Auszeichnung beim Spätsommerempfang auf der Piazza des MAMUZ
Bei ihrem heurigen Spätsommerempfang hat die Stadtgemeinde Mistelbach das langjährige Ehrenamt ins Zentrum gestellt und zwei Persönlichkeiten mit dem „Ehrenwappen in Gold“ ausgezeichnet. Die Ehrungen fanden am 3. September auf der Piazza des MAMUZ statt. Ausgezeichnet wurden Roswitha Tscherkassky‑Koularas und Klaus Frank.
Der Empfang, der früher als Neujahrsempfang abgehalten wurde und seit der Corona‑Zeit als Spätsommerempfang stattfindet, ist ein fester Anlass der Stadt, das Engagement aus der Vereinswelt und das freiwillige Wirken für die Gemeinde sichtbar zu machen. Zu den Gratulantinnen und Gratulanten zählten Bürgermeister Erich Stubenvoll, Vizebürgermeister Michael Schamann, Landesrätin Christiane Teschl‑Hofmeister sowie Kulturstadträtin Claudia Pfeffer.
Hintergrund und Bedeutung der Auszeichnung
Das Ehrenwappen in Gold steht in Mistelbach für langjährige Verdienste im Ehrenamt. Die Stadt macht damit sichtbar, dass vieles im öffentlichen Leben auf freiwilligem Engagement beruht. Beim Empfang erinnerte Bürgermeister Stubenvoll an die Wurzeln der Veranstaltung: Altbürgermeister Edi Freibauer hatte den Anlass geschaffen, um Vereinsobleute und ehrenamtlich Tätige bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Stubenvoll zitierte eine Anekdote von Freibauer, die den Stellenwert des Engagements unterstreicht:
„Müsst‘s euch halt in einem Verein engagieren“
Die Aussage, mit der Freibauer einst auf Kritik reagierte, verdeutlicht, wie sehr Vereinsarbeit als Grundlage für Gemeinwesen und kommunale Teilhabe gesehen wird. Die Auszeichnung dient nicht nur der Würdigung Einzelner, sondern soll auch andere motivieren, Verantwortung im Gemeindeleben zu übernehmen.
Wer wurde geehrt — und was bedeutet das für Mistelbach?
Mit der Verleihung an Roswitha Tscherkassky‑Koularas und Klaus Frank würdigte die Stadt Menschen, die sich „über Jahrzehnte für andere eingesetzt“ haben. In der öffentlichen Darstellung standen damit Kontinuität und Verlässlichkeit im Ehrenamt im Vordergrund.
- Symbolische Anerkennung: Das Ehrenwappen ist sichtbares Zeichen für Wertschätzung seitens der Gemeinde.
- Signal an die Zivilgesellschaft: Ehrenamtliches Engagement bleibt unverzichtbar für Vereinsleben, Kultur und soziale Angebote in Mistelbach.
- Netzwerkpflege: Solche Empfänge stärken das persönliche Miteinander von Funktionären, Ehrenamtlichen und Politik.
Form und Resonanz des Empfangs
Der Spätsommerempfang, der auf der Piazza des MAMUZ stattfand, ist nach wie vor ein Forum für Gespräche zwischen Vereinsvertreterinnen und ‑vertretern, Gemeindepolitik und Landesvertretung. Die Teilnahme von Landesrätin Christiane Teschl‑Hofmeister zeigt zudem, dass die Anerkennung des Ehrenamts über die Gemeindegrenzen hinaus wahrgenommen wird. Für die Stadt Mistelbach ist dies eine Gelegenheit, die integrative Rolle der Vereine hervorzuheben und politische Gesprächsachsen zu pflegen.
| Datum | 3. September |
|---|---|
| Ort | Piazza des MAMUZ, Mistelbach |
| Ausgezeichnet | Roswitha Tscherkassky‑Koularas, Klaus Frank |
| Anwesend | Bgm. Erich Stubenvoll, Vzbgm. Michael Schamann, LRin Christiane Teschl‑Hofmeister, Kulturstadträtin Claudia Pfeffer |
Solche Ehrungen haben konkrete Folgen für das kommunale Gefüge: Sie stärken das Ansehen der Vereine, fördern die Bereitschaft zum Mitmachen und tragen zur sozialen Verankerung von Projekten bei. Für Mistelbach, wo das Vereinsleben ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Angebots ist, sind regelmäßige Zeichen der Anerkennung ein Baustein, um Freiwillige zu halten und neue zu gewinnen.
Der heurige Spätsommerempfang setzte damit ein klares Zeichen: Ohne Ehrenamt läuft in der Gemeinde wenig, und diejenigen, die über lange Zeit Verantwortung tragen, sollen das auch sehen und spüren – nicht nur in Worten, sondern durch sichtbare Auszeichnungen wie das Ehrenwappen in Gold.