Lokale Feuerwehrleute stellen sich schwieriger Strecke an der Raab
Beim 28. Steirischen Landeswasserwehrleistungsbewerb, der am 4. und 5. September in Feldbach ausgetragen wurde, waren auch mehrere Teilnehmer aus dem Bezirk Zwettl vertreten. Nach mehrwöchiger Vorbereitung traten unter anderem Raphael Zeller (Feuerwehr Großnondorf) und Michael Holm (Feuerwehr Franzen) an. Ebenfalls berichtet wurde über die erfolgreiche Teilnahme von Paul Schulmeister von der Feuerwehr Sallingberg.
Die Veranstaltung an der Raab verlangte den Zillen-Fahrern und den Teams einiges ab. Zwar zeigte sich der Fluss an den Bewerbstagen von seiner ruhigen Seite, dennoch war die Strecke anspruchsvoll. Insbesondere die Schwimmholzaufnahme und das unmittelbar dahinter gelegene dritte Tor galten als Schlüsselstelle, die genaue Technik und Zusammenarbeit erforderte.
„Mission Gold“
Der Begriff „Mission Gold“ umschreibt in den Berichten die Zielsetzung einiger Teilnehmer aus dem Waldviertel, die mit Medaillenhoffnungen angereist waren. Ob und wie diese Zielsetzung in konkrete Platzierungen umgesetzt wurde, wurde in den vorliegenden Berichten nicht detailliert aufgeschlüsselt; festgehalten ist jedoch, dass die Vorbereitung auf diesen Bewerb mehrere Wochen intensiven Trainings umfasste.
Was die Strecke besonders machte
Die Strecke in Feldbach war wegen ihrer Vorgaben technisch anspruchsvoll. Für die Zwettler Zillen-Fahrer bedeutete das:
- präzises Manövrieren beim Einholen von Schwimmholz,
- enge Passagen an den Toren, die schnelles Reagieren erforderten,
- hohe Anforderungen an Teamkoordination und Kraftaufwand über mehrere Läufe.
Solche Bedingungen zeigen, dass neben individuellem Können vor allem eingespielte Mannschaftsarbeit und Ausdauer über Erfolg entscheiden. Der Bewerb dient nicht nur dem Leistungsvergleich, sondern auch dem Erfahrungsaustausch zwischen den Landesfeuerwehren.
Teilnehmer aus dem Bezirk Zwettl (Auszug)
| Name | Feuerwehr | Bezirk |
|---|---|---|
| Raphael Zeller | FF Großnondorf | Zwettl |
| Michael Holm | FF Franzen | Zwettl |
| Paul Schulmeister | FF Sallingberg | Zwettl |
Die Liste ist nicht abschliessend; aus den Berichten geht hervor, dass mehrere Zillen-Fahrer und Betreuer aus dem Bezirk Zwettl an der Veranstaltung teilnahmen. Die lokalen Feuerwehren bescheinigen ihren Mitgliedern regelmässig intensive Vorbereitung in Form von Technikübungen und konditionellen Einheiten vor solchen Landesbewerben.
Bedeutung für die Gemeinden im Bezirk
Die Teilnahme an überregionalen Bewerben wie jenem in Feldbach hat mehrere Effekte für die Gemeinden im Bezirk Zwettl: Sie fördert die Motivation der Mannschaften, schärft fachliche Fähigkeiten und trägt zur Vernetzung mit anderen Landesverbänden bei. Zudem vermittelt die erfolgreiche Teilnahme ein positives Signal an die Bevölkerung über die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehren.
Für viele Aktive ist der Landesbewerb zugleich eine Gelegenheit, Wettkampferfahrung zu sammeln, die im Ernstfall von Vorteil sein kann. Die Berichte aus Feldbach zeigen, dass sich die Vorbereitungsarbeit für die Zillen-Fahrer aus dem Bezirk Zwettl ausgezahlt hat und dass die Mannschaften trotz anspruchsvoller Streckenführung konkurrenzfähig aufgetreten sind.
Weitere Details zu Ergebnissen und Platzierungen lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vollständig vor. Die beteiligten Feuerwehren werden ihre Leistungen und mögliche Erfolge in den kommenden Wochen intern und öffentlich nachbereiten.