Der Gemeinderat von Urnäsch hat das freie Schulleitungsamt an ein Co-Leiterduo vergeben: Raphael Dudli und Samia Lesca Reitz übernehmen gemeinsam die Leitung der Schule. Gleichzeitig erhöht der Rat das Schulleitungspensum deutlich von bisher 95 Prozent auf neu 140 Prozent. Als Begründung verweist die Gemeinde auf die kantonalen Berechnungsgrundlagen und die gestiegenen Anforderungen an die Schulführung.
Gründe für die Erhöhung des Pensums
Laut Mitteilung des Gemeinderats war das bisherige Schulleitungspensum gemäss den kantonalen Vorgaben für die Grösse der Schule zu knapp bemessen. Die Erhöhung auf insgesamt 140 Stellenprozente soll die administrative und pädagogische Führung entlasten und genügend Zeit für Schulentwicklung, Personalführung und Qualitätssicherung schaffen. Damit reagiert die Gemeinde auf die gestiegenen organisatorischen und fachlichen Aufgaben in der Schulleitung.
Profil der gewählten Co-Leitung
Der Gemeinderat beschreibt das Duo als fachlich und persönlich überzeugend. Raphael Dudli bringt neun Jahre Unterrichtserfahrung sowie vier Jahre Tätigkeit als Schulleiter mit. Er verfügt über die erforderliche Schulleitungsa usbildung und wird mit einem Pensum von 80 Prozent angestellt. Seine bisherige Tätigkeit sei geprägt gewesen von der aktiven Weiterentwicklung der Schule und einem ausgewogenen Führungsstil.
Samia Lesca Reitz ist seit drei Jahren als Lehrerin tätig. Sie hat bereits Verantwortung in der Stufenteamarbeit übernommen und an verschiedenen Schulentwicklungsprojekten mitgewirkt. Sie wird mit einem Pensum von 60 Prozent angestellt und die notwendige Weiterbildung zur Schulleiterin absolvieren.
Erwartungen und Aufgabenverteilung
Der Gemeinderat begründet die Wahl des Co-Leitungsteams unter anderem mit den ergänzenden Kompetenzen beider Kandidaten. Die Kombination aus langjähriger Leitungserfahrung und frischer Unterrichtspraxis soll gemäss Urteil des Gemeinderats gute Voraussetzungen für die Führung und Weiterentwicklung der Schule schaffen. Konkrete Aufgaben‑ und Zuständigkeitsaufteilungen zwischen den beiden Co-Leitern wurden in der Mitteilung nicht im Detail aufgeführt.
Implikationen für das Schulwesen vor Ort
Die Aufstockung des Schulleitungspensums auf insgesamt 140 Prozent bedeutet administrative Mehrkapazität und soll die Qualität der Schulführung stärken. Für Lehrkräfte, Eltern und Schulkinder kann dies mehr Zeit für Schulentwicklung, gezielte Begleitung von Lehrpersonen sowie eine bessere Koordination von Projekten und Angeboten bedeuten. Der Gemeinderat geht mit der Neuregelung offenbar einen Weg, der sowohl operative Führung als auch strategische Entwicklung abdecken will.
Stellenpensum im Überblick
| Person | Pensum | Qualifikation / Erfahrung |
|---|---|---|
| Raphael Dudli | 80 % | 9 Jahre Unterricht, 4 Jahre als Schulleiter, Schulleitungsa usbildung |
| Samia Lesca Reitz | 60 % | 3 Jahre Unterricht, Verantwortung in Stufenteams, bildet sich zur Schulleiterin weiter |
Auswahlverfahren und Zukunftsschritte
Die beiden Kandidaten traten gemeinsam als Co-Schulleitungsduo an und überzeugten im Auswahlverfahren sowohl fachlich als auch persönlich, so der Gemeinderat. Die gewählte Konstellation entspricht dem wachsenden Trend, Schulleitungen in grösseren Pensums oder als Team zu organisieren, um die administrativen und pädagogischen Aufgaben zu verteilen.
Was das für Eltern und Lehrpersonen bedeutet
- Mehr Führungskapazität: Die Schule erhält insgesamt mehr Leitungspensen, was Zeit für Schulentwicklung schafft.
- Komplementäre Kompetenzen: Erfahrene Leitung trifft auf pädagogische Frische – potenziell stabilisierend für Schulprojekte.
- Weiterbildung: Die neue Co-Leitung beinhaltet einen Aus- und Weiterbildungsaspekt, da eine der beiden Personen die Schulleiterweiterbildung noch absolvieren wird.
Die Amtsantritte, der genaue Starttermin und Details zur Aufgabenverteilung wurden in der kommunizierten Kurzmeldung nicht genannt. Der Gemeinderat zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass die beiden gewählten Personen die Schule in Urnäsch erfolgreich führen und weiterentwickeln werden.