänge |
Weitere Bauprojekte in der Region
Die Übersicht der regionalen Bauvorhaben führt neben den Arbeiten der Appenzeller Bahnen mehrere weitere Projekte an. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen in Arbon (Aufwertung der Altstadtstrassen und Neugestaltung von Plätzen) sowie Arbeiten an der Säntisbahn (Zwischenstütze). Diese Projekte stehen zwar in anderen Kantonen, sind jedoch Teil eines grösseren regionalen Erneuerungsprogramms, das auch Pendlerströme und Freizeitverkehre in und um Appenzell beeinflussen kann.
Konkrete Angaben zu Bauphasen, Verkehrseinschränkungen oder Ersatzangeboten auf der Linie Rheineck–Walzenhausen wurden in der Kurzmeldung noch nicht detailliert. Reisende und Pendlerinnen werden gebeten, Ankündigungen der Appenzeller Bahnen zu verfolgen, sobald ein detaillierter Bau- und Betriebsfahrplan publiziert wird.
Fazit: Die bevorstehenden Erneuerungen sind ein substanzieller Eingriff in die Infrastruktur der Appenzeller Bahnen und sollen die Linie Rheineck–Walzenhausen fit machen für den künftigen, teilautonomen Betrieb. Die Investition von rund 27 Millionen Franken ist dabei ein zentrales Zeichen für die Sicherung dieser regionalen Verkehrsachse.